Zwischen Jemen und Dschibuti Saudi-Arabien stoppt Öltransporte in wichtiger Meeresstraße

Zwei saudi-arabische Öltanker sind im Roten Meer offenbar von jemenitischen Rebellen attackiert worden. Nun hat Saudi-Arabien alle Öltransporte durch die Meerenge zwischen dem Jemen und Dschibuti gestoppt.

Öltanker (Symbolbild)
REUTERS

Öltanker (Symbolbild)


Nach Angriffen jemenitischer Rebellen hat Saudi-Arabien alle Öltransporte durch die Meerenge zwischen dem Jemen und Dschibuti gestoppt. Nach Angaben des staatlichen Ölkonzerns Aramco sind zwei Öltanker im Roten Meer von jemenitischen Huthi-Rebellen attackiert worden. Diese Rebellen sind Verbündete des Irans.

Ein Schiff sei leicht beschädigt worden, Verletzte oder einen Ölaustritt gebe es ersten Erkenntnissen zufolge nicht, teilte Saudi Aramco mit. "Alle Öllieferungen durch die Meeresstraße Bab al-Mandab sind vorübergehend ausgesetzt, bis der Seeverkehr in der Gegend wieder sicher ist", sagte der saudi-arabische Energieminister Chalid al-Falih.

Die Meeresstraße Bab al-Mandab bildet den südlichen Eintrittspunkt zum Roten Meer, sie gilt als meistbefahrene Wasserstraße.

Im Jemen kämpfen die von Iran unterstützten schiitischen Huthi-Rebellen seit 2014 gegen die Truppen des sunnitischen Präsidenten Abd Rabbuh Mansur Hadi. Eine vom sunnitischen Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition unterstützt Hadis Truppen.

hej/AFP



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Tornado 26.07.2018
1. Tja
Tja, der Iran hat zwar keine Flugzeugträger, aber eben diese Low-Budget Taktiken. Mal schauen wie Onkel Trump reagiert. Das gibt bestimmt Stress.
dirk1962 26.07.2018
2. Damit ist bewiesen
mit welch einfachen Mitteln der Schiffsverkehr zu beeinträchtigen ist. Trump sollte verstehen, dass auch die gesamte Militärmacht der USA gegen solche Nadelstiche genau nichts ausrichten kenn - und die Drohungen des Iran entsprechend ernst nehmen.
Prinzen Paule 26.07.2018
3. Ölpreis
Das werden sie ÖlMultis sofort ausnutzen und den Preis nach oben schrauben! Obwohl es genug Rohöl am Markt gibt
aurichter 26.07.2018
4. Fake News
Da haben die Saudis nach der Aussage des Iran dem US Präsidenten Mister Donald Trump ja einen passenden Aufhänger geliefert, um evtll mal schnell ein paar Flugzeugträger nebst Begleitboote in diese Region zu beordern. Meldung dazu kommt sicher umgehend, wenn er fertig ist mit der morgendlichen Fox Sendung.
index77 26.07.2018
5. Wie meinen?
Zitat von dirk1962mit welch einfachen Mitteln der Schiffsverkehr zu beeinträchtigen ist. Trump sollte verstehen, dass auch die gesamte Militärmacht der USA gegen solche Nadelstiche genau nichts ausrichten kenn - und die Drohungen des Iran entsprechend ernst nehmen.
Solche "Nadelstiche" sind sehr einfach zu unterbinden und das wird auch demnächst vorgeführt werden, wenn das nochmal passiert. Die Küstenlinie wird dann aufgeklärt und alle zufahrenden Kleinfahzeuge werden bekämpft. Vielleicht schaffen diese es bis zu den großen Pötten um ein wenig rum zu ballern, aber schadlos davon kommen sie dann nicht mehr. So wird sich das Problem durch Zerschlagung aller feindlichen Kräfte erledigen. Das Gebiet ist nicht sehr groß und es reichen wenige Seeaufklärer oder gleich Dronen. Ich würde mich da sehr bedeckt halten als Rebell.
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