Promi-Halbwissen zur Euro-Krise: Hauptsache platt
Alles ist schon gesagt - nur noch nicht von allen. Nach diesem Prinzip diskutieren Politiker, Schauspieler und Co. über die Euro-Krise. Dabei erzählt mancher Prominente viel Unsinn. SPIEGEL ONLINE stellt einige besonders widersinnige Aussagen richtig.
Hamburg - Seit fast anderthalb Jahren lähmt die Schuldenkrise die Währungsunion. Immer, wenn der Beobachter denkt, schlimmer könne es nicht mehr kommen, jetzt müsse doch endlich mal die große Lösung zur Rettung des gemeinsamen Geldes präsentiert werden, folgt auch schon die Enttäuschung.
Ein Grund dafür ist, dass sich selbst Wirtschaftsexperten diametral widersprechen. Einige befürworten etwa gemeinsame Schuldverschreibungen aller Länder der Währungsunion, die sogenannten Euro-Bonds. Andere lehnen diese strikt ab. Mancher Ökonom sagt, Griechenland müsse die Währungsunion verlassen, um zu überleben. Ein anderer erwidert, dies sei Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Munter diskutieren auch Politiker, Schauspieler und andere Prominente über die vermeintlich beste Lösung. Ob jemand sich zuvor mit der durchaus komplexen Materie beschäftigt hat, spielt dabei keine große Rolle. Hauptsache, man hat auch mal seine Meinung gesagt. Wird schon irgendwie stimmen.
SPIEGEL ONLINE hat einige besonders gewagte Behauptungen zur Euro-Krise gesammelt - und konfrontiert sie mit den Fakten.
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