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Szenario Euro-Crash Finanzexperten fürchten den D-Mark-Alptraum

D-Mark-Münze: Rückkehr zu den alten Zeiten?Zur Großansicht
dpa

D-Mark-Münze: Rückkehr zu den alten Zeiten?

3. Teil: Ohne Euro bricht der deutsche Export ein

"Viele Deutsche würden ein sentimentales Glänzen in die Augen kriegen, wenn die D-Mark zurückkäme", sagte der Wirtschaftsweise Peter Bofinger bereits vor einem halben Jahr. "Aber die ökonomischen Folgen wären verheerend."

Vor allem für die deutsche Exportwirtschaft wäre die Wiedereinführung der D-Mark "ein Tiefschlag", sagt Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Der Grund: Für Investoren wäre die D-Mark attraktiv, sie würden in diesen "sicheren Hafen" flüchten. In der Folge käme es an den Devisenmärkten zu einer starken, vermutlich unkontrollierten Aufwertung.

Dies würde deutsche Waren im Ausland dramatisch verteuern - ein erheblicher Wettbewerbsnachteil, zumal rund 40 Prozent der Ausfuhren in den europäischen Währungsraum gehen. Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme beschrieb die Folgen im Sommer mit drastischen Worten: "Die Kurse würden so hochschießen, dass wir als Industrie draußen in der Welt nichts mehr verkaufen könnten."

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insgesamt 1437 Beiträge
Hartwig 27.11.2010
Man stellt Geld / Rettungsschirm /Finanzielle Hilfe in Aussicht wenn es wackelig wird. Natürlich holt man sich das Geld ab , wie blöd war die Idee denn auch. Pleitestaaten stützen sich gegenseitig? Die EU kann froh sein, das [...]
Zitat von sysopNach den Wirtschaftsproblemen in Griechenland folgt die irische Krise, und auch Portugal und Spanien scheinen demnächst finanzielle Hilfe zu benötigen. Alles das drückt auf die Stabilität des Euro. Reichen die Maßnahmen zu seiner Stützung aus?
Man stellt Geld / Rettungsschirm /Finanzielle Hilfe in Aussicht wenn es wackelig wird. Natürlich holt man sich das Geld ab , wie blöd war die Idee denn auch. Pleitestaaten stützen sich gegenseitig? Die EU kann froh sein, das nicht noch Schäuble annmahnt , wir haben da auch noch so eine Schuldenlast von 1,6 Billionen.
Troll'O'Matic 27.11.2010
Offensichtlich ja, denn von Hungersnöten und einem Zusammenbruch des gesellschaftlichen Lebens in Griechenland ist nichts berichtet worden. Das Leben geht weiter, auch wenn Staaten bis zur Halskrause verschuldet sind. So wird es [...]
Zitat von sysopReichen die Maßnahmen zu seiner Stützung aus?
Offensichtlich ja, denn von Hungersnöten und einem Zusammenbruch des gesellschaftlichen Lebens in Griechenland ist nichts berichtet worden. Das Leben geht weiter, auch wenn Staaten bis zur Halskrause verschuldet sind. So wird es auch in Irland, Portugal, Spanien und Italien sein.
kdshp 27.11.2010
27.11.2010 Berlin (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle hat die irische Steuersenkungs- und Liberalisierungspolitik angesichts der jetzigen Finanzkrise des Landes verteidigt. Dass Irland seine Probleme nicht aus eigener Kraft [...]
27.11.2010 Berlin (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle hat die irische Steuersenkungs- und Liberalisierungspolitik angesichts der jetzigen Finanzkrise des Landes verteidigt. Dass Irland seine Probleme nicht aus eigener Kraft lösen könne, sei kein Zeichen, dass liberale Träume geplatzt seien. «Im Gegenteil», sagte der FDP-Chef der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag). «Es ist ein Zeichen, wie notwendig es ist, die liberalen Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft zu verfolgen.» http://www.europeonline-magazine.eu/...ume_97288.html Hallo, und wenn die liberalen alles vor die wand fahren würde herr westerwelle das wohl noch als richtig bezeichnen. Dümmer gehts nimmer!
cosifantutte 27.11.2010
Für die Wackelkandidaten sollte ein Weicheuro "Weuro" eingeführt werden, welcher erst mal abgewertet wird. Muß natürlich mit Schuldenerlass für diese Staaten einhergehen (können die sowieso nie mehr zurückzahlen). Der [...]
Für die Wackelkandidaten sollte ein Weicheuro "Weuro" eingeführt werden, welcher erst mal abgewertet wird. Muß natürlich mit Schuldenerlass für diese Staaten einhergehen (können die sowieso nie mehr zurückzahlen). Der Weuro kann dann in der Euro/Weuro-Relation jeweils abgewertet werden, wie es der Wirtschaftsleistung dieser Staaten entspricht. Unser Urlaub in Griechenland etc. würde dann wieder sehr günstig werden, ebenso in Portugal und Spanien und Irland. cosifantutte.
Troll'O'Matic 27.11.2010
Da zeigt der Michel sein wahres Gesicht! Ein freies Europa mit gleichartigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für alle EU-Bürger ist ihm völlig piepegal. Hauptsache, er kann sich für umgerechnet 1€/Flasche Bier am Strand die [...]
Zitat von cosifantutteUnser Urlaub in Griechenland etc. würde dann wieder sehr günstig werden, ebenso in Portugal und Spanien und Irland.
Da zeigt der Michel sein wahres Gesicht! Ein freies Europa mit gleichartigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für alle EU-Bürger ist ihm völlig piepegal. Hauptsache, er kann sich für umgerechnet 1€/Flasche Bier am Strand die Birne zusaufen.
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