Madrid - Es sind Rekord-Einsparungen, die Spaniens neue konservative Regierung beschlossen hat: Um 27,3 Milliarden Euro soll das Haushaltsdefizit in diesem Jahr senken. Dies sieht der Budgetentwurf vor, den die Regierung am Freitag verabschiedete.
Die Einsparungen sollen durch eine Reduzierung der Etats der einzelnen Ministerien sowie eine Anhebung der Körperschaftssteuer für die größeren Unternehmen erreicht werden, erläuterte Finanzminister Cristóbal Montoro.
Mit den drastischen Sparmaßnahmen soll das Haushaltsloch von zuletzt 8,5 auf 5,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) reduziert werden.
Mit seinen Sparversprechen macht das Land sogar Frankreich Konkurrenz. Dort ging das Defizit 2011 auf 5,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zurück. Präsident Nicolas Sarkozy feierte das als großen Erfolg - dabei liegt es noch immer deutlich über der in der Euro-Zone zulässigen Höchstgrenze.
ssu/dpa
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