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Rede in Davos: Super-Sarko rüttelt die Weltelite auf

Aus Davos berichtet

Dieser Auftritt könnte in die Geschichte eingehen: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Frankreichs Präsident Sarkozy leidenschaftlich den Euro verteidigt - einen Zusammenbruch der Währung würden Paris und Berlin "niemals zulassen". Für die Weltwirtschaft verlangte er eine Radikalreform.

Die Organisatoren des Weltwirtschaftsforums hatten nicht mit dem ganz großen Andrang gerechnet: Das hintere Drittel der Davoser Kongresshalle trennten sie mit mehr als fünf Meter hohen Stellwänden ab. Um fünf vor elf Uhr an diesem Donnerstag schafften die vielen flinken Helferlein dann doch mehr Platz, zumindest in einer Ecke. Noch gerade rechtzeitig, bevor der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy die Bühne betrat.

Allerdings war es noch immer deutlich leerer als am Mittwochabend. Bei der Rede des russischen Präsidenten Dmitrij Medwedew bedurfte es keiner Hilfsmittel aus dem potemkinschen Werkzeugkasten. Medwedew hatte sich als freundlicher Learning-by-doing-Demokrat und entschlossener Advokat einer besseren Welt präsentiert.

"Den Zustand der Welt verbessern" - dieses im Gewand des Gutmenschentums daherkommende Motto des Weltwirtschaftsforums griff auch Sarkozy auf. Er ist 2011 gleich dreifacher Präsident: Als französischer Staatschef steht Sarkozy auch der G8 und der G20 vor, führt also die acht größten Industrienationen und die wichtigsten 20 Volkswirtschaften der Welt an.

Bereits Anfang dieser Woche hatte er sich bei einer Pressekonferenz im Elysée-Palast als entschlossener Kämpfer wider die globale Spekulation in Stellung gebracht. Das Ambiente war festlich, die Worte gewählt. Aber bei allem Respekt vor der Grande Nation, es war eben doch nur die nationale Bühne.

To-do-Liste für die Welt

Das war in Davos anders. Einen Tag vor seinem 56. Geburtstag reiste Le petit Nicolas hoch hinauf in die Schweizer Berge, auf 1560 Meter, um seine Vision der Welt einem globalen Publikum vorzustellen. Nicht irgendeinem, sondern mehr als 2500 Teilnehmern, die in Unternehmen, Politik und Wissenschaft zur weltweiten Elite gehören oder sich, das ist die Mindestvoraussetzung für die Teilnahme an dem Event, dafür halten.

Und Sarkozy präsentierte sich tatsächlich als globaler Lenker und klarer Denker. Der Pariser Zappelphilipp sparte im sonnig-verschneiten Davos mit Grimassen und hektischen Handbewegungen, aber nicht an einer deutlichen Sprache. Nachdenklich im Tonfall, entschlossen in den Inhalten - so stellte er seine To-do-Liste für die Welt vor.

Und damit es auch jeder mitbekommt, wie wichtig das Jahr 2011 wird, warnte Sarkozy gleich zu Beginn vor dem Glauben, dank der raschen wirtschaftlichen Erholung könne alles so weitergehen wie vor dem Ausbruch der Finanzkrise: "Es ist eine gefährliche Vision, so weiterzumachen wie vorher." Denn die Probleme seien immens - aller Freude darüber, dass die Welt vom Gröbsten verschont geblieben ist, zum Trotz.

Für 2011 skizzierte Sarkozy drei große Risiken:

  • Staatsverschuldung: "Wir müssen die Defizite reduzieren. Die Welt kann nicht immer weitere Schuldenberge aufhäufen."
  • Globale finanzielle Ungleichgewichte: Das internationale Finanzsystem sei noch auf dem Stand von Mitte des 20. Jahrhunderts. Außerdem gebe es seit den siebziger Jahren kein funktionierendes Weltwährungssystem mehr. "Ist das gut? Nein! Ist das ein Risiko? Ja!"
  • Inflation: Die hohen Rohstoffpreise machten die Welt gefährlicher. Es sei in niemandes Interesse, wenn es in Ländern Aufstände gebe, weil die Menschen hungerten. Außerdem sei die hohe Schwankung der Rohstoffpreise ein riesiges Problem. Der Ölpreis ist in der Finanzkrise binnen weniger Monate von 140 auf 40 Dollar abgestürzt. Derzeit liegt er wieder bei rund 100 Dollar.

Bei der Suche nach Lösungen für die globalen Probleme forderte Sarkozy eine "pragmatische Konzentration auf die Fakten". Die Welt brauche neue Ideen und keine alten Ideologien. Frankreich wolle deshalb versuchen, im Rahmen der G20 die Interessen aller Staaten zusammenzubringen, die immerhin 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung auf sich vereinen. Gleichzeitig soll das noch junge Gremium aber nicht die x-te globale Palaver-Runde werden: "Eine G20, die keine Beschlüsse fasst, ist illegitim."

Radikalreform des Weltwährungssystems

Offenbar hat Sarkozy Angst davor, dass genau dies eintritt. Man trifft sich, aber es kommt nichts dabei herum. Dramatisch-pathetisch warnte er deshalb: "Wir können es uns nicht erlauben, die wirklichen Fragen zu ignorieren." Was er unter Ignoranz versteht, machte er auch am Weltsicherheitsrat deutlich. Die Reform der sogenannten Weltregierung wird seit Ewigkeiten diskutiert.

Obwohl Afrika eine Milliarde Einwohner habe, so Sarkozy, sitze kein Land des Kontinents in dem Gremium. Auch Indien nicht, obwohl der Staat bald der bevölkerungsreichste der Erde sein werde. Sein Fazit: "Wir sind seit elf Jahren im 21. Jahrhundert, aber wir haben noch immer die Institutionen des 20. Jahrhunderts. Ich setze auf den guten Willen und die Intelligenz meiner Kollegen. Wenn wir weiter allen alles vorwerfen, bleiben wir statisch und werden dafür bestraft."

Ein architektonisches Update will Sarkozy auch dem globalen Währungssystem verpassen. Derzeit handle jedes Land nach eigenen Interessen. "Man kann das auch niemandem vorwerfen, denn es gibt keinen Ort, in dem über die Währungsfragen gesprochen wird." Konkreter wurde er nicht, aber er setzte erneut die Duftmarke, dass ihm das Thema wichtig ist.

"Wir sind entschlossen, den Euro zu verteidigen"

Und weil er gerade bei den Währungen der Welt war, wurde Sarkozy bei der krisengeschüttelten europäischen Währungsunion richtig leidenschaftlich. "Frau Merkel und ich werden nie, nie den Euro fallen lassen. Niemals werden wir es zulassen, dass man den Euro zerstört." Und seinen Lieblingsgegner, den weltweiten Spekulanten, verpasste er gleich noch eine Art Davoser Botschaft: "Denen, die gegen den Euro wetten wollen, sage ich 'Vorsicht, wir sind entschlossen, den Euro zu verteidigen.'"

Der Euro sei so wichtig, dass Europa ihn mit allen Mitteln verteidigen werde. "Der Euro ist Europa. Deutschland und Frankreich haben drei barbarische Kriege hinter sich. Jetzt ist Europa der stabilste Kontinent der Welt."

Im vergangenen Jahr hatte Sarkozy das Weltwirtschaftsforum eröffnet - und in seiner Rede zur Rolle von Politik und Wirtschaft gesagt: "Wir sind alle verantwortlich für die Krise. Wir müssen unsere Sicht der Dinge korrigieren." Die schwerste Rezession seit Jahrzehnten, deren schnelles Ende vor einem Jahr noch niemand zu prophezeien wagte, bezeichnete Sarkozy als "Krise der Globalisierung".

Auch der diesjährige Auftritt wird in Erinnerung bleiben, so deutlich und klar reden Politiker auch in Davos selten. Doch die französischen Journalisten bieten bereits Wetten an, dass Sarkozy im kommenden Jahr nicht nach Davos kommen werde. 2012 ist er nur noch französischer Präsident. Und obendrein einer, der im Frühjahr um seine Wiederwahl kämpfen muss. In Frankreich, wo die Globalisierung mondialisation heißt, ist Marktwirtschaft bereits ein Wort mit negativem Beigeschmack - und Kapitalismus gilt vielen als grobes Schimpfwort.

Entsprechend kritisch wird dort das Weltwirtschaftsforum begleitet. Da will sich Sarkozy wahrscheinlich nicht dem Vorwurf aussetzen, er setze sich mit den Kapitalisten auf eine Bühne. Allerdings wird ihm diesen Vorwurf in diesem Jahr kaum jemand machen können.

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1. Ich gehe mal davon aus
Bayerr, 27.01.2011
dass die 'grande nation' als einer der P5 ihren ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat einem afrikanischen Land oder Indien zur Verfügung stellt. Wieder nur hohle Worte.
2. .
Peet89 27.01.2011
Zitat von sysopDieser Auftritt könnte Geschichte schreiben: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Frankreichs Präsident Sarkozy leidenschaftlich den Euro verteidigt - einen Zusammenbruch der Währung würden Paris und Berlin "niemals zulassen". Für die Weltwirtschaft verlangte er eine Radikalreform. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,741970,00.html
Vernünftige Ideen aber nun müssen auch Taten folgen! Ich blicke gespannt in Richtung G8-G20 Treffen!
3. Applaus für Sarkozy
Peter Werner 27.01.2011
Zitat: Der Euro sei so wichtig, dass Europa ihn mit allen Mitteln verteidigen werde. "Der Euro ist Europa. Deutschland und Frankreich haben drei barbarische Kriege hinter sich. Jetzt ist Europa der stabilste Kontinent der Welt." Bravo, uneingeschränkter Applaus. Blamabel und eine Schande, dass von unserern PolitikerInnen niemand (mehr) eine solche Aussage trifft.
4. ...
Jeff A. 27.01.2011
Neues Finanzsystem? Wo bleibt die Scharia wenn man sie mal braucht?
5. ...
D50 27.01.2011
Zitat von sysopDieser Auftritt könnte Geschichte schreiben: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Frankreichs Präsident Sarkozy leidenschaftlich den Euro verteidigt - einen Zusammenbruch der Währung würden Paris und Berlin "niemals zulassen". Für die Weltwirtschaft verlangte er eine Radikalreform. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,741970,00.html
Dann muss das Volk eben diejenigen Parteien wählen, die nicht wie diese selbstverliebten Sturköpfe am Euro festhalten.
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Fotostrecke: Schaulaufen der Wirtschafts-Stars

Weltwirtschaftsforum in Davos
Das Treffen
DPA
Das Weltwirtschaftsforum in Davos findet in diesem Jahr zum 41. Mal statt. Von Mittwoch bis Sonntag treffen sich in dem Schweizer Nobelskiort rund 2500 Experten aus Wirtschaft und Politik, darunter Staats-, Regierungs- und Konzernchefs. Die Teilnehmer werden streng abgeschirmt, Tausende Polizisten sollen die weltweite Elite schützen.
Die Themen
Das Motto des Weltwirtschaftsforums lautet in diesem Jahr "Gemeinsame Normen für die neue Realität". Unter der "Neuen Realität" wird eine Welt verstanden, in der es mehr Machtzentren gibt und in der die Entwicklung größeren Schwankungen unterworfen ist als früher. Zu den wichtigsten Bedrohungen für die globale Wirtschaft zählen die Veranstalter etwa staatliche Zahlungsausfälle, zunehmende Ungleichgewichte zwischen boomenden Schwellenländern und nur moderat wachsenden Industriestaaten und die mangelhafte Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser und Energie.
Die Teilnehmer
Die Co-Vorsitzenden des Treffens sind unter anderem Nestlé-Chef Paul Bulcke und der Investor Jacob Wallenberg. Aus der Politik haben sich neben Bundeskanzlerin Angela Merkel auch der russische Präsident Dmitrij Medwedew, der britische Premier David Cameron, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, der südafrikanische Staatschef Jacob Zuma und US-Finanzminister Timothy Geithner angesagt.

Aus der deutschen Wirtschaftswelt nehmen unter anderem folgende Konzernchefs teil: Josef Ackermann (Deutsche Bank), Frank Appel (Deutsche Post), Marjin Dekkers (Bayer), Christoph Franz (Lufthansa), Jürgen Hambrecht (BASF), Peter Löscher (Siemens) und Johannes Teyssen (E.on).
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Davos: Hier trifft sich die Elite

Wie die Euro-Krise gelöst werden könnte
Trotz riesiger Hilfspakete schwelt die Schuldenkrise in der Euro-Zone weiter. Kaum wurde Irland gerettet, geraten mit Portugal und Spanien die nächsten Wackelkandidaten in den Fokus der Finanzmärkte. Doch wie könnte die Krise überwunden werden? Einige Lösungsvorschläge im Überblick.
Die EZB kauft massiv Anleihen
An den Finanzmärkten wird spekuliert, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Retter in der Not spielt. Sie könnte viel Geld in die Hand nehmen und Staatsanleihen der finanzschwachen Euro-Länder aufkaufen. Um die Probleme in den Griff zu bekommen, sind nach Berechnungen der Anleihenexperten von Evolution Securities in London ein bis zwei Billionen Euro notwendig. "Das Verfahren, von Land zu Land zu springen, hat die Märkte bislang nicht beruhigen können", sagt deren Expertin Elisabeth Afseth. "Der einfachere Weg ist, dass die EZB ihr Aufkaufprogramm hochfährt und große Summen ausgibt." Spanien und Italien müssen im kommenden Jahr zusammen etwa 500 Milliarden Euro an den Kapitalmärkten erlösen. Das wird schwierig und teuer, weil die Investoren hohe Risikoaufschläge verlangen. "Deshalb muss jemand einspringen und helfen", begründet Afseth ihren Vorschlag. Der Vorteil: Die EZB kann rasch helfen. Binnen weniger Tage könnte sie das Kaufprogramm starten. Der Haken: Einige Mitglieder des EZB-Rates werden dem voraussichtlich nicht zustimmen, weil ein solches Vorgehen gegen die Statuten der EZB verstößt, die sich hauptsächlich um stabile Preise kümmern soll. "Das würde sie weiter von ihrem Mandat entfernen und besonders in Deutschland Sorge über die langfristige Stabilität des Euro auslösen", befürchtet Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Thomas Mayer.
Erweiterung des EU-Rettungsschirms
In den Euro-Ländern wird bereits darüber diskutiert, das für Notfälle geschnürte Rettungspaket zu vergrößern. Nach den Hilfen für Irland ist es noch mit etwa 650 Milliarden Euro gefüllt. Bundesbankpräsident Axel Weber hat bereits eine Erweiterung ins Spiel gebracht. Ökonomen wie DIW-Präsident Klaus Zimmermann raten dazu, das ursprüngliche Volumen von 750 Milliarden Euro auf 1,5 Billionen zu verdoppeln. Politisch ist das aber nicht so einfach durchsetzbar. In Staaten wie Finnland muss die Zustimmung dafür im Parlament eingeholt werden, was schwierig werden dürfte. Andererseits ist es sinnvoll, einen bereits bestehenden und funktionierenden Krisenmechanismus auszubauen. Er sieht strenge Sparauflagen für die Staaten vor, die Hilfen benötigen. Zudem ist der Internationale Währungsfonds mit an Bord, der die Einhaltung der Auflagen überprüft und über viel Erfahrung im Krisenmanagement verfügt.
Ausgabe von Euro-Anleihen
Diese Idee hat mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso einen prominenten Fürsprecher. Eine gemeinsame Anleihe für alle 17 Euro-Länder hatte er bereits vor Monaten gefordert. Allerdings gibt es dagegen starken Widerstand, vor allem aus Deutschland und Frankreich. Beide Länder können sich ohne große Probleme und zu günstigen Konditionen frisches Geld am Kapitalmarkt leihen. Sie müssten ihre hohe Kreditwürdigkeit mit Krisenländern wie Portugal oder Spanien teilen und höhere Zinszahlungen in Kauf nehmen. Sie würden um ihren Lohn gebracht, den sie sich durch vergleichsweise solide Staatsfinanzen verdient haben. Der Nachteil: Die Vorbereitung einer Euro-Anleihe nimmt viel Zeit in Anspruch. Die aktuelle Krise, die Portugal und Spanien zu erfassen droht, ließe sich damit kaum lösen.
China kauft Staatsanleihen aus Europa
Die Volksrepublik besitzt die weltweit größten Devisenreserven. Das Geld ist vorwiegend in US-Staatsanleihen angelegt - insgesamt 1,8 Billionen Doller. China ist damit der größte Gläubiger der USA. "Man muss darüber nachdenken, wer genügend Geld hat, um das Problem zu lösen", sagte ein hoher EU-Offizieller. "Das einzige Land ist China. Wir müssen die Chinesen dazu bringen, EU-Schuldtitel zu erwerben." Allerdings gilt diese Lösung als unwahrscheinlich. Sowohl die EU-Behörden als auch die EZB und die Politik dürften sich dagegen verwahren.
EU beschließt gemeinsame Haushaltspolitik
Die 17 Euro-Länder verfügen über eine gemeinsame Währung und einen gemeinsamen Leitzins, aber nicht über eine gemeinsame Steuer- und Haushaltspolitik. Das hat die Spannungen erst ermöglicht, deretwegen die Währungsunion vor einer Zerreißprobe steht. "Wir brauchen auch eine Art Haushaltsbund", sagt EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. "Wir können das erreichen, wenn es eine starke Aufsicht und Kontrolle gibt." Allerdings ist das ein Tabuthema für Deutschland und andere Kernländer der Währungsunion, die kaum einen Teil ihrer Eigenständigkeit abgeben dürften. Politisch wäre dieser Weg deshalb kaum durchsetzbar. Eine Umsetzung würde zudem viele Jahre dauern - zu lange, um die akute Krise zu lösen.
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