Währungskrise USA sichern Argentinien Unterstützung zu

Argentinien versucht weiter, die schwere Finanzkrise in den Griff zu bekommen. Rückhalt kommt nun vom US-Präsidenten. Und IWF-Chefin Lagarde verkündet, es habe bei den Verhandlungen Fortschritte gegeben.

Mauricio Macri
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Mauricio Macri


US-Präsident Donald Trump hat seinem argentinischen Amtskollegen Mauricio Macri bei der Bewältigung der Finanzkrise in dem südamerikanischen Land die Unterstützung der USA zugesichert. "Argentinien ist seit Langem ein strategischer Partner der Vereinigten Staaten und ein wichtiger Verbündeter außerhalb der Nato", heißt es in einer Mitteilung des Weißen Hauses.

Trump habe am Dienstagmorgen mit Macri gesprochen - und Vertrauen in die Führungsqualitäten des argentinischen Präsidenten, heißt es weiter in der Erklärung. Man befürworte und unterstütze Macris Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF), um Argentiniens Geld- und Wirtschaftspolitik zu stärken und gegenwärtige Herausforderung für das Land zu meistern.

Argentinien hatte erst am Montag eine allgemeine Exportsteuer eingeführt, um das hohe Haushaltsdefizit zu decken. Nach einem starken Wertverlust des Peso forderte Staatschef Macri einen Beitrag der Exporteure zur Überwindung der aktuellen Finanzkrise. Die argentinische Währung hat in den vergangenen fünf Monaten mehr als 70 Prozent ihres Wertes im Wechselkurs zum Dollar verloren.

Lagarde: Fortschritte bei Verhandlungen mit Argentinien

Argentiniens Präsident bestätigte die Aufnahme neuer Verhandlungen mit dem IWF, um die Finanzierung der Staatsverpflichtungen für 2019 zu sichern. Der IWF hatte dem Land bereits im Juni Hilfen in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar zugesagt. Ende August hatte Argentinien um eine frühzeitige Auszahlung der Hilfen gebeten.

Dujovne und Lagarde in Washington
REUTERS

Dujovne und Lagarde in Washington

Wirtschaftsminister Nicolas Dujovne kam am Dienstag in Washington mit IWF-Chefin Christine Lagarde zusammen, um darüber zu beraten. Lagarde erklärte nach dem Treffen, beide Seiten hätten mit der Diskussion begonnen, wie der IWF dem Land angesichts der Lage am besten helfen könne. Man habe Fortschritte gemacht und werde die Gespräche nun auf Arbeitsebene fortsetzen. Dujovne sagte, er hoffe für die zweite Septemberhälfte auf eine Zusage des IWF.

aar/dpa/Reuters

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Seite 1
quark2@mailinator.com 05.09.2018
1.
Wenn IWF und USA Dir finanziell helfen wollen, dann hast Du Dein Land verraten. Naja, jetzt nach dem Regime-Change da ist es auch kein Wunder. Auf einmal ist Argentinien also ein alter Partner. Das galt aber nicht, solange noch die letzte Regierung im Amt war.
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