Dreimal Kölner Dom So groß ist Zuckerbergs Milliardenspende

45 Milliarden Dollar will Facebook-Gründer Mark Zuckerberg für wohltätige Zwecke abgeben. Die Summe ist unvorstellbar groß. Unsere Grafik zeigt, wie hoch man Paletten mit 100-Dollar-Scheinen stapeln müsste, um sie zusammenzubekommen.


Was kann man mit 45 Milliarden Dollar anfangen? Man kann damit fast zwei Millionen VW Golfs kaufen, drei amerikanische Super-Flugzeugträger oder die komplette Deutsche Bank. Oder man kann das Geld für gute Zwecke spenden - das hat nun Mark Zuckerberg angekündigt. Der Facebook-Gründer und seine Frau Priscilla Chan wollen nach und nach 99 Prozent ihrer Anteile an dem Konzern an eine Stiftung abgeben, die sich für größere Chancengleichheit in der Welt einsetzt.

Die Summe, um die es dabei geht, ist so gewaltig, dass man sie sich kaum vorstellen kann. Da hilft auch das Ausschreiben nichts: 45.000.000.000. Etwas besser geht es, wenn man sich die Summe als aufeinandergestapelte Paletten von 100-Dollar-Scheinen vorstellt. Wenn auf eine Palette ein Kubikmeter Scheine im Wert von 100 Millionen Dollar passen, müsste man 450 Paletten aufeinanderstapeln. Der Dollar-Turm wäre dann fast so groß wie der 101-geschossige Wolkenkratzer Taipei 101 in Taiwan - und etwa dreimal so hoch wie der Kölner Dom.

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stk

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fin2010 02.12.2015
1. und wo bleiben die Meckerfritzen?
Tolle Sache. Jetzt warte ich nur noch auf die Mäkler, denen das nicht genug oder aus irgendwelchen Gründen wieder nicht recht ist.
Pinky McBrain 02.12.2015
2. Ist das Problem nicht eher...
...dass ein einzelner Mensch so viel Reichtum anhäufen kann? Und das mit so einem Quatsch, mit dem man nicht mal Geld verdienen kann?
Hoffnungsträger 02.12.2015
3. Oder...
Jeden Tag 450 tausend Euro (also ein bescheidenes Haus) ausgeben und das Geld reicht für ca. 273 !! Jahre. Das sind 45 Milliarden Dollar!!
mictann 02.12.2015
4. Was bitte hat er gespendet?
Herr Zuckerberg hat im Taumel seiner Vaterschaft etwas gefaselt, was ihm seine Aktionäre in der nächsten Woche aus dem Kopf klopfen werden. Wer an diesen Mann glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
raber 02.12.2015
5. Milliardenabgaben als Trostpflaster
Warren Buffet und Bill Gates sind gute Vorbilder. Zumindest wird ein Teil für "bessere" Zwecke eingesetzt. In Deutschland wird es immer "vornehm" geheimgehalten wieviele Millionen die Milliardäre spenden oder für gute Zwecke einsetzen. Angeblich weil deutsche Milliardäre vornehmer sind und weniger Werbung wollen. Bei so viel Vornehmlichkeit kommen einem wirklich Zweifel ob es sich dabei nicht um verhältnismässig mickrige Spenden handelt. Die Einkommensschere driftet weltweit immer weiter auseinander. Zwar sind Spenden nicht die Lösung, aber sonst wird ja nichts dagegen unternommen.
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