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Presseschau zum Pleitestaat: Argentinien und die Hedgefonds - das sagen die Medien

Argentinien wird seine Schulden bei US-Hedgefonds nicht zurückzahlen. Wer trägt die Verantwortung - und wie schlimm wird es für das Land wirklich? Die Meinungen der Medien im Pressekompass.

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insgesamt 6 Beiträge
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1. Das Politikniveau in Argentinien ...
magic88wand 31.07.2014
... wird von den Kommentatoren recht gut umschrieben. Seit dem zweiten Weltkrieg wurde das Land ausschließlich von populistischen Versagern regiert. Das Volk war und ist damit zufrieden und wird nun sicher wieder in Selbstmitleid verfallen.
2. Hedgefonds
flyingclown 31.07.2014
und deren Investoren sind, Recht hin, oder her, unseriöse Finanzlobbyisten, welche weltweit eine Menge Unheil anrichten. Ohne dafür Steuern zu zahlen (Transaktionssteuer) ruinieren solche "legalen Kriminellen" nicht nur Menschen, oder Banken, sondern sogar ganze Länder. Der Finanzwirtschaft müssen langsam mal Grenzen aufgezeigt werden, selbst wenn es mit dem Zusammenbruch der Finanzwirtschaft eines ganzen Landes passiert. Nach der Bankenkrise in Europa, welche der Steuerzahler mit vielen Milliarden Euro finanzieren musste, weil Geier wie dieser US-Hedgefonds-Betreiber Paul E. Singer mit völlig undurchsichtigen Geschäften, auf Kosten Anderer seine Milliarden macht, hat sich überhaupt nichts verändert. Im Gegenteil, alle machen weiter wie bisher, bis bei uns die nächste Blase platzt und die nächsten Banken, oder Staaten mit weiteren Milliarden gerettet werden müssen. Gut so Argentinien. In Europa sollten wir das genauso machen und diesen widerlichen Spekulanten, mit neuen Gesetzen, das Wasser (die Milliarden) abgraben.
3. Die ist
laurismauris 31.07.2014
Diese Hedgefonds lassen ganze Volkswirtschaften und dami Hunderte Millionen Menschen bluten. Diese Hedgefonds wollten doch mal vor Gericht das "Menschenrecht auf Gewinn" einklagen, auch wenn das dann in der Folge zu Arbeitslosigkeit, Hunger und Elend, ja sogar Tod führen wird. Diese Hedgefonds als Geierfonds zu bezeichnen, ist harmlos. Diese Finanzinvestoren sind die Blutsauger dieser Welt. Dagegen aufzubegehren ist nicht frech, sondern die Pflicht eines jeden Demokraten.
4. Die Kommentare 2 und 3
knowit 31.07.2014
Von flyindclown und laurismausis bringen es auf den Punkt. Das (leider noch legale) Gebaren dieser Finanzhaie muß per internationaler Gesetzgebung unmöglich gemacht werden. 1600% Rendite sind pervers, vor allem weil sie auf dem Rücken der Gemeinschaft gemacht werden und von der damaligen Notlage eines ganzen Landes profitieren. Zurückzahlen ja, aber bitteschön mit "normalen" Zinsen, sprich im einstelligen statt im vierstelligen Bereich.
5. kein Reicher
flachbert 31.07.2014
ist jemals reich geworden, weil er seine Schulden zur Gaenze zureckgezahlt haette
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Fotostrecke
Kampf gegen "Geierfonds": Zitterpartie um Argentinien

Fläche: 2.780.403 km²

Bevölkerung: 43,132 Mio.

Hauptstadt: Buenos Aires

Staats- und Regierungschef:
Mauricio Macri

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