Gute Wirtschaftslage Deutschlands Schulden sinken um zwei Prozent

Die Schulden der öffentlichen Hand sind dank der guten Konjunktur deutlich gesunken.

Container-Terminal im Hamburger Hafen
DPA

Container-Terminal im Hamburger Hafen


Der Gesamthaushalt von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung samt aller Extrahaushalte stand zum 31. Dezember 2017 mit rund 1,96 Billionen Euro in der Kreide, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Dies war binnen Jahresfrist ein Rückgang von gut 41 Milliarden Euro oder 2,1 Prozent. Dabei verringerten alle staatlichen Ebenen ihre Verschuldung.

Beim Bund gab es ein Minus von 1,3 Prozent auf 1,24 Billionen Euro, bei den Ländern einen Rückgang um 3,4 Prozent auf 585 Milliarden Euro. Der Schuldenstand der Gemeinden und Gemeindeverbände sank um 3,1 Prozent auf 137,5 Milliarden Euro. Die Sozialversicherung war zum Ende 2017 mit 434 Millionen Euro verschuldet - das waren knapp elf Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

ssu/Reuters



insgesamt 20 Beiträge
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Tadeuz2 27.03.2018
1. Zu viel
Eigentlich immer noch viel zu viel. Interssant wäre noch zu erfahren, wie hoch die Quote gemessen am BIP damit ist.
bobo7 27.03.2018
2. Hervorragend
Nur noch knapp 50 Jahre und wir sind schuldenfrei, sofern in den paar Jahrzehnten kein Abflauen der Konjunktur stattfindet! Ähm.. Moment..
Schmidt24 27.03.2018
3. Na also - geht doch
Da muss man sich doch fragen, warum manche "Experten" - meist aus dem linken Lager - trotzdem auf weiteres Schuldenmachen plädieren. Oder können sie vielleicht einfach nicht akzeptieren, dass die derzeitige Politik bei allen vorhandenen Haken und Ösen doch nicht so erfolglos ist?
crazy_swayze 27.03.2018
4.
Zitat von bobo7Nur noch knapp 50 Jahre und wir sind schuldenfrei, sofern in den paar Jahrzehnten kein Abflauen der Konjunktur stattfindet! Ähm.. Moment..
Müssen "wir" schuldenfrei sein? Worin legen Sie oder ihre Bank Gelder sicher an, wenn es keine Staatsanleihen mehr gibt? Kopfkissen?
brummer07 27.03.2018
5. Quote zum BIP
bei € 1,96 Mrd Schulden und einem BIP 2016 von ca € 3,47 (2016) ist das knapp unter der Maastricht-Grenze von 60%. Allerdings sollte man dabei nicht die versteckten Risiken wie Target 2 Salden vergessen und bedenken, dass man sich derzeit im absoluten Boom befindet (dessen abflauen immer wahrscheinlicher wird). Kurz: keine Entwarnung, insbesondere wenn die Eiferer der europäischen Schulden- und Transferunion mal wieder Oberwasser haben.
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