Wiesbaden - Rund 12,6 Millionen Menschen in Deutschland waren im Jahr 2009 von Armut bedroht. Am stärksten armutsgefährdet sind Arbeitslose, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. So waren im Jahr 2009 mehr als sieben von zehn Arbeitslosen betroffen, unter den Erwerbstätigen war es dagegen nur etwa jeder 14. Insgesamt blieb das Armutsrisiko im Vergleich zu 2008 nahezu konstant.
Nach der Definition der Statistiker gilt als "armutsgefährdet", wer im Jahr 2009 weniger als 940 Euro monatlich zur Verfügung hatte. Neben Arbeitslosen sind Alleinerziehende und ihre Kinder die am stärksten armutsgefährdete soziale Gruppe: Bei 43 Prozent dieser Personen lag 2009 eine Armutsgefährdung vor. Zum Vergleich: In allen Haushalten mit Kindern betrug die Quote 14,6 Prozent.
cte/dpa
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