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Report: Warum die Deutschen immer öfter im Krankenhaus landen

Wo bleibt nur das ganze Geld? Rund 55 Milliarden Euro geben die Kassen pro Jahr für die Behandlungen im Krankenhaus aus. Ein neuer Report enthüllt, wofür die Kliniken das Geld verwenden - und welche dramatischen Fehlentwicklungen es gibt.

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DDP

Arzt im Krankenhaus: Hamburger bleiben besonders lange in der Klinik

Hamburg - Es ist der größte Ausgabenblock der gesetzlichen Versicherungen: Für keinen Bereich geben die Kassen so viel Geld aus wie für Behandlungen in einer Klinik. Im vergangenen Jahr ist fast jeder dritte Euro in die stationäre Versorgung geflossen - rund 55 Milliarden Euro.

Wo aber bleibt diese gigantische Summe? Wer muss besonders häufig in die Klinik? Und welche Krankheiten werden dort vor allem behandelt? Antworten auf diese Fragen gibt der Krankenhaus-Report der Barmer GEK. Dafür hat die größte gesetzliche Versicherung die Daten von mehreren Millionen Patienten für 2009 ausgewertet.

SPIEGEL ONLINE stellt die wichtigsten Ergebnisse der umfassenden Studie vor:

  • Die Deutschen müssen immer öfter ins Krankenhaus
    Zwar werden die Aufenthalte im Krankenhaus seit Jahren im Schnitt kürzer, da die Vergütung der Kliniken von der Dauer des Aufenthalts auf Fallpauschalen umgestellt wurde. 1990 blieb ein Patient noch durchschnittlich 13,4 Tage in der Klinik, 2000 waren es 10,3 Tage und im vergangenen Jahr nur noch 8,5 Tage. Gegenüber 2008 ist das ein Rückgang um 1,3 Prozent. Dafür werden die Deutschen aber immer öfter in eine Klinik geschickt. So stieg allein zwischen 2008 und 2009 die Häufigkeit der Behandlungen deutlich an: Sie nahm von 182 auf 186 Fälle pro 1000 Versicherte zu.
  • Hamburger sind besonders lange in der Klinik
    Die Dauer eines Krankenhausaufenthalts ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich: Während eine Behandlung in einer Hamburger Klinik 2009 im Schnitt knapp achteinhalb Tage dauerte, war sie in Niedersachsen bereits nach gut sieben Tagen beendet. Allerdings gibt es auch zahlreiche Flächenländer, in denen es länger dauerte als im Bundesdurchschnitt. Das gilt etwa für Sachsen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein. Die demografische Entwicklung ist für das Auseinanderklaffen nicht verantwortlich, denn es wurden nur Versicherte unter 65 Jahren untersucht.
  • Ostdeutsche sind besonders oft in stationärer Behandlung
    Die vier ostdeutschen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen waren 2009 Spitzenreiter bei der Anzahl der Krankenhausbehandlungen. Unter 1000 Versicherten gab es etwa in Sachsen-Anhalt 161 Aufenthalte in einer Klinik. In Baden-Württemberg waren es dagegen nur 118.

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Krankenhäuser: Die wichtigsten Ergebnisse des Barmer GEK-Reports

  • Psychische Krankheiten nehmen dramatisch zu
    Die Anzahl der psychischen Erkrankungen nimmt weiter rapide zu. Betrachtet man die zehn häufigsten Diagnosen, die im vergangenen Jahr in Kliniken gestellt wurden, gehören allein die Top Vier zur Gruppe der psychischen Beschwerden. Patienten kommen außerdem vor allem wegen Herzstörungen, Brüchen und Arthrose in eine Klinik. Hinzu kommt: Die Behandlung psychischer Krankheiten nimmt immer mehr Zeit in Anspruch. Während die Verweildauer im Krankenhaus bei den meisten Diagnosen seit langem rückläufig ist (bei Kreislauferkrankungen seit 1990 um mehr als 40 Prozent), gibt es bei psychischen Störungen seit Jahren einen deutlichen Anstieg. Im vergangenen Jahr lag die Verweildauer von psychisch Kranken in einer Klinik um mehr als 50 Prozent höher als zwei Jahrzehnte zuvor. Besonders dramatisch ist, dass sich der Anstieg in den vergangenen Jahren nochmals beschleunigt hat. Vor allem die Behandlung von Depressionen nimmt inzwischen im Schnitt bis zu 38 Tage in Anspruch.
  • Operationen für künstliche Gelenke boomen
    Ältere Menschen ohne künstliches Knie- oder Hüftgelenk könnten schon bald in der Minderheit sein. Denn es werden immer mehr neue Hüft- und Kniegelenke implantiert. Zwischen 2003 und 2009 kam es zu fast 1,4 Millionen Hüftgelenks- und gut einer Million Kniegelenksoperationen. Allein im letzten Jahr wurden fast 210.000 Hüft- und 175.000 Knieprothesen eingesetzt. Kostenpunkt allein für die gesetzliche Versicherung im vergangenen Jahr: rund 2,9 Milliarden Euro. Am deutlichsten ist der Anstieg bei Operationen für neue Kniegelenke: 2009 gab es davon rund 50 Prozent mehr als noch 2003.
  • Arbeitslose sind besonders häufig im Krankenhaus
    Macht Arbeitslosigkeit krank? Zumindest liefert der Barmer-GEK-Report für diese These ein neues Indiz: So gab es 2009 unter 1000 Arbeitslosen 182 Aufenthalte im Krankenhaus, deren Dauer sich auf 1572 Tage summierte. Ganz anders dagegen das Bild bei berufstätigen Ingenieuren: Hier gab es nur 83 Behandlungsfälle - und auch der durchschnittliche Verweildauer in der Klinik war deutlich kürzer als bei Arbeitslosen.

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1. ...
neuroheaven 27.07.2010
und wie hoch sind die ausgabenbeträge für die ganzen chefetagen zusammengerechnet?
2. Psychische Erkrankungen...
meinefresse 27.07.2010
kein Wunder wenn ein Mitarbeiter mittlerweile die Arbeit erledigen darf, die früher 2 gemacht haben - natürlich zum gleichen Lohn, wenn er sich mit 35 aufgearbeitet hat kann man ja den nächsten einstellen. Es ist wie bei der Bahn - noch geht es einigermaßen gut, aber man fährt an der Verschleiß-grenze. Was die Arbeitgeber hinten ausspucken wird aber kaum mehr für den Arbeitsalltag fit sein wenn wir bald die halbe Bevölkerung kaputt gearbeitet haben...
3. Fehlentwicklungen?
Martin Franck 27.07.2010
Dass die Verweildauer abnimmt, und dafür die Anzahl der Fälle zunimmt, war schon absehbar vor der Einführung der DRGs. Also war es politisch genau so gewollt. Sprich es ist keine Fehlentwicklung, sondern volle Absicht. Warum die Politker eine Drehtür-Medizin wollten erklärt der Artikel hingegen nicht. Überhaupt steht kaum etwas Neues im Artikel.
4. Ursachen und Wirkungen
kezia_BT 27.07.2010
Zitat von sysopWo bleibt nur das ganze Geld? Rund 55 Milliarden Euro geben die Kassen pro Jahr für die Behandlungen im Krankenhaus aus. Ein neuer Report enthüllt, wofür die Kliniken das Geld verwenden - und welche dramatischen Fehlentwicklungen es gibt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,708596,00.html
Leider sind die Aussagen der Berichterstatter oft so tendenziös, daß ein echtes Nachdenken über die Fakten unmöglich gemacht wird! Zwei besonders ärgerliche Beispiele aus dem obigen, wahrlich interessanten Artikel: 1. Fakt: Arbeitslose sind häufiger und länger krank als Berufstätige. Vorgegebene, politisch korrekte Interpretation: Arbeitslosigkeit macht krank. Mögliche, genauso wahrscheinliche Interpretation: der (vormals) Berufstätige war häufiger/länger krank als der Durchschnitt und wurde deshalb arbeitslos (was ihn nicht gesünder macht). 2. Fakt: Die Menschen sind kürzer, aber häufiger im Krankenhaus Vorgegebene Interpretation: ein Anstieg psychischer Erkrankungen und (überflüssiger) Operationen bringt die Menschen häufiger ins Krankenhaus. Mögliche, genauso wahrscheinliche Interpretation: eine Betreuung ernsthaft Kranker zuhause ist mangels Pflegekräften, aufgrund der Berufstätigkeit von Frauen und dem Zerfall von Familienstrukturen kaum noch möglich, die Hausärzte überweisen immer häufiger auch vergleichsweise harmlose Erkrankungen in die Klinik. Ich behaupte nicht, daß meine Erklärungen notwendigerweise richtig sind. Aber sie lassen sich durch die gleichen Zahlen belegen. Es braucht andere Untersuchungen, um zwischen diesen Erklärungen zu unterscheiden. Und darauf sollte ein Magazin mit Niveau doch wenigstens hinweisen.
5. .
frubi 27.07.2010
Zitat von sysopWo bleibt nur das ganze Geld? Rund 55 Milliarden Euro geben die Kassen pro Jahr für die Behandlungen im Krankenhaus aus. Ein neuer Report enthüllt, wofür die Kliniken das Geld verwenden - und welche dramatischen Fehlentwicklungen es gibt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,708596,00.html
"Sie müssen leider noch zur Beobachtung hier bleiben." Das ist doch mitlerweile der Standartsatz wenn man nach den Entlassungspapieren fragt. Ich lasse mich dadurch jedenfalls nicht mehr abspeisen.
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Gesundheitssystem: Wofür die Kassen Geld ausgeben

Schwarz-gelbe Gesundheitspläne
Die Gesundheitspolitik erwies sich als einer der Knackpunkte in den Koalitionsverhandlungen von Union und FDP. Bei der Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen haben sich die künftigen Koalitionäre nun auf eine grundlegende Neuordnung verständigt - ein Überblick.
Krankenkassen
Das bisherige System des Gesundheitsfonds mit dem Einheitsbeitrag von derzeit 14,9 Prozent bleibt zwar zunächst erhalten. Somit ist auch der allein von den Versicherten zu leistende Zusatzbeitrag weiter auf ein Prozent des beitragspflichtigen Einkommens begrenzt. Doch voraussichtlich ab 2011 wird es grundsätzliche Änderungen geben: Der Arbeitgeberanteil wird eingefroren, damit müssten Ausgabensteigerungen wohl allein von den Arbeitnehmern getragen werden. Für die Versicherten wird es dann einen einkommensunabhängigen Beitrag geben, was dem umstrittenen Modell einer "Kopfpauschale" nahekäme. Für Geringverdiener soll es einen sozialen Ausgleich geben, der durch Steuern finanziert würde.
Praxisgebühr
Die Praxisgebühr von zehn Euro, die die Versicherten seit 2004 pro Quartal für Arztbesuche zahlen müssen, soll durch eine neue Regelung ersetzt werden. Zeitungsberichten zufolge könnte es künftig zu einer geringeren Gebühr kommen, die dann aber bei jedem Arztbesuch fällig würde. Ziel der Praxisgebühr war es, das Kostenbewusstsein der Versicherten zu steigern und den Kassen vom Beitragssatz unabhängige Einnahmen zu sichern. Diese Steuerungswirkung, so kritisierten Gesundheitsexperten wiederholt, habe die Praxisgebühr aber verfehlt.
Private Krankenversicherung
Der Wechsel zu einer privaten Krankenkasse soll künftig wieder nach einmaligem Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze möglich sein. Derzeit ist dies nur möglich, wenn das Einkommen mindestens drei Jahre lang diese Obergrenze überschreitet.
Elektronische Gesundheitskarte
Die umstrittene Gesundheitskarte, die die bisherige Krankenkassenkarte ablösen sollte, wird vorläufig gestoppt. Erst nach einer "Bestandsaufnahme" der bisherigen Erfahrungen in den Testregionen soll entschieden werden, ob die Karte sinnvoll ist, heißt es im Entwurf des Koalitionsvertrags.
Ärztehonorare
Die umstrittene Honorarreform für niedergelassene Ärzte, die zum Jahresbeginn in Kraft trat und für heftige Proteste sorgte, soll korrigiert werden.
Ärztemangel
Angesichts des drohenden Ärztemangels sollen die Anreize für niedergelassene Mediziner in unterversorgten Regionen verstärkt werden und Medizinstudenten gefördert werden. ssu/AFP

Die bisherigen Gesundheitsreformen
1977: Die Kürzungen beginnen
Es dauert fast drei Jahrzehnte, bis es in der Bundesrepublik zur ersten größeren Gesundheitsreform kommt: Mit dem "Kostendämpfungsgesetz" der sozial-liberalen Koalition versucht die Regierung, die Inanspruchnahme von Leistungen zu steuern: Sie führt Zuzahlungen bei Arznei-, Verbands- und Heilmitteln ein - in Höhe des aus heutiger Sicht niedlichen Betrags von einer Mark pro Medikament.
1983: Auch die Rentner müssen zahlen
Mit zwei Reformen zu Beginn der achtziger Jahre werden die Zuzahlungen durch die Versicherten erhöht. Auch für die Rentner sind die rosigen Zeiten vorbei. Konnten sie sich zuvor kostenlos versichern, müssen sie seit 1983 auch einen einkommensabhängigen Beitrag leisten.
1989: Der erste Rundumschlag
Mit dem "Gesundheitsreformgesetz" von Norbert Blüm geht es ans Eingemachte: Die Eigenbeteiligung der Patienten wird weiter erhöht - etwa bei Arzneimitteln, im Krankenhaus und beim Zahnersatz. Erstmals unternimmt die Regierung auch den Versuch, die Kosten für Medikamente mit radikalen Maßnahmen in den Griff zu bekommen, indem sie Bagatallmedikamente aus dem Leistungskatalog streicht und Festbeträge für Arzneimittel einführt. Seither zahlen die Kassen nicht mehr automatisch jeden Preis für Tabletten und Co., sondern nur noch einen Höchstbetrag. Verschreibt der Arzt ein teureres Mittel, muss der Patient die Differenz zahlen. Trotz dieses Rundumschlags an Kosteneinsparungen sind die Beiträge jedoch nur für kurze Zeit stabil.
1993: Die Leistungen werden budgetiert
Gesundheitsminister Horst Seehofer verfolgt mit dem "Gesundheitsstrukturgesetz" 1993 erneut das Ziel, die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen in den Griff zu bekommen. Um den Anstieg der Leistungsausgaben besser zu kontrollieren, werden sie für einen begrenzten Zeitraum budgetiert. Gleichzeitig erhöht die Regierung erneut die Selbstbeteiligung bei Arznei- und Verbandsmitteln. Das Projekt einer Positivliste, die alle erstattungsfähigen Medikamente benennt, scheitert allerdings. Auch deshalb wird das Reformziel stabiler Beiträge erneut nur für wenige Jahre erreicht.
1997: Zahnersatz bitte selbst zahlen
Die "GKV-Neuordnungsgesetze" stehen ebenfalls in der Tradition ihrer Vorgängerinnen: Patienten müssen sich an den Kosten für Arznei- und Heilmittel, Krankenhaushaufenthalte und Fahrten etwa vom Krankenhaus noch stärker beteiligen. Jüngere Jahrgänge bekommen außerdem geringere Kassenzuschüsse beim Zahnersatz.
1999: Rot-Grün wagt den Leistungsausbau
Mit dem "Solidaritätsstärkungsgesetz" bringt erstmals seit rund zwei Jahrzehnten eine Gesundheitsreform wieder ein Mehr an Leistungen. So werden unter anderem die Zuzahlungen für die Patienten gesenkt. Gleichzeitig führt die rot-grüne Koalition aber zur Begrenzung des Ausgabenwachstums erneut Budgets für Arzthonorare, Krankenhäuser und Arzneimittel ein.
2004: SPD und Union bitten zur Kasse
Nachdem die rot-grüne Regierung in den Folgejahren ebenfalls zum Leistungsabbau umgeschwenkt ist, wagt sie in Kooperation mit dem unionsdominierten Bundesrat ähnlich wie 1989 einen Kostendämpfungsrundumschlag: Das "Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung" sieht unter anderem vor, dass Patienten eine Praxisgebühr von zehn Euro pro Quartal zahlen müssen, verschreibungsfreie Medikamente gar nicht mehr erstattet werden und die Selbstbeteiligung bei erstattungsfähigen Arznei- und Heilmitteln zehn Prozent der Kosten (maximal zehn Euro) beträgt.
2005: Paritätische Finanzierung am Ende
Aus für ein Prinzip, das seit 1883 in Deutschland bestand: Wurden die Beitäge zur Krankenversicherung zuvor paritätisch finanziert, also jeweils zur Hälfte durch den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer, müssen die Versicherten nun einen Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent zahlen.
2009: Der Gesundheitsfonds kommt
Zum Jahresbeginn 2009 ändert sich die Finanzierung der Krankenkassen grundlegend: Konnten die Versicherungen bislang ihren Beitragssatz weitgehend selbst festlegen, wird dieser künftig einheitlich von der Regierung bestimmt. Die Beiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer mitsamt Steuerzuschuss fließen nun in den Gesundheitsfonds. Die Krankenkassen erhalten dann Pauschalen pro Versichertem von dieser gigantischen Geldsammelstelle. Weitere Änderung: Jeder Bürger muss eine Krankenversicherung abschließen.

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