Enttäuschende Zahlen: US-Wachstum schwächt sich ab

Schlechte Nachrichten für die US-Wirtschaft: Das Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal 2012 langsamer gewachsen als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es nur ein kleines Plus von 2,2 Prozent. Hoffnung macht allerdings die steigende Konsumlaune der Amerikaner.

Washington - Das Wirtschaftswachstum in den USA hat sich wieder abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag zwischen Januar und März um 2,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das teilte das Handelsministerium in Washington am Freitag mit. Im letzten Quartal 2011 hatte die größte Volkswirtschaft der Welt noch um drei Prozent zugelegt.

Experten hatten nur mit einer Verlangsamung des Wachstums auf 2,5 Prozent gerechnet. Als Grund für die Abschwächung nannte das Handelsministerium einen Rückgang der Investitionen der Unternehmen. Außerdem habe der Staat seine Ausgaben weiter zurückgefahren. Die Verbraucher gaben dagegen mehr Geld aus, die Konsumausgaben stiegen im ersten Quartal um 2,9 Prozent - das war der stärkste Anstieg seit Ende 2010.

"Die US-Wirtschaft wächst eindeutig, aber zu langsam, um die Arbeitslosigkeit bedeutend zu drücken", sagte Josh Bivens vom Economic Policy Institute. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 8,2 Prozent. Die Lage am Jobmarkt und die Konjunktur gelten als wichtige Faktoren für die anstehende Präsidentenwahl im November.

Das Weiße Haus pries die Zahlen als elftes Quartalswachstum in Folge seit dem offiziellen Ende der Rezession im Juni 2009. Das "anhaltende Wachstum" der Wirtschaft sei "ermutigend", sagte Alan Krueger, Wirtschaftsberater von Präsident Barack Obama. Allerdings sei "zusätzliches Wachstum" nötig, um die während der Wirtschaftskrise verlorenen Jobs zu ersetzen.

stk/AFP/Reuters

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 14 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1.
Ernst August 27.04.2012
Zitat von sysopSchlechte Nachrichten für die US-Wirtschaft: Das Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal 2012 langsamer gewachsen als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es nur ein kleines Plus von 2,2 Prozent. Hoffnung macht allerdings die steigende Konsumlaune der Amerikaner. Enttäuschende Zahlen: US-Wachstum schwächt sich ab - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,830307,00.html)
Wer US Zahlern glaubt dem ist eh nicht zu helfen. Würden die USA ihr BIP nach internationalen Maßstäben berechnen wäre es ca. 20% niedriger. Damit wäre auch die Staatsverschuldung nicht bei angeblichen 100% sondern bei mindestens 120%. Tatsächlich ist das Wachstum so bereinigt auf weniger als 1% anzusehen - so die Basidsdaten stimmen (wie gesagt USA und ihr Adam Riese und der auch noch vor den Wahlen). Gleiches gilt für die Arbeitslosigkeit. Nach internationalen Maßstäben müsste sie bei mindestens 18% liegen. Aber wie gesagt die USA rechnen nach eigenen Maßstäben und daher sind halt Daten, Bilanzen und Zahlen aus den USA mit Vorsicht zu genießen.
2.
butcherpete 27.04.2012
Zitat von Ernst AugustWer US Zahlern glaubt dem ist eh nicht zu helfen. Würden die USA ihr BIP nach internationalen Maßstäben berechnen wäre es ca. 20% niedriger. Damit wäre auch die Staatsverschuldung nicht bei angeblichen 100% sondern bei mindestens 120%. Tatsächlich ist das Wachstum so bereinigt auf weniger als 1% anzusehen - so die Basidsdaten stimmen (wie gesagt USA und ihr Adam Riese und der auch noch vor den Wahlen). Gleiches gilt für die Arbeitslosigkeit. Nach internationalen Maßstäben müsste sie bei mindestens 18% liegen. Aber wie gesagt die USA rechnen nach eigenen Maßstäben und daher sind halt Daten, Bilanzen und Zahlen aus den USA mit Vorsicht zu genießen.
Wer sagt das? Können sie das auch mit Quellen beweisen?
3.
Ghanima22 27.04.2012
Zitat von sysopSchlechte Nachrichten für die US-Wirtschaft: Das Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal 2012 langsamer gewachsen als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es nur ein kleines Plus von 2,2 Prozent. Hoffnung macht allerdings die steigende Konsumlaune der Amerikaner. Enttäuschende Zahlen: US-Wachstum schwächt sich ab - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,830307,00.html)
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Ohne das es am Wohnungsmarkt kräftig aufwärts geht, hat er der US Konsument kein Geld für langfristig steigenden Konsum. Für den werten Foristen bezüglich Arbeitslosenrate in den USA, da schaue man hier und man sieht, die behaupteten 18% sind immer noch zu niedrig. Alternate Unemployment Charts (http://www.shadowstats.com/alternate_data/unemployment-charts)
4.
Becks0815 28.04.2012
Zitat von butcherpeteWer sagt das? Können sie das auch mit Quellen beweisen?
Zum BIP: Hedonisches Prinzip Geschönte Wachstumsdaten: Der Statistik-Schmu der Amerikaner - International - Politik - Handelsblatt (http://www.handelsblatt.com/politik/international/geschoente-wachstumsdaten-der-statistik-schmu-der-amerikaner/3452502.html) Zu den Arbeitslosenzahlen: Wie hoch ist die US-Arbeitslosigkeit tatsächlich? (http://www.finews.ch/news/finanzplatz/5101-wie-hoch-ist-die-us-arbeitslosigkeit-tatsaechlich) Auch hier trickst die USA, in die offiziellen Daten fliessen nur Leute rein, die arbeitslos sind und nach einem Job suchen. Wer das nicht tut ist nicht arbeitslos. Dann wid bei der Erhebung getrickst, indem die 50000 befragten Haushalte (für die Stats) nicht aus den Stadtzentren genommen werden, denn da sind meist die Schwarzen, die seltener Jobs bekommen. (Detroit z.B.)
5. Das fossile Limit
founder 28.04.2012
1956 Dr. Hubbert veröffentlicht die Peak Oil Theorie 1970 Dr. Hubbert hat recht, Peak-Oil USA erreicht 1973 Öl als Wirtschaftswaffe, die 1. Ölkrise 1979 2. Ölkrise 2008 3. Ölkrise Keine auf Erdöl basierende Wirtschaft kann mehr wachsen. Jedes Wachstum erhöht den Ölbedarf, erhöht den Ölpreis, erwürtgt das Wachstum Die einzige Möglichkeit, Erdöl ersetzen * thermische Sanierung und Wärmepumpe bei Häusern * elektrische Mobilität * Photovoltaik und Windstrom * Speichertechnik für Strom Zusammengefasst die ölesetzende Industrie genannt. Der Leitfaden der Entwicklung 2020 wird Photovoltaik so billig wie Erdöl 1990 2020 wird Erdöl so teuer wie Photovoltaik 1990 Wer das kapiert wird zur neuen Supermacht Wer das mit aller Macht ignoriert wird zum Absteiger des Jahrhunderts 170 Millionen Elektroroller in China Über 60% der Photovoltaikweltproduktion in China 40% der 2011 neu errichteten Windkraftwerke in China man beginnt jetzt eigene Windkraftwerke agressiv zu exportieren Hier was mit der elektrischen Mobilität geplant ist (http://auto.pege.org/2011-byd/video.htm)
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Wirtschaft
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Staat & Soziales
RSS
alles zum Thema Wirtschaft in den USA
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 14 Kommentare

Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

Mehr auf der Themenseite | Wikipedia | Lexikon | USA-Reiseseite