Wirtschaft


Inflation: Verbraucherpreise steigen um 1,2 Prozent

Zapfpistolen: Kraftstoffpreise niedriger als vor einem JahrZur Großansicht
DPA

Zapfpistolen: Kraftstoffpreise niedriger als vor einem Jahr

Billigere Energie drückt die Inflationsrate in Deutschland: Im April legten die Verbraucherpreise nur um 1,2 Prozent zu. Die Jahresteuerung sackte damit auf das niedrigste Niveau seit zweieinhalb Jahren.

Wiesbaden - Die Inflationsrate in Deutschland betrug im April 1,2 Prozent. Im Vorjahresvergleich ist dies der niedrigste Stand seit September 2010, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Vergleich zum März sanken die Verbraucherpreise ersten Berechnungen zufolge um 0,5 Prozent.

Verantwortlich für die sich abschwächende Teuerung seien vor allem Preissenkungen bei Pauschalreisen, die zum Teil saison- und kalenderbedingt seien, erklärten die Statistiker. Energie habe sich mit 0,4 Prozent unterdurchschnittlich verteuert. Deutlich legten hingegen Lebensmittel zu, hier betrage der Preisanstieg 4,1 Prozent.

Der für den europäischen Vergleich berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im April um 1,1 Prozent höher als im April 2012. Im Vergleich zum März 2013 sank er um 0,5 Prozent. Diese Zahlen werden aber auf Grundlage eines anderen Warenkorbs berechnet. Sie sind Maßstab der Europäischen Zentralbank (EZB), die bei einer mittelfristigen Inflation von knapp unterhalb 2,0 Prozent von stabilen Preisen spricht.

cte/Reuters/AFP

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insgesamt 48 Beiträge
Tom T. Berger 29.04.2013
Na hurra, Pauschalreisen werden billiger, das nützt mir natürlich extrem viel :D
Na hurra, Pauschalreisen werden billiger, das nützt mir natürlich extrem viel :D
GSchelhase 29.04.2013
Stand ja im Prospekt "Flachbildschirme werden billiger". Da wird sofort noch einer mehr rein gerechnet.
Zitat von sysopBilligere Energie drückt die Inflationsrate in Deutschland: Im April legten die Verbraucherpreise nur um 1,2 Prozent zu. Die Jahresteuerung sackte damit auf das niedrigste Niveau seit zweieinhalb Jahren. Verbraucherpreise steigen um 1,2 Prozent - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/verbraucherpreise-steigen-um-1-2-prozent-a-897192.html)
Stand ja im Prospekt "Flachbildschirme werden billiger". Da wird sofort noch einer mehr rein gerechnet.
kantundco 29.04.2013
Für die Normalverdiener sicher nicht. Denn die spüren die Teuerung (ja, liebe Besserwisser, ich kenne den Unterschied zwischen Inflation und Teuerungsrate!) tagtäglich. Wer sich den Warenkorb bei Destatis.de ansieht kommt aus dem [...]
Für die Normalverdiener sicher nicht. Denn die spüren die Teuerung (ja, liebe Besserwisser, ich kenne den Unterschied zwischen Inflation und Teuerungsrate!) tagtäglich. Wer sich den Warenkorb bei Destatis.de ansieht kommt aus dem Lachen nicht mehr raus. Mit dem normalen Leben hat das nichts zu tun. Ich schätze mal, dass die Waren und Dienstleistungen, die jemand mit einem Bruttoeinkommen von 3000,- € zum (Über-)Leben benötigt, jenseits der 8%-Teuerungsrate liegen dürften.
maki1961 29.04.2013
glaubt das noch der wähler? ich glaub ich spinne.
glaubt das noch der wähler? ich glaub ich spinne.
ZeroQ 29.04.2013
Wie geil ist das denn?! Pauschalreisen werden günstiger und die Energiepreise sind nicht so stark gestiegen wie in der Vergangenheit. Aber dass die Energiepreise die letzten Jahre nur eine Richtung kannte, wurde wohl vergessen. [...]
Wie geil ist das denn?! Pauschalreisen werden günstiger und die Energiepreise sind nicht so stark gestiegen wie in der Vergangenheit. Aber dass die Energiepreise die letzten Jahre nur eine Richtung kannte, wurde wohl vergessen. Also früher hat man sich mehr Mühe gegeben das Volk zu verarschen. Aber egal, wir brauchen uns ja nicht aufzuregen, denn immerhin können wir ja billig reisen.
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  • Montag, 29.04.2013 – 14:57 Uhr
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Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die gemeinsame Währungsbehörde der Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion und bildet mit den nationalen Zentralbanken der EU-Staaten das Europäische System der Zentralbanken .






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