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Schuldenkrise Europa bangt um seine Sorgenkinder

Generalstreik in Spanien (im September): Reicht der Rettungsschirm am Ende?Zur Großansicht
dpa

Generalstreik in Spanien (im September): Reicht der Rettungsschirm am Ende?

Erst Griechenland und Irland, nun wetten die Märkte schon gegen Portugal, Spanien und Italien. In Europa wächst die Sorge, dass weitere Schuldenländer Milliardenhilfen brauchen. Aber wie groß ist das Risiko wirklich? Und wer könnte der nächste Pleitekandidat sein? Ein Überblick.

Hamburg - In Europa geht die Angst um. Wie viele Länder müssen noch mit Milliarden gestützt werden? Droht am Ende gar das gesamte Euro-Bündnis zu zerbrechen?

Nachdem Griechenland im Frühling mit einer spektakulären Hilfsaktion vor dem Bankrott gerettet wurde und Irland vor wenigen Tagen folgte, scheint es nun nicht mehr darum zu gehen, ob ein weiterer Krisenkandidat kippt, sondern wen es als nächsten trifft.

Spanien, Portugal und Italien - von den fünf Problemstaaten in der Euro-Zone sind drei geblieben, die in Frage kommen. Und tatsächlich sind sich die meisten Experten einig, dass Portugal bald Hilfe braucht - trotz aller Dementis aus Lissabon.

Was Euro-Politiker aber wirklich sorgt, ist die Lage in Spanien. Denn während Irland und Portugal noch problemlos unter den 750-Milliarden-Euro-Rettungsschirm der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) schlüpfen könnten, würde es bei Spanien eng werden. Sehr eng sogar - denn das Land ist ungleich größer.

Spaniens Regierung bemühte sich deshalb am Mittwoch erneut, alle Sorgen zu zerschlagen. "Von Irland trennen uns Welten", sagte Wirtschaftsstaatssekretär José Manuel Campa der spanischen Zeitung "El País". Doch den Finanzmärkten war das egal: Die Zinsen für zehnjährige spanische Staatsanleihen stiegen erstmals seit 2002 auf mehr als fünf Prozent. Mit anderen Worten: Spekulanten werten das Pleiterisiko des Landes höher als zuvor.

Doch wie ernst ist die Lage wirklich? Was ist in Spanien anders als in Irland? Und gibt es neben allen Risiken auch Reformerfolge? Die fünf Krisenstaaten im Überblick:

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insgesamt 94 Beiträge
Dr. Sorglos 25.11.2010
Die faulen Kredite der europäischen Banken - die, die bekannt sind - belaufen sich auf 18,2 Billionen (!) Euro. Kein Land kann diese astronomische Summe auffangen. Das ist auch schon lange bekannt. Worum geht es also? [...]
Die faulen Kredite der europäischen Banken - die, die bekannt sind - belaufen sich auf 18,2 Billionen (!) Euro. Kein Land kann diese astronomische Summe auffangen. Das ist auch schon lange bekannt. Worum geht es also? Offenbar geht es darum, die Bevölkerung Europas um ihr gesamtes Vermögen zu bringen. Das Ziel könnte - um mal eine gängige, aber nicht unwahrscheinliche "Verschwörungstheorie" zu bedienen - ein undemokratisches, von einer Finanzelite regiertes, zentralistisches Europa sein. Das größte Sklavensystem, das jemals errichtet worden ist.
Paolo 25.11.2010
Solange, wie Märkte gegen den EURO und gegen EU-Länder wetten können, solange werden wir nie zur Ruhe kommen. Ein starker EURO war den Amis schon immer ein Dorn im Auge. Deshalb wird von dort aus weiter gegen Europa [...]
Zitat von sysopErst Griechenland und Irland, nun wetten die Märkte schon gegen Portugal, Spanien und Italien.*In Europa wächst die Sorge, dass*weitere Schuldenländer Milliardenhilfen brauchen. Aber wie groß ist das Risiko wirklich? Und wer könnte der nächste Pleitekandidat sein? Ein Überblick. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,730926,00.html
Solange, wie Märkte gegen den EURO und gegen EU-Länder wetten können, solange werden wir nie zur Ruhe kommen. Ein starker EURO war den Amis schon immer ein Dorn im Auge. Deshalb wird von dort aus weiter gegen Europa "gekämpft". Der nächste Kandidat? Exakt der, der für alles bezahlt und zwangsweise irgendwann pleite ist...WIR! Man muß sich das mal vorstellen: der deutsche Steuerzahler löhnt durch die Hintertür für die Wettgewinne der Börsenspekulanten...
Andreas F. 25.11.2010
---Zitat--- Erst Griechenland und Irland, nun wetten die Märkte schon gegen Portugal, Spanien und Italien. ---Zitatende--- Ich wünsche den Wettkandidaten viel Glück und allseits ein gutes Gespühr. Der Bevölkerung dieser Länder [...]
---Zitat--- Erst Griechenland und Irland, nun wetten die Märkte schon gegen Portugal, Spanien und Italien. ---Zitatende--- Ich wünsche den Wettkandidaten viel Glück und allseits ein gutes Gespühr. Der Bevölkerung dieser Länder sage ich, Ihr werdet auch nach den nächsten Wahlen wieder als Wetteinsatz herhalten müssen. Den Regierenden der Euroländer sage ich, Eure Fundamente sind Betrug, Korruption, Lobbyismus. Ihr seid ausnahmslos pervers.
olafurO 25.11.2010
Ich frage mich ob wir wollen das die Spekulanten uns regieren, oder wäre es besser anderes herum? Wenn es so ist, was können wir dagegen unternehmen? Nichts?
Ich frage mich ob wir wollen das die Spekulanten uns regieren, oder wäre es besser anderes herum? Wenn es so ist, was können wir dagegen unternehmen? Nichts?
Ghost12 25.11.2010
Völlig richtig. Im Moment ist der Status Quo ein Traum für die Finanzwirtschaft. Aber es bröselt, auch Deutschland erwischt es noch. Und dann wird es Zeit für die Peitsche auf das Volk.
Zitat von Dr. SorglosOffenbar geht es darum, die Bevölkerung Europas um ihr gesamtes Vermögen zu bringen. Das Ziel könnte - um mal eine gängige, aber nicht unwahrscheinliche "Verschwörungstheorie" zu bedienen - ein undemokratisches, von einer Finanzelite regiertes, zentralistisches Europa sein. Das größte Sklavensystem, das jemals errichtet worden ist.
Völlig richtig. Im Moment ist der Status Quo ein Traum für die Finanzwirtschaft. Aber es bröselt, auch Deutschland erwischt es noch. Und dann wird es Zeit für die Peitsche auf das Volk.
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