Streit über Euro-Bonds: "Die Deutschen werden einknicken"

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Die Euro-Krise geht in die Endphase: Mit Italien und Spanien stehen große Volkswirtschaften am Abgrund, die im Ernstfall kaum gerettet werden können. Anlage-Profi Stefan Hofrichter erklärt im Interview, warum kein Weg an einer gemeinsamen Schuldenpolitik vorbeiführt - und was das Deutschland kostet.

Euro-Symbol: Neuer Masterplan für die Euro-Rettung Zur Großansicht
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Euro-Symbol: Neuer Masterplan für die Euro-Rettung

Hamburg - Europa streitet über die Einführung einer neuen Super-Anleihe: Sogenannte Euro-Bonds sollen die Krise ein für alle Mal beenden. Das Prinzip: Die Staaten der europäischen Währungsunion sollen künftig nicht mehr jeder für sich Geld leihen, sondern gemeinsam.

Aus Solisten soll also ein Team werden, eine Schicksalsgemeinschaft: Jeder würde in diesem System für jeden mitbürgen. So soll vermieden werden, dass Spekulanten einen Keil zwischen die einzelnen Länder treiben, dass Staaten wie Deutschland Kredit zu enorm niedrigen Zinsen bekommen - und Länder wie Spanien zu absurd hohen.

Noch streitet die Euro-Zone über die Einführung gemeinsamer Bonds. Viele Länder sind dafür; doch ausgerechnet Deutschland, die größte Wirtschaftsmacht Europas, ist dagegen.

Für Anlage-Experten, die sich seit vielen Jahren mit der Gemeinschaftswährung beschäftigen, ist die Entscheidung trotzdem schon gefallen: Sie erwarten, dass Deutschland einknickt und kein Weg an Euro-Bonds vorbeiführt. Im Interview erklärt Stefan Hofrichter, der Chefvolkswirt von Allianz Global Investors, warum das so ist - und was dies für die Bundesrepublik bedeutet.

SPIEGEL ONLINE: Herr Hofrichter, kommen die Euro-Bonds oder nicht?

Hofrichter: Sie kommen. Allerdings setzt eine Gemeinschaftsanleihe Änderungen von EU-Verträgen voraus. Ebenso erfordert dies eine Verschärfung des EU Stabilitätspakts und gegebenenfalls Durchgriffsrechte der EU auf nationale Budgets.

SPIEGEL ONLINE: Noch sträubt sich Deutschland gegen Euro-Bonds. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete die entsprechenden Vorschläge der EU-Kommission als "außerordentlich bekümmerlich".

Hofrichter: Die Deutschen werden einknicken. Schon 2012 könnte der Druck der Märkte so groß werden, dass sich die Politik entscheiden muss: der nächste große Schritt in Richtung politische und fiskalische Union oder gar keine Euro-Zone mehr.

SPIEGEL ONLINE: Warum?

Hofrichter: Schon jetzt ist der Druck enorm hoch. Große Euro-Zonen-Länder wie Spanien und Italien müssen für Staatsanleihen extrem hohe Zinsen zahlen - doch die EU kann kein Rettungspaket schnüren, das groß genug wäre, diese Länder aufzufangen.

SPIEGEL ONLINE: Erst vor einigen Wochen haben die Euro-Länder beschlossen, den Rettungsfonds EFSF auszuweiten. Über einen sogenannten Hebel sollen weltweit Geldgeber für die Euro-Rettung rekrutiert werden. Reicht das nicht?

Hofrichter: Die Märkte sagen nein. Die Gründe: Es ist nicht klar, ob sich für diese Lösung genug Geldgeber finden. Vor allem: Ob sie sich rechtzeitig finden. Allein Italien muss sich bis Ende 2012 rund 368 Milliarden Euro beschaffen. Zudem reichen die Mittel selbst bei dem Hebel-Modell nicht aus: Es stünden maximal eine Billion Euro zur Verfügung. Italien ist aber insgesamt mit 1,8 Billionen Euro verschuldet, Spanien mit mehr als 700 Milliarden Euro.

SPIEGEL ONLINE: Und mit Euro-Bonds wäre genug Geld da?

Hofrichter: Eine engere politische Union mit einem verschärften Stabilitätspakt könnte das Vertrauen der Märkte wiedergewinnen.

SPIEGEL ONLINE: Und Länder wie Deutschland müssten draufzahlen. Derzeit sind die Zinsen für Bundesanleihen ja gerade deshalb so niedrig, weil Anleger anderen Euro-Ländern misstrauen und ihr Geld in vermeintlich sichere deutsche Anleihen umschichten.

Hofrichter: Die Zinsen für deutsche Staatsanleihen sind eindeutig nach unten verzerrt. Die Rendite für zehnjährige Anleihen liegt derzeit deutlich unter der Inflationsrate. Das heißt: Man verliert unterm Strich damit Geld. Das könnte ein Grund dafür gewesen sein, dass die Bundesregierung am Mittwoch Probleme hatte, zehnjährige Anleihen zu verkaufen.

SPIEGEL ONLINE: Die Bundesregierung sieht das anders. Immerhin muss auch sie dringend Schulden abbauen, und das würde durch Euro-Bonds teurer. Glauben sie wirklich, dass Deutschland einknickt?

Hofrichter: Ja, denn der Druck der Märkte wird weiter wachsen. Und je höher er ist, desto realistischer wird es, dass Regierungen auch unpopuläre politische Entscheidungen durchsetzen.

SPIEGEL ONLINE: Wodurch steigt der Druck?

Hofrichter: 2012 rutscht die Euro-Zone mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit in die Rezession, die Steuereinnahmen werden sinken, der Schuldenabbau wird sich verlangsamen. Dadurch bekommen immer mehr Länder Probleme. Nehmen Sie Frankreich: Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone muss inzwischen fürchten, ihre Top-Bonität zu verlieren. So weit hat sich die Krise schon nach Kern-Europa gefressen.

SPIEGEL ONLINE: Selbst wenn Europa sich entscheidet, den Bond fürs Leben zu schließen - lassen sich Gemeinschaftsanleihen einfach mal so einführen?

Hofrichter: Nein, das ist extrem schwierig. EU-Verträge müssten geändert werden. Und vor allem müssten Regierungen viel Macht an die EU-Kommission abgeben und Parlamente unter Umständen zum Teil auf ihr Budgetrecht verzichten. Denn Euro-Bonds funktionieren nur, wenn gleichzeitig die Fiskalpolitik der einzelnen Länder harmonisiert werden - und die Haushaltsdisziplin gewahrt wird. Bis das umgesetzt ist, vergehen vermutlich Jahre.

SPIEGEL ONLINE: In manchen Ländern ließen sich solche Umbrüche zudem nur per Volksabstimmungen realisieren.

Hofrichter: Ja, aber das wäre vermutlich eine Hürde, die man überwinden kann. Immerhin würden die Europäer darüber abstimmen, ob sie am geeinten Europa festhalten wollen - oder nicht.

SPIEGEL ONLINE: Sind Sie da nicht etwas blauäugig? In Deutschland ergeben solche Umfragen regelmäßig, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung die D-Mark wiederhaben möchte.

Hofrichter: Ja, aber nur theoretisch. Wenn es wirklich hart auf hart käme, dann würden weit mehr Deutsche für den Euro stimmen. Und auch im Parlament hätten Gemeinschaftsanleihen wohl eine Mehrheit.

SPIEGEL ONLINE: Bleibt das Problem, dass die Einführung solcher Bonds sehr lange dauern würde. Die EU-Kommission schlägt deshalb eine Art Light-Version vor. Länder sollen sich weitgehend allein Geld leihen - ergänzt durch wenige Euro-Bonds. Ein guter Plan?

Hofrichter: Ein Anfang. Entscheidend für den Erfolg von Euro-Bonds bleibt, dass Sanktionen greifen, wenn einzelne Länder fiskalische Disziplin vermissen lassen.

SPIEGEL ONLINE: Die Euro-Krise braucht aber jetzt eine Lösung, die die Märkte beruhigt.

Hofrichter: Deshalb muss das Thema rasch angegangen werden. Und die EZB wird noch stärker einspringen müssen als bisher.

SPIEGEL ONLINE: Sie meinen: Die Zentralbank soll noch mehr Staatsanleihen von Euro-Krisenländern kaufen. Macht die EZB da mit?

Hofrichter: Sie muss. Sie ist derzeit die einzige Institution, die den Zerfall der Euro-Zone noch aufhalten kann. Und sie würde wohl auch mitmachen, wenn absehbar wäre, dass eine Verschärfung der Stabilitätsbedingungen und Euro-Bonds kommen. Denn dann könnte sie die Anleihekäufe als vorübergehende Hilfsmaßnahme verkaufen, damit sich der Euro-Masterplan realisieren lässt.

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insgesamt 302 Beiträge
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1. SPON immerhin auf der richtigen Spur!
doc 123 24.11.2011
Zitat von sysopDie Euro-Krise geht in die Endphase: Mit Italien und Spanien*stehen große Volkswirtschaften am Abgrund, die im Ernstfall kaum gerettet werden können. Anlage-Profi Stefan Hofrichter erklärt im Interview, warum kein Weg an einer gemeinsamen Schuldenpolitik vorbeiführt - und was das für Deutschland kostet. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,799677,00.html
"Ja, aber das wäre vermutlich eine Hürde, die man überwinden kann. Immerhin würden die Europäer darüber abstimmen, ob sie am geeinten Europa festhalten wollen - oder nicht." Noch viel absurder und lächerlicher gehts wohl nicht mehr. Als ob die herrschende politische Kaste auf die Idee kommen würde, das Volk über den Euro abstimmen zu lassen! Jeder einigermaßen "normale" Deutsche wünscht sich doch wohl längestens die D-Mark wieder zurück! Immerhin ist aber SPON schon mal auf der richtigen Spur und die diesbezüglichen Forderungen hier im Forum sind schon einmal berücksichtigt worden. Eurobonds kann es nach dem Verfassungsgericht und den Aussagen von Voßkuhle NUR mit einer Verfassungsänderung und einer diesbezüglichen Volksabstimmung geben. DAS weiß Merkel sehr genau!
2. Wer sind da eigentlich die Märkte …
wika 24.11.2011
… für deren Vertrauen der Michel jetzt Abermilliarden auf den Tisch legen soll. Sind das jene, die bei dieser Umverteilung mit dem dickeren Säckel nachhause gehen, während Michel in den letzten Jahren immer nur ein reales Minus abbekommt? Hmm am Ende ist es wohl nicht der Michel der einknickt, sondern eher die diätierenden Volksver(t)räter unter der Reichskristallkugel. Insoweit möchte ich um Berichtigung des Titels bitten, weil es „Die Deutschen“ … die wohl eher zu 90% dagegen sind, völlig diskreditiert und unterstellt, dass das Volk so hirnlos ist wie seine bestochenen Vertreter. Sie möchten noch einmal etwas Fahrgefühl für die jetzt bald ganz abgeschaffte Demokratie bekommen? Eine *Volksabstimmung zur Volksabstimmung*, die es in Realitas nie geben wird … LInk (Sonderangebot, bietet ihnen nicht mal der Mainstream) (http://qpress.de/2011/11/03/verbot-von-volksabstimmungen-in-europa-nach-gr-eklat/), obwohl auch hier mehr als 80 Prozent der Menschen dafür wären? Nicht umsonst lobte die Kanzlerin kürlich noch die indirekte Demokratie, da kann man dem Pöbel standesgemäß alle 4 Jahre mit einer Malstunde für ein X abfertigen. Ich denke mal Europa hat in dieser Form versch……en. Entweder kommt jetzt ungefragt die EU-Diktatur oder die Bürger besinnen sich mal auf den Artikel 20 GG und veranstalten einen Tempelreinigung im Palast des Volkes, sorry etwas weiter westlich nennt der sich auch etwas anders … (°!°)
3. Plan B:
Ex-Kölner 24.11.2011
"Hofrichter: Die Deutschen werden einknicken. Schon 2012 könnte der Druck der Märkte so groß werden, dass sich die Politik entscheiden muss: der nächste grosse Schritt in Richtung politische und fiskalische Union oder gar keine Euro-Zone mehr." Ich bin für Letzteres. Raus aus dem Euro und raus aus der EU.
4. ot
gabriel_wolmert 24.11.2011
Einmal angenommen es kommen Eurobonds und es werden fiskalpolitische Kompentenzen an die Kommission in Brüssel abgegeben. Dann muss es endlich auch eine DEMOKRATISCHE LEGITIMIERUNG der Brüsseler Macht geben! Es kann nicht sein das durch eine schrittweise Verlagerung von Kompetenzen das demokratische Prinzip untergraben wird!
5. xxx
styxx66 24.11.2011
Aha, Anlage-Profi Stefan Hofrichter. Aus welcher Narren-Bütt haben sie denn den entführt? Als ich diese Interview gelesen habe war ich wirklich erstaunt, wen man heute so alles als Profi bezeichnet. Am besten schicken sie den Großmeister der seichten Satire dorthin zuück, wo sie Ihn gefunden haben, nämlich in die Bütt. Unglaublich, dieser Ahnungslose und von keiner Ahnung getrübte.
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Zur Person
  • Stefan Hofrichter, ist Chefvolkswirt von Allianz Global Investors, Deutschlands größtem Asset Manager. Ein Schwerpunkt seiner Recherche ist die globale und europäische Wirtschaftsentwicklung.
So funktionieren Euro-Bonds
Drei mögliche Modelle in der Übersicht
"Jeder haftet für sich"
Das Prinzip

Das Modell setzt auf die Eigenverantwortung der einzelnen Staaten. Nationale Anleihen blieben bestehen, Länder könnten nur eine begrenzte Menge Geld über Gemeinschaftsanleihen aufnehmen. Im Gegensatz zum zweiten Modell würde jeder Staat zudem nur anteilsmäßig für die gemeinsamen Schulden haften.

Der Vorteil des Modells

Da jeder Staat nur bis zu einem bestimmten Anteil haftet, wäre keine Vertragsänderung nötig. Das Modell ließe sich schnell umsetzen. Weil Staaten durch nationale Anleihen weiter auf das Wohlwollen von Investoren angewiesen sind, bliebe die disziplinierende Wirkung durch die Märkte erhalten.

Der Nachteil des Modells

Das Modell würde wohl von allen drei Varianten am wenigsten Erleichterung bei Zinsen bringen. Denn die Haftungsbegrenzung senkt zwar das Risiko für die Partnerländer, doch bei den Investoren dürfte diese Einschränkung eher zu Misstrauen führen. Es würde wohl keine Bestnote beim Rating geben, die Renditen würden dementsprechend nicht so stark sinken. Stabile Länder wie Deutschland würden sich wohl kaum über solche Bonds finanzieren.

"Jeder haftet voll für ein bisschen"
Das Prinzip

Gemeinschaftsanleihen werden zu einer Art Teilfinanzierung der Staatsschulden. Länder könnten weiter eigene Staatsanleihen ausgeben und zusätzlich Geld über Euro-Bonds eintreiben. Die Kreditaufnahme über die Gemeinschaftsanleihen wäre aber begrenzt: Die Menge könnte an die Haushaltsdisziplin der Länder geknüpft werden oder an eine bestimmte Obergrenze. Diese könnte etwa in der sogenannten Maastricht-Grenze von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bestehen.

Der Vorteil des Modells

Weil sie weiter nationale Anleihen ausgeben, wären die Länder motiviert, sich Vertrauen bei Investoren zu sichern und ihren Haushalt in Ordnung zu bringen. Weil alle Partner voll haften müssten, dürfte das Vertrauen von Investoren hoch sein, die Zinsen dürften sinken.

Der Nachteil des Modells

Weil auch hier alle Euro-Länder voll für die Schulden haften, müssten die europäischen Verträge geändert werden. Die Bonds wären damit zunächst nur ein Signal an die Märkte, dass Europa beim Schuldenmachen enger zusammenrückt.

"Alle haften für alle"
Das Prinzip

Gemeinschaftsanleihen ersetzen die nationalen Staatstitel komplett. Es gäbe europaweit einheitliche Anleihen und damit eine einheitliche Rating-Note. Die Euro-Länder können auf diesem Weg theoretisch unbegrenzt Kredite aufnehmen. Unabhängig von ihrem eigenen Anteil müssten die beteiligten Länder auch für Staaten einspringen, die ihre Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen können.

Der Vorteil des Modells

Das Vertrauen in Staaten mit hoher Kreditwürdigkeit wie Deutschland, die Niederlande, Österreich, Finnland und Luxemburg könnte das Misstrauen der Gläubiger gegen Krisenländer ausgleichen. Diese Gemeinschaftsanleihen wären deshalb bei Kreditgebern sehr gefragt - auch weil der größte Anleihenmarkt der Welt entstünde. Die Gläubiger könnten darauf setzen, dass sie ihr Geld zurückbekommen - wer am Ende wie viel bezahlt, darüber müssten sich die Euro-Staaten untereinander streiten. Eine Europäische Schuldenagentur könnte die Einnahmen aus den Euro-Bonds an die Länder verteilen und die Zinsen für die Gläubiger von den Mitgliedsländern eintreiben.

Der Nachteil des Modells:

Für starke Länder wie Deutschland bedeutet es ein hohes Risiko, weil die Länder unbegrenzt für die Schulden der anderen haften. Der Spardruck auf die Krisenländer könnte angesichts geringerer Zinsen sinken. Dank ihrer starken Partner bekommen sie günstiger Geld, ohne dafür im Gegenzug ihre Haushalte in Ordnung bringen zu müssen. Um Hauhaltssünder zu disziplinieren und die Kredite gerecht aufzuteilen, müsste die EU also strenge politische Regeln aufstellen. Dazu wären umfassende Vertragsänderungen notwendig. Das würde viel Zeit in Anspruch nehmen - für eine schnelle Lösung taugt dieses Modell also nicht.



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