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Studie: Arbeitslosigkeit soll 2011 auf niedrigsten Stand seit 1992 sinken

In Deutschland könnte es im kommenden Jahr so viele Erwerbstätige geben wie nie zuvor: Das geht aus einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor. Die Forscher erwarten, dass die Arbeitslosigkeit unter die Drei-Millionen-Marke sinkt.

Agentur für Arbeit Halle: Arbeitslosigkeit könnte 2011 auf 18-Jahres-Tief sinken Zur Großansicht
ddp

Agentur für Arbeit Halle: Arbeitslosigkeit könnte 2011 auf 18-Jahres-Tief sinken

Nürnberg - Auf dem deutschen Arbeitsmarkt zeichnet sich eine weitere Entspannung ab: 2011 könnten im Schnitt weniger als drei Millionen Menschen arbeitslos sein, sagen die Experten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) voraus. Das wäre der niedrigste Stand seit 1992.

Im kommenden Jahr werden laut IAB voraussichtlich 2,96 Millionen Menschen einen Job suchen. Zugleich könnten mit 40,63 Millionen so viele Menschen erwerbstätig sein wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland. Die Studie geht für das kommende Jahr von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,75 Prozent aus.

Auch die Konjunkturentwicklung beurteilen die Forscher optimistisch: Für 2010 rechnet das IAB mit drei Prozent Wachstum. Die anziehende Arbeitskräftenachfrage und ein sinkendes Arbeitskräfteangebot führten zu einem kräftigen Abbau der Erwerbslosigkeit - die durchschnittliche Zahl der Jobsuchenden werde daher 2010 bei 3,24 Millionen liegen. Zu der positiven Entwicklung trage allerdings auch das sinkende Arbeitskräfteangebot bei: Aufgrund der demografischen Entwicklung stehen dem Arbeitsmarkt in diesem Jahr rund 90.000 und 2011 etwa 120.000 Menschen weniger zur Verfügung.

Der wirtschaftliche Einbruch habe sich weniger stark auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt als befürchtet, sagen die IAB-Forscher. Im verarbeitenden Gewerbe seien nicht so viele Stellen abgebaut worden, wie dem Produktionseinbruch entsprochen hätte. Zudem seien die Entlassungen durch einen Stellenzuwachs im Dienstleistungsbereich kompensiert worden.

cte/dpa/Reuters

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insgesamt 86 Beiträge
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1. Ja und?
göpgöp 16.09.2010
Was soll uns das wieder sagen? Dass es den Bürgern in Deutschland arbeitstechnisch wieder besser geht? Weniger Armut? Weniger Menschen die vom Amt abhängen? Wieder mehr Menschen die von ihrer Arbeit in Würde leben können? Warum versuchen die Medien, Seite an Seite mit dem Staat, emmer noch ihre Leser zu veräppeln? Es wird immer deutlicher. Es ist nicht der Mensch der zählt sondern die Zahlen. Pfui
2. Titelfreies SPON: Danke
Osis, 16.09.2010
Wieso, werden die "Schulungsmaßnahmen" angezogen? Oder noch mehr Leute ausgelagert an private Vermittler? Von einem Aufschwung spürt in meiner Umgebung niemand was...
3. Es ist immer
arioffz 16.09.2010
wieder faszinierend, was man mit Mathe für "Kunst" betreiben kann, z.b. die Kunst Millionen von Arbeitslosen weg zu zaubern. Ja, wo sind sie denn alle hin?
4. ...
Crom 16.09.2010
Was bald keine Ausreden mehr, dass es nicht genug Stellen gibt. Kann man das denn wirklich jeden H4lern zumuten?
5. Spielregeln
Kontrastprogramm 16.09.2010
Zitat von sysopIn Deutschland könnte es im kommenden Jahr so viele Erwerbstätige geben wie nie zuvor: Das geht aus einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor. Die Forscher erwarten, dass die Arbeitslosigkeit unter die Drei-Millionen-Marke sinkt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,717819,00.html
Inzwischen wurden die Spielregeln so oft bei der Alo-Statistik geändert, dass sich ein Bezug auf Daten vor 2005 von allein verbietet, da sie so gut wie gar nichts aussagen.
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Quelle: Statistisches Bundesamt / ILO


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