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Frank Bsirske: Ver.di-Chef liebäugelt mit weiterer Amtszeit

Ver.di lehnt die Rente mit 67 ab - der Chef der Gewerkschaft indes möchte freiwillig bis ins hohe Alter arbeiten. Er könne sich vorstellen, noch einmal für den Vorsitz zu kandidieren, sagt Frank Bsirske, derzeit 61, dem "Handelsblatt". Er würde seinen Job dann noch sechs Jahre weitermachen.

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Ver.di-Chef Bsirske: "Ich kann mir vorstellen weiterzumachen"

Hamburg - Frank Bsirske will 2015 noch einmal für den Gewerkschaftsvorsitz kandidieren. "Ich kann mir durchaus vorstellen weiterzumachen", sagte der Ver.di-Chef im Interview mit dem "Handelsblatt". Damit äußerte sich der 61-Jährige zum erstem Mal über seine Zukunftspläne nach Ende seiner Amtszeit.

Im Gewerkschaftslager war zuvor spekuliert worden, dass Bsirske in zwei Jahren aus Altersgründen nicht mehr antritt. Er habe sich bewusst entschieden. Bsirske steht seit Gründung der Gewerkschaft im Jahr 2001 an der Spitze von Ver.di. 2011 war er für vier weitere Jahre gewählt worden.

Würde er nun eine komplette weitere Amtszeit ausfüllen, wäre er an deren Ende 67 Jahre alt. Eigentlich lehnen die Gewerkschaften die Rente mit 67 ab. Darauf angesprochen sagte Bsirske: Ver.di sei zwar gegen eine zwangsweise Rente mit 67. "Andererseits kennen etwa die Tarifverträge im Öffentlichen Dienst schon lange die Möglichkeit, länger zu arbeiten, wenn beide Seiten das wollen."

ssu

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