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Vorruhestand: Fluglotsen erhalten bereits mit 52 Jahren Toprente

Fluglotsen in Frankfurt am Main: 60 Prozent ab dem 52. Lebensjahr Zur Großansicht
DPA

Fluglotsen in Frankfurt am Main: 60 Prozent ab dem 52. Lebensjahr

Der normale Rentenversicherte kann davon nur träumen: Fluglotsen können nach SPIEGEL-Informationen im Alter von 52 Jahren mit 60 Prozent ihres letzten Gehalts in den Ruhestand gehen - auch sonst zahlt die Deutsche Flugsicherung Toprenten.

Die großzügigen Frührentenmodelle der Lufthansa-Piloten haben für Empörung gesorgt – dabei gehen die Regelungen anderer Unternehmen noch darüber hinaus. Etwa bei der Deutschen Flugsicherung (DFS), wo Lotsen schon ab dem 52. Lebensjahr mit rund 60 Prozent ihrer letzten Bezüge ausscheiden dürfen, wenn sie mindestens 15 Jahre Dienst im Tower geschoben haben. Wer bis 55 bleibt, erhält sogar 70 Prozent seiner letzten Vergütung.

Wird ein Überwacher bereits mit Ende dreißig oder Anfang vierzig berufsunfähig, muss ihm die bundeseigene DFS zunächst einen Ersatzarbeitsplatz anbieten. Das Angebot, versichert ein DFS-Sprecher, würden auch viele Kollegen akzeptieren. Nimmt ein Lotse es nicht an, stürzt er finanziell trotzdem nicht ab. Je nach Alter beim Ausscheiden aus der DFS bekommt der Ex-Mitarbeiter weiterhin bis zu 40 Prozent seines früheren Gehalts und eine Einmalzahlung von mehreren Zehntausend Euro.

Ein DFS-Sprecher hält die Rundumversorgung für gerechtfertigt, da der Job des Fluglotsen extrem stressig geworden und das Verkehrsaufkommen in der Luft kontinuierlich gestiegen sei.

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1. schon wieder eine dieser überflüssigen Neiddebatten
sonya222 07.06.2014
kann doch jeder Fluglotse werden, wenn er meint (und vor allem, wenn er's drauf hat)
2.
M. Michaelis 07.06.2014
Top Renten für Top-Jobs. Wo ist das Problem ? Typisch deutsche Neiddebatte.
3. richtig so
Nonvaio01 07.06.2014
schliesslich haben die den totalen stress, und ein haufen verantwortung, ich fuehle mich sicherer mit einem fluglotsen der keine 63 ist sondern mitte 30.
4. Neidgesellschaft
A.Abermann 07.06.2014
Es ist typisch für unsere Neidgesellschaft sich über so etwas zu echauffieren. Mal abwarten wenn die Diskussionen und vergleiche über die Belastung/Verantwortung von anderen Berufen und dem Bezug zur Rentenhöhe kommt.
5. Wer sich darüber aufregt kann ja gleich Fluglotse werden
rmuekno 07.06.2014
Zitat von sysopDPADer normale Rentenversicherte kann davon nur träumen: Fluglotsen können nach SPIEGEL-Informationen im Alter von 52 Jahren mit 60 Prozent ihres letzten Gehalts in den Ruhestand gehen - auch sonst zahlt die Deutsche Flugsicherung Toprenten. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/toprente-fuer-fluglotsen-ueppiger-vorruhestand-bei-flugsicherung-a-973897.html
Mir klingen die Neider schon in den Ohren, in den Urlaub fliegen ja, sicher na klar. Das ist einer der härtesten Jobs, Schichtarbeit, immer vollkonzentriert, der kleinste Fehler ist tödlich und kostet hunderte Menschenleben. Dauersteß pur. Wir sollten froh sein, das es Menschen gibt die dem gewachsen sind und sich dem aussetzten. OK sehr gutes Gehalt und sonstige Privilegien wie im Artikel im Gegenzug, im Vergleich mit Managern, die sich u.a. auf eine funktionierende Flugsicherung verlassen, und denen bei Fehlern ein goldener Handschlag statt Strafgericht droht ein Hungerlohn.
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