Arbeitsmarkt US-Boom sorgt für mehr als 300.000 neue Jobs

Amerikanische Unternehmen haben im Dezember deutlich mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Es ist der stärkste monatliche Anstieg seit Februar 2018. Gleichzeitig wuchs jedoch die Arbeitslosenquote.

Arbeiter eines Warenhauses in den USA
REUTERS

Arbeiter eines Warenhauses in den USA


In den USA gab es im Dezember weit mehr Jobs als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft seien 312.000 Stellen neu entstanden, teilte das Arbeitsministerium in Washington mit. Das ist das größte Plus seit Februar 2018.

Analysten hatten im Durchschnitt lediglich mit 184.000 neuen Jobs gerechnet. Zudem wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten um 58.000 nach oben revidiert. Die getrennt ermittelte Erwerbslosenquote stieg zwar von 3,7 auf 3,9 Prozent. Damit erhöhte sie sich erstmals seit Juni 2018 wieder. Dies entspricht dennoch de facto der von der Notenbank Federal Reserve angestrebten Vollbeschäftigung.

Die Notenbank hebt angesichts des Wirtschaftsbooms in den USA ihren Leitzins stufenweise an. Zuletzt wurde er im Dezember auf die Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent erhöht. Dieses Jahr könnten die Währungshüter zwei Erhöhungen folgen lassen. Viele Investoren setzen jedoch darauf, dass die Zentralbank stillhalten wird, um den Aufschwung nicht zu gefährden.

mal/dpa/Reuters

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