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Supermacht der Wirtschaft Vier Risiken made in China

Wie groß ist die Inflationsgefahr?

Einkaufen in Peking: Droht China die Kreditblase?Zur Großansicht
AFP

Einkaufen in Peking: Droht China die Kreditblase?

"Chinesen mögen generell keine Schulden", sagt Cong Zheng, Chef der Frankfurter Immobiliengesellschaft Global Skyline Capital. Damit liefert er die Erklärung, warum sich einerseits der chinesische Staat, aber auch Wirtschaft und Bevölkerung aus dem weltweiten Kreditexzess so erfolgreich herausgehalten haben (siehe Grafik).

Trotzdem ist in den Krisenjahren selbst in China das Kreditvolumen etwas aus dem Ruder gelaufen. Bis dahin lief es brav mit dem jährlichen Bruttoinlandsprodukt mit (siehe Chart). Doch als die Krise auch Chinas Export traf, sorgte die Regierung dafür, dass die Banken verstärkt Kredite für Infrastrukturprojekte herausgaben.

Sie darf das, schließlich sind die Banken zum größten Teil staatlich. Zudem sank der Satz für die Mindestreserve von 17,5 auf 15,5 Prozent. Das ist der Anteil ihrer Kundengelder, den Banken nicht als Kredit herausgeben dürfen.

Reicht das schon für die Bezeichnung "Kreditblase"? Wohl kaum. Zudem soll das Kreditaufkommen jetzt wieder zurückgehen. Der Mindestreservesatz liegt wieder bei 17 Prozent. "Die Zinssätze haben sie dagegen nicht erhöht, das wäre für die Unternehmen eine zu hohe Last und würde die Wirtschaft abwürgen", sagt Christina Chung, die für Allianz Global Investors den RCM China managt.


Die höhere Mindestreserve schränke dagegen lediglich die Liquidität ein. China muss einen Balance-Akt meistern: Einerseits die Wirtschaft am Laufen halten und andererseits die Inflation im Griff behalten. Die lag im April mit 2,8 Prozent bereits bedenklich hoch.

Hilfe gibt es von der Währungsseite, wenn der Yuan gegenüber dem Dollar aufwertet. Da die meisten Waren auf dem Weltmarkt noch immer in Dollar bezahlt werden, werden sie für Chinesen dann billiger.

Und auch die restlichen Probleme werden die Chinesen wohl stemmen. So bescheinigt Eric Le Coz, Fondsmanager bei Carmignac, der Regierung eine bisher tadellose makroökonomische Leistung. Warum sollte sie jetzt plötzlich versagen?

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insgesamt 55 Beiträge
mbockstette 11.07.2010
Zitat mbockstette "Daß die Herren der Erde von morgen schlitzäugig und von gelber Hautfarbe sein werden, gehört seit langem zum Vorrat abendländlicher Zukunftserwartungen, deren Beliebtheit nicht zuletzt von dem durch sie [...]
Zitat von sysopChina boomt, China rettet die Weltwirtschaft. Wirklich? Das Magazin "Das Investment" macht den großen Risiko-Check: Wachstum, Währung, Immobilien, Inflation - so steht es um die Volksrepublik. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,702791,00.html
Zitat mbockstette "Daß die Herren der Erde von morgen schlitzäugig und von gelber Hautfarbe sein werden, gehört seit langem zum Vorrat abendländlicher Zukunftserwartungen, deren Beliebtheit nicht zuletzt von dem durch sie ausgelösten angenehmen Gruseln herrührt. Den Japanern werde das 21. Jahrhundert gehören, prophezeite schon Herman Kahn,.........." http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44906413.html In den Sechziger Jahren war es noch die "Amerikanische Herausforderung" von Jean-Jacques Servan-Schreiber, einem Journalisten und Mitgründer der Finanzzeitung Les Échos, welche Europa in wirtschaftliche Angst und Schrecken versetzte. Allein in der Bundesrepublik hielten die Amerikaner 1965 mehr als 1100 Firmen, die zwölf Milliarden Mark umsetzten, mehr als drei Prozent des damaligen Bruttosozialprodukts. Zwei von fünf Autos (Ford und Opel), jede dritte Zigarette, dreißig Prozent des Mineralölmarktes waren amerikanisch. In den Siebziger Jahren war es dann die "Japanische Herausforderung" von Hakan Hedberg, die gleich die ganze Welt überflügeln sollte: "Japan hat den Machtkampf mit den wirtschaftlichen Supermächten der Welt längst aufgenommen und ist jetzt dabei, ihn auch zu gewinnen. und jetzt ist es angeblich laut Herrn Pirkl und Konsorten die "Chinesische Herausforderung" die zukünftig das globale Wirtschaftsgeschehen dominieren wird. Europa wankt, Amerika krankt, Japan lahmt und auch in China werden die Risiken den Chancen noch den Wind aus den Segeln nehmen. Die Bäume wachsen nirgends in den Himmel, auch nicht in China. Die große chinesische Wirtschafts- und Finanzkrise kommt so sicher wie der nächste Winter.
sic tacuisses 11.07.2010
Immer dann, wenn die Rede auf die Wirtschaftsmacht China kommt, malt der geneigte, westlich verwurzelte Beobachter haufenweise Damoklesschwerter an die Wand. China ist aber nicht nur auf wirtschaftliche Power zu reduzieren. [...]
Immer dann, wenn die Rede auf die Wirtschaftsmacht China kommt, malt der geneigte, westlich verwurzelte Beobachter haufenweise Damoklesschwerter an die Wand. China ist aber nicht nur auf wirtschaftliche Power zu reduzieren. Wer wird denn die dekadenten, korrupten, kriegstreibenden USA politisch ablösen ? Ein wichtiger Faktor: der chinesische Durchschnittsbürger hat keine / kaum Schulden. Die US-Amerikaner und Europäer zahlen sogar den täglichen Bedarf ihrer Lebensmittel per Kreditkarte, um die Konto- belastung möglichst weit in die Zukunft zu schieben. Die DRITTE WELT werden in spätestens 10 - 20 Jahren wir sein.
gloton7 11.07.2010
Wohnungen in Shenzen kaufen und vermieten, Grundstücke über Strohmänner kaufen, Kantonesisch und Mandarin lernen und seinen Kindern beibringen, übersiedeln und sein Wissen so lange verkaufen, solange es noch etwas wert ist. Wer [...]
Zitat von sysopChina boomt, China rettet die Weltwirtschaft. Wirklich? Das Magazin "Das Investment" macht den großen Risiko-Check: Wachstum, Währung, Immobilien, Inflation - so steht es um die Volksrepublik. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,702791,00.html
Wohnungen in Shenzen kaufen und vermieten, Grundstücke über Strohmänner kaufen, Kantonesisch und Mandarin lernen und seinen Kindern beibringen, übersiedeln und sein Wissen so lange verkaufen, solange es noch etwas wert ist. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit! Ein sich früher mal deutsch Fühlender
stanis laus 11.07.2010
"(...)hagere Mann mit dem angenehmen Bariton (...). Es ist Jim O'Neill, Chefvolkswirt der Geldmacht Goldman Sachs." Aha, der ist also dafür verantwortlich, dass Goldman Sachs die Finanzkrise nicht kommen sah und die [...]
"(...)hagere Mann mit dem angenehmen Bariton (...). Es ist Jim O'Neill, Chefvolkswirt der Geldmacht Goldman Sachs." Aha, der ist also dafür verantwortlich, dass Goldman Sachs die Finanzkrise nicht kommen sah und die Anleger ca. 300 Mrd. USD (?) verloren. Und 10.000 Mitarbeiter die Arbeitsplätze. Trotz angenehmer Baritonstimme. Was wiederum zeigt, dass ein guter Lautsprecher nicht die Musik macht. Denn seine Thesen sind Blödsinn. Weder läuft Chinas Wirtschaft heisst, sondern nur gut geölt, und steigt nun zur Wirtschaftsmacht Nr. 1 der Welt auf. China hat Riesendevisenbestände und die USA längst in der Zange. Abgesichert über weltweite Rohstoffmonopole. Das Land führt eine seriöse Finanzpolitik. Im Gegensatz zu dem fallierenden und verlierenden Westen. Und das mit der Immoblase ist ja wohl eine sehr schwache Blase. Nochmal neu recherchieren und richtig über China und die dortigen Wirtschaftsaussichten und die tatsächliche Menschenrechtssituation berichten. Das wäre Aufgabe eines Nachrichtenmagazins. Statt mit angenehmen Baritonstimmen das zu säuseln, was alle hören wollen: "Wir sind die Grössten, nicht die."
klientel 11.07.2010
Sie haben leider nichts über die kulturellen, ethnischen Probleme und über Umweltprobleme geschrieben.
Sie haben leider nichts über die kulturellen, ethnischen Probleme und über Umweltprobleme geschrieben.
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Heft 7/2010

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Fakten & Zahlen

Harte Hand. 30.000 Polizisten räumten im Vorfeld der Expo in Shanghai die Stadt auf und nahmen in 900 Razzien 6402 Menschen fest.

Es rollt. 2000 Autos werden jeden Tag in Peking verkauft. In Berlin waren es 2009 täglich 261.

Leichtbauweise. Weniger als 30 Jahre hält in China ein Haus. In Großbritannien sind es 132 Jahre.

Mahlzeit. 45 Milliarden Einwegstäbchen verbrauchen die Chinesen im Jahr. Hintereinander gelegt ist das 15 Mal zum Mond und zurück.

Fläche: 9.572.900 km²

Bevölkerung: 1341,335 Mio. Einwohner

Hauptstadt: Peking

Staatsoberhaupt: Hu Jintao

Regierungschef: Wen Jiabao

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