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Top-1000-Ranking: Nie waren Großbritanniens Reiche vermögender

Großbritannien: Ranking der 1000 Reichsten Fotos
Getty Images

Die 1000 reichsten Briten besitzen gemeinsam rund 637 Milliarden Euro - und damit doppelt so viel wie noch vor fünf Jahren. Neben Geschäftsleuten zählen auch die Beckhams, Jamie Oliver und die Queen zu den Supervermögenden.

London - Niemand in Großbritannien ist reicher als die Brüder Srichand und Gopichand Hinduja: 11,9 Milliarden Pfund haben die Geschäftsmänner laut der "Sunday Times" angehäuft. Die Zeitung hat die 1000 reichsten Briten ermittelt, darunter sind den Angaben zufolge 104 Milliardäre.

Insgesamt konnten die reichen Briten ihr Vermögen im vergangenen Jahr noch einmal deutlich vermehren: Sie besitzen zusammen 518,975 Milliarden Pfund, das sind umgerechnet rund 637 Milliarden Euro - und 15,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Und im Vergleich zu 2009 hat sich ihr Vermögen sogar verdoppelt. Erst vor einer Woche war bekanntgeworden, dass Großbritannien das Land mit dem weltweit höchsten Superreichen-Anteil der Bevölkerung ist.

"Ich habe noch nie einen so sagenhaften Anstieg von Privatvermögen gesehen wie bei den reichsten 1000 Briten im vergangenen Jahr", zitiert die "Sunday Times" Philip Beresford. Er erstellt das Reichen-Ranking seit 1989.

Neben zahlreichen Geschäftsleuten tauchen auch Prominente in dem Ranking auf. So sind beispielsweise die Beckhams der Zeitung zufolge 10 Millionen Pfund reicher als vor einem Jahr. Fußballstar David und Ex-Spice-Girl Victoria landeten vor allem dank seiner Werbeverträge und ihrer Modeeinnahmen auf Rang 442 mit 210 Millionen Pfund.

Star-Koch Jamie Oliver und seine Frau Jools haben im vergangenen Jahr sogar 90 Millionen Pfund verdient und liegen mit einem Vermögen von insgesamt 240 Millionen Pfund auf Platz 396. Die Queen schafft es laut dem Zeitungsbericht mit einem Privatvermögen von 330 Millionen Pfund nur auf Platz 285 - immerhin konnte sie im vergangenen Jahr 10 Millionen Pfund hinzuverdienen.

Zum ersten Mal stehen die Brüder Sam und Dan Houser auf der Liste, die Computerspiele-Entwickler sind unter anderem für "Grand Theft Auto" verantwortlich. Sie stiegen mit 90 Millionen Pfund auf Platz 947 ein. "Manche mögen die Leute auf der Liste vielleicht kritisieren", zitiert der "Guardian" den Listen-Ersteller Beresford. "Aber ihr Erfolg bringt unserem Land mehr Jobs und mehr Reichtum."

Um es überhaupt unter die reichsten 1000 zu schaffen, musste das Vermögen in diesem Jahr mindestens 85 Millionen Pfund betragen - 2008 lag die Grenze noch bei 80 Millionen, im vergangenen Jahr bei 75 Millionen Pfund. Berücksichtigt werden Landbesitz, Immobilien, Reichtümer wie Rennpferde oder Kunst und Anteile an Unternehmen. Wie viel die Reichen zusätzlich auf der Bank liegen haben, konnte die Zeitung allerdings nicht ermitteln.

Neben dem Reichen-Ranking veröffentlichte die "Sunday Times" auch eine Liste der großzügigsten Briten. Demnach belegt Sänger Elton John Platz 9: Er spendete im vergangenen Jahr mit 24 Millionen Pfund etwa ein Elftel seines Vermögens. Das liegt der Zeitung zufolge bei insgesamt 260 Millionen Pfund. Das reichte für Platz 353 unter den reichsten Top-1000.

aar/dpa

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insgesamt 52 Beiträge
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1. Geld regiert die Welt
Sackaboner 18.05.2014
Wie in allen anderen Ländern der Welt. Natürlich dank der Informationstechnologie immer effektiver. Die Politiker werden von Lobbyisten gesteuert, die Droge ist der Glanz des Reichtums, in dessen Nähe der Mensch in einen euphorischen Rauschzustand verfällt. Das Volk wird in Unmündigkeit gehalten und ist völlig machtlos.
2. 50% davon als Steuer ans FA abführen
ixap 18.05.2014
Damit könnte man Griechenland und Portugal sanieren. Aber nein, wir dummen Wähler sorgen jedes Mal aufs Neue brav dafür, dass Superreiche nicht angemessen besteuert werden.
3. *lach*
privat 18.05.2014
mehr Reichtum". Zynischer Spruch. 1. woher nehmen die Reichen "ihren" Reichtum? Na von all den anderen Dumpfbacken, die sich plündern lassen 2. Kann die Arbeitsleistung eines Menschen 90 Millionnen im Jahr wert sein? Na wer das glaubt hat sicher diverse Pillen vernascht oder nicht die Hauptschule absolviert. 3. "Ihr Erfolg bringt" ... natürlich bringt es mehr Jobs, blöderweise die präkeren, unterbezahlten oder die Ex-im-Mittelstand gelebt haben und jetzt 2 Jobs brauchen um den Level zu halten. Mehr Jobs für alle und die Kohle für die Reichen ... damit es dem Land noch mehr Reichtum bringt. Blöd, dass genau dieser Reichtum sich ja unsäglich ballt auf ein paar Hansel und nicht in die Breite streut. Ergo: Der durchschnittliche Engländer lässt sich noch ein wenig mehr schröpfen ... und durch den Finanzplatz London wird Europa noch ein wenig stärker geschröpft. Wozu auch das immer gut sein soll. Vermutlich klappt es dann im Bett besser?!? Denn der Satz "Liebling ich habe in fünf Jahren unser Geldhaufen verdoppelt und dies nur auf ehrliche Arbeit", na dieser Satz wird es ja wohl nicht sein. Oder?
4.
gog-magog 18.05.2014
Zitat von sysopGetty ImagesDie 1000 reichsten Briten besitzen gemeinsam rund 637 Milliarden Euro - und damit doppelt so viel wie noch vor fünf Jahren. Neben Geschäftsleuten zählen auch die Beckhams, Jamie Oliver und die Queen zu den Supervermögenden. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/reiche-in-grossbritannien-queen-beckhams-jamie-oliver-auf-der-liste-a-970080.html
85% der Briten können sich keinen Zahnarzt mehr leisten.
5. Und das Schöne ist...
dimado 18.05.2014
Das in England KEINE Neiddebatte ob dieser Zahlen entsteht. "Aber ihr Erfolg bringt unserem Land mehr Jobs und mehr Reichtum." - so ein Satz in Deutschland? Undenkbar!!!
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