Wirtschaft


Steuerplus: Staat kassiert durch Strompreiserhöhung 3,4 Milliarden Euro

Für die Verbraucher werden die massiven Strompreiserhöhungen teuer - der Staat dagegen profitiert indirekt davon. Laut "Bild"-Zeitung wird der Fiskus zusätzlich 3,4 Milliarden Euro Mehrwertsteuer einnehmen. Die CDU-Mittelstandsvereinigung fordert, den Bürgern das Geld zu erstatten.

Berlin - Der Staat kassiert mit der Strompreiserhöhung im kommenden Jahr rund 3,4 Milliarden Euro zusätzliche Mehrwertsteuer. Das berichtet die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf eine Berechnung von Günter Reisner, Energieexperte der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU.

Demnach zahlen die rund 41 Millionen deutschen Haushalte 2013 mit der durchschnittlichen Preiserhöhung von 13 Prozent knapp 17,8 Milliarden Euro mehr für Strom. Darauf werden 3,4 Milliarden Euro Mehrwertsteuer fällig. Den Berechnungen liegen dem Bericht zufolge ein Gesamtjahresverbrauch in Deutschland von 607 Milliarden Kilowattstunden und ein Preis von 26 Cent pro Kilowattstunde zugrunde. Zudem ist die Befreiung der stromintensiven Industrie unter anderen von der EEG-Umlage und den Netzentgelten mit zehn Prozent am Gesamtverbrauch berücksichtigt.

Reisner schlägt vor, die zusätzliche Mehrwertsteuer den Verbrauchern zu erstatten. "Um die Bürger bei der Energiewende mitzunehmen, sollte man die Zusatzeinnahmen an die Haushalte zurückgeben", sagte Reisner der "Bild"-Zeitung. Pro Haushalt wären das 82 Euro.

cte/Reuters

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insgesamt 60 Beiträge
heinihuckeduster 17.12.2012
sollte sofort und direkt in die Parteienfinanzierung und den Sonderfond "Verarmte Politiker" gesteckt werden. Somit erhalten wir immer weiter dümmliche Erklärungen für derartige Schweinereien....
sollte sofort und direkt in die Parteienfinanzierung und den Sonderfond "Verarmte Politiker" gesteckt werden. Somit erhalten wir immer weiter dümmliche Erklärungen für derartige Schweinereien....
KuGen 17.12.2012
...... Wenn etwas zurückfliesst, dann ausschliesslich, weil Wahlen anstehen.
...... Wenn etwas zurückfliesst, dann ausschliesslich, weil Wahlen anstehen.
Otoshi 17.12.2012
Aber das kapieren die Politiker nicht. Sie freuen sich ueber mehreinnahmen. Dagegen war Prinz John aus Robin Hood ein Wohltaeter.
Aber das kapieren die Politiker nicht. Sie freuen sich ueber mehreinnahmen. Dagegen war Prinz John aus Robin Hood ein Wohltaeter.
luxus64 17.12.2012
das wird die Frau Merkel nie zustimmen denn die will doch stärkste Frau der Welt bleiben. Sie verschenkt die 3,4 Milliarden Euro Umsatzsteuereinnahmen lieber an Griechenland als es ihrem Volk zurück zugeben. Frau Merkel denkt [...]
das wird die Frau Merkel nie zustimmen denn die will doch stärkste Frau der Welt bleiben. Sie verschenkt die 3,4 Milliarden Euro Umsatzsteuereinnahmen lieber an Griechenland als es ihrem Volk zurück zugeben. Frau Merkel denkt nur an sich und nicht in die Zukunft.Sie hinterlässt keinen in die Zukunft. Wenn sie Kinder hätte würde sie vielleicht, aber auch nur vielleicht weniger Schulden machen. Na ja wer keine Nachkommen hat für wen soll er denn Sparen?
trallala34 17.12.2012
Sinnvoll wäre es, wenn der Staat diese Milliarden direkt in den Ausbau der Netze steckt und die Umlage entsprechend reduziert.
Sinnvoll wäre es, wenn der Staat diese Milliarden direkt in den Ausbau der Netze steckt und die Umlage entsprechend reduziert.
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  • Montag, 17.12.2012 – 07:40 Uhr
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