Wahlkampf-Spender: Wall Street wendet sich von Obama ab

Von , New York

Barack Obama war im vergangenen Wahlkampf der Favorit der Wall Street. Mit Millionenspenden halfen die Geldprofis ihm ins Präsidentenamt. Jetzt wenden sie sich ab: Aus Empörung über Washingtons Finanzpolitik setzen sie auf den wahrscheinlichen Widersacher - Mitt Romney.

US-Präsident Obama: Liebesentzug an der Wall Street Zur Großansicht
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US-Präsident Obama: Liebesentzug an der Wall Street

Tom Michaud hat eine große Aufgabe vor sich. Im Oktober wurde er Vorstandschef bei Keefe, Bruyette & Woods (KBW), einer der letzten reinen US-Investmentbanken. Die taumelte 2011 durch unerwartete Unwetter: Der Umsatz schrumpfte von 426 auf 265 Millionen Dollar, aus 27 Millionen Dollar Gewinn wurden 32 Millionen Dollar Verlust.

Die Schuld dafür gibt Michaud nicht nur dem eigenen Unternehmen. Seine "ganze Branche" sei "geteert und gefedert" worden, klagt er. Michaud sitzt in seinem Board Room, in einem Wolkenkratzer in Midtown Manhattan. Sicher, räumt er ein, viele der größten US-Banken hätten sich vor der Finanzkrise "unverantwortlich" verhalten. Doch deshalb alle über einen Kamm scheren? "Das halte ich nicht für angemessen."

Michauds Kritik richtet sich gegen jene, die die Wall Street bis heute für die Krise haftbar machen - nicht zuletzt in Washington. Mehr Regulierungen, mehr Steuern, öffentlicher Spießrutenlauf: "Das Management vieler Finanzfirmen hat die Nase voll von der Politik im allgemeinen und der Regierung im besonderen", sagt Michaud. "Hoffentlich gibt es da mit der Zeit einen rationaleren Ansatz."

"Mit der Zeit" ist ein Code, den man oft hört an der Wall Street. Gemeint ist: "Nach den Wahlen."

Spenden für den Feind

Michaud verleiht seiner Kritik auf diskrete Weise Ausdruck: Er hat 2500 Dollar - die erlaubte Höchstsumme - an den Republikaner Mitt Romney gespendet. Weitere 2500 Dollar überwies er ans KBW-Spendenkomitee, das bisher 58.370 Dollar sammelte - ausschließlich für republikanische Kandidaten. US-Präsident Barack Obama dagegen geht bei ihm leer aus.

Michaud liegt im Trend. Im Wahlkampf 2008 war Obama der Favorit der Wall Street: Die Finanzbranche spendete ihm 42 Millionen Dollar, dem Rivalen John McCain nur 31 Millionen. Jetzt hat sich das Blatt gewendet: Die Republikaner sahnen an der Wall Street Spenden ab, allen voran Romney - während immer mehr Banker Obama den Rücken kehren, düpiert und desillusioniert.

Insgesamt führt Obama das Spendenrennen zwar weiter an, mit zurzeit 157 Millionen Dollar, mehr als doppelt so viel wie sein wahrscheinlicher Widersacher Romney (74 Millionen Dollar). Doch Obamas Spendenausbeute schrumpft von Monat zu Monat - während Romney aufholt. Nicht zuletzt, weil die Wall Street sich mit großer Mehrheit hinter den Spitzenreiter der Republikaner geschlagen hat.

Die Finanzbranche spendete Romney im aktuellen Wahlzyklus bisher 15,2 Millionen Dollar. Obama gönnte sie 6,4 Millionen Dollar - weniger als die Hälfte der 16 Millionen Dollar, die er zu dieser Zeit in 2008 bereits gesammelt hatte. Noch krasser ist die Diskrepanz bei den 68 spendabelsten Banken, Hedgefonds und Investmenthäusern: Die schenkten Romney allein im letzten Quartal 2011 fast 1,5 Millionen Dollar. Obama bekam 127.000 Dollar.

Geldprofis werfen Obama Undankbarkeit vor

Das liegt nicht nur an Romneys Vergangenheit: Als früherer Chef der Private-Equity-Firma Bain Capital ist er der ultimative Wall-Street-Insider.

Obama hat sich die Spenden-Wende selbst eingehandelt: Gleich nach seinem Amtsantritt begann er, mit Wort und Tat auf die Wall Street einzudreschen. "Die Abkehr vom Präsidenten ist ein Resultat seiner Gesetze und seiner schonungslosen Rhetorik gegen die Wall Street", sagte Richard Hunt, der Chef des Bankverbunds CBA, der Website "Politico". "Er stellte die Legitimität derer in Frage, die ihm ins Amt verholfen hatten", empört sich ein prominenter, namentlich nicht genannter Banker.

Darüber echauffiert sich auch Tom Michaud in seinem Wolkenkratzer in Midtown Manhattan. Und auch Goldman Sachs ist erbost: Die politisch gut vernetzte Großbank spendete im Wahlkampf 2008 insgesamt mehr als eine Million Dollar an Obama. Im letzten Quartal 2011 erhielt Obama von Goldman Sachs noch knapp 12.000 Dollar - Romney fast das Neunfache, 106.000 Dollar.

Ähnlich sieht es bei der Bank of America aus, die seit der Finanzkrise die größte Bank der Welt ist: Deren Angestellten ließen Romney im letzten Quartal 2011 mehr als 77.000 Dollar zukommen - Obama erhielt 16.000 Dollar. 2008 hatte er noch rund 388.000 Dollar erhalten.

Noch größer ist die Kluft bei Citigroup: 196.000 Dollar für Romney, 3842 Dollar für Obama - nach 730.000 Dollar im vergangenen Wahlkampf.

"Wie 1939, als Hitler in Polen einmarschierte"

Private-Equity-Gigant Blackstone hatte für Obama bisher nur 7618 Dollar übrig, 2008 waren es noch 132.000 Dollar. Für Romney machte Blackstone bereits 90.750 Dollar locker. Und Blackstone-Chairman Stephen Schwarzman, einer der protzigsten US-Milliardäre, kritisierte Obamas Steuerpolitik im August 2010 auf geschmacklose Weise: "Das ist wie 1939, als Hitler in Polen einmarschierte." Er nahm das später zurück - doch den Geldhahn ließ er zu.

Einer nach dem anderen läuft zu Romney über; Investmentkönig Ken Griffin, Finanzier Paul Singer und James Lee, der Vizepräsident von JPMorgan Chase, der die meisten seiner Angestellten Hinter Romney versammelt hat.

Hedgefonds-Legende Leon Cooperman kritisierte Obama in einem offenen Brief: "Der polarisierende Ton Ihrer Rhetorik schlägt eine immer breitere Kluft zwischen den Geknechteten und denen, die ihnen am besten helfen könnten", heißt es darin. Unterstützung bekam Cooperman von Branchegrößen wie John Paulson und Dan Loeb.

Obamas Beziehung zur Wall Street war immer schon schizophren: Nach außen schalt er sie, heimlich versuchte er sie zu umarmen. Doch eben diese Schelte haben sie ihm nie verziehen. Sie haben nicht vergessen, dass er die Banker als "Bonzen" titulierte. Nicht mal, als Obama den Ex-Banker Bill Daley 2011 zu seinem Stabschef machte.

"Nicht so schick, wie es mal war"

Nur wenige Wall-Street-Größen halten Obama noch die Treue. UBS-Chairman Robert Wolf etwa fungiert als ein Top-Spendensammler. Auf einen anderen muss Obama verzichten: auf Jon Corzine, den diskreditierten Ex-Vorsitzenden des Derivatenbrokers MF Global, dessen Unternehmen von einem Pleiteskandal erschüttert wird.

Neulich versammelte Obama seine treuesten Wall-Street-Freunde im New Yorker VIP-Restaurant ABC Kitchen. 80 Gäste löhnten da 35.800 Dollar pro Kopf für einen Schnellimbiss mit dem Präsidenten - darunter Robert Wolf und die Investoren Marc Lasry und Ralph Schlosstein.

"So viele Leute in diesem Saal waren 2008 aktiv", sagte Obama melancholisch - und fügte resigniert hinzu: "Ein Obama-Anhänger zu sein ist nicht so schick, wie es mal war."

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insgesamt 72 Beiträge
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1. Damit ist mal wieder...
eisbaerchen 29.03.2012
Zitat von sysopBarack Obama war im vergangenen Wahlkampf der Favorit der Wall Street. Mit Millionenspenden halfen die Geldprofis ihm ins Präsidentenamt. Jetzt wenden sie sich ab: Aus Empörung über Washingtons Finanzpolitik setzen sie auf den wahrscheinlichen Widersacher - Mitt Romney. Wahlkampf-Spender: Wall Street wendet sich von Obama ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,824434,00.html)
...klar. nicht der Wähler sondern die Wirtschaft entscheidet indirekt die Wahlen, hier wie "drüben"...traurig, traurig...
2. ..........
janne2109 29.03.2012
gibst du mir, geb ich dir-----, is überall auf der Welt gleich, misslich
3. Hat seine Schuldigkeit getan
Michael KaiRo 29.03.2012
durch Milliardengeschenke an die Wallstreet in der Krise 2008/2009, jetzt kann er gehen. Der nächste Wallstreet-Retter verspricht wohl den besseren Deal.
4.
james-100 29.03.2012
Jetzt kaufen sich die Zockerbankster, Finanzhaie und Spekulanten mit Roomney ihren nächsten Diener im weissen Haus, falls der die Wahlen gewinnen sollte. Und am Ende darf wieder die Normalbevölkerung bluten. Hüben wie drüben !
5.
hotzenplotz5 29.03.2012
Es reicht ! Ich bin für einen Zwangsdienst für Banker im Pflegeheim ! Ohne mindestens ein Jahr lang Dienst am Menschen zu leisten für 280 Euro im Monat, sollten die nie wieder für eine Bank arbeiten dürfen. Was das ganze mit der Wall Street zu tun hat ? Einiges.
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Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

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US-Wahl
Wahl des Präsidenten
In den USA liegt die exekutive Gewalt grundsätzlich beim Präsidenten, der Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte in einer Person ist. Der Präsident wird alle vier Jahre neu gewählt, eine einmalige Wiederwahl ist möglich.
Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten ist eine indirekte Wahl: Am Wahltag, der immer am Dienstag nach dem ersten Montag im November stattfindet, wählt die US-Bevölkerung in jedem Bundesstaat Wahlmänner. Diese bilden das Wahlmännergremium, das offiziell erst im Dezember den Präsidenten und seinen Vize wählt. Dabei gilt in den allermeisten Bundesstaaten das Mehrheitswahlrecht: Die Wahlmänner eines Bundesstaates stimmen alle für den Präsidentschaftskandidaten, der in ihrem Staat die meisten Stimmen bekommen hat. Für den Gegner sind alle Wahlmänner verloren - egal wie knapp das Ergebnis ist ("Winner takes all"-Prinzip).
Parteien und Swing States
In den USA hat sich, durch das einfache Mehrheitswahlrecht begünstigt, ein Zweiparteiensystem gebildet: Praktisch spielen nur die demokratische und die republikanische Partei eine Rolle. Da in vielen Bundesstaaten die Mehrzahl der Wähler traditionell einer der beiden Parteien zugetan sind, steht in diesen Staaten praktisch fest, für welchen Kandidaten die Wahlmänner dieses Staates stimmen werden.
In anderen ist der Ausgang der Wahl hingegen offen: Sie werden als umkämpfte Staaten oder Swing States bezeichnet. Auf sie konzentriert sich der Wahlkampf der Kontrahenten. Besonders die bevölkerungsreichen unter ihnen wie Ohio und Florida stehen im Fokus der Wahlkampfstrategen, da sie viele Wahlmänner im Wahlmännergremium stellen und damit für den Ausgang der Präsidentschaftswahl entscheidend sein können.
Wahlmänner
Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern indirekt von Wahlmännern ("electors"). Ein Wahlmann ist ein Bürger, den die Einwohner eines US-Bundesstaates gewählt haben, damit er oder sie in einem landesweiten Gremium in ihrem Namen seine Stimme für den Präsidenten und den Vizepräsidenten abgibt. Die Wahlmänner werden von ihrer jeweiligen Partei in einem Auswahlprozess aufgestellt, der von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden ist. Normalerweise nominieren die Parteien sie auf einem Parteitag im jeweiligen Bundesstaat, oder der Zentralausschuss ("central committee") der Partei stellt sie auf.
Am Wahltag geben die Wähler jedes Bundesstaates ihre Stimme für einen der Präsidentschaftskandidaten ab. Da die Wahl indirekt ist, wählen sie damit Wahlmänner, die dann nach dem eigentlichen Präsidentschaftswahltag in dem bundesstaatenübergreifenden Wahlmännergremium ("electoral college") ihre Stimme für ihren Präsidentschaftskandidaten und seinen Vize abgeben.
Welche Wahlmänner aus einem Bundesstaat in das Wahlmännergremium geschickt werden, wird in 48 US-Bundesstaaten nach dem Mehrheitswahlrecht ermittelt: Alle von einem Staat entsandten Wahlmänner gehören derselben Partei an, selbst wenn diese in dem betreffenden Staat nur mit einem hauchdünnem Vorsprung gewonnen haben sollte ("Winner takes all").
Wie viele Delegierte ein Bundesstaat entsendet, ist von seiner Größe abhängig. Jeder Staat schickt so viele gewählte Electors, wie er Senatoren und Abgeordnete im Kongress stellt. Die meisten Wahlmänner, nämlich 55, hat zurzeit Kalifornien, gefolgt von New York (31) und Florida (27). Bevölkerungsarme Staaten wie zum Beispiel Alaska oder Montana entsenden das Minimum von drei Wahlmännern. Obwohl der Hauptstadtbezirk Washington D.C. keine stimmberechtigten Vertreter im Kongress hat, entsendet auch er drei Wahlmänner ins Gremium.
Wahlmännergremium
Das Electoral College ist ein Kollegium von insgesamt 538 Vertretern der einzelnen US-Bundesstaaten, das den US-Präsidenten und seinen Vize wählt - denn Amerikas Bürger entscheiden nicht direkt darüber, wer sie regiert, sondern nur über die Zusammensetzung des Gremiums, das den Präsidenten wählt.
Das Wahlmännergremium tritt physisch nie an einem Ort zusammen. Stattdessen versammeln sich die Wahlmänner im Dezember nach der Wahl durch das Volk in den Hauptstädten ihrer Bundesstaaten, um ihre Stimme abzugeben. Dabei richten sie sich in ihrer Entscheidung traditionell nach dem Votum des Volkes, zwingend vorgeschrieben ist das jedoch nicht in allen Staaten. Die Wahlmänner-Stimmen werden dann nach Washington geschickt, wo sie während einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses im Januar ausgezählt werden. Der amtierende Vizepräsident kann dann endlich das offizielle Ergebnis der Präsidentschaftswahlen verkünden, das in der Regel ja schon kurz nach der allgemeinen Wahl bekannt ist, weil die Zahl der Wahlmänner jedes Kandidaten feststeht.
Wenn keiner der Präsidentschaftskandidaten die Mehrheit der Wahlmännerstimmen erhält, sieht der 12. Zusatzartikel der Verfassung vor, dass die Wahl durch das Repräsentantenhaus entschieden wird. In diesem Fall wählt das Repräsentantenhaus den Präsidenten per Mehrheitsentscheid unter den drei Kandidaten aus, die die höchste Anzahl an Wahlmännerstimmen erhalten haben. Jeder Staat gibt dann eine Stimme ab. Wenn keiner der Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten die Mehrheit der Wahlmännerstimmen erhält, entscheidet hingegen der Senat per Mehrheitsentscheid über den Vizepräsidenten, wobei sich jeder Senator für einen der beiden Kandidaten mit der größten Anzahl an Wahlmännerstimmen entscheiden muss.
"Winner takes all"
In 48 US-Bundesstaaten gilt bei den Präsidentschaftswahlen das Mehrheitswahlrecht: Alle Wahlmännerstimmen eines Staates werden komplett dem Präsidentschaftskandidaten zugeordnet, der in diesem Bundesstaat die meisten Wählerstimmen erhalten hat - "Der Sieger bekommt alles" ("The winner takes it all"). Der in diesem Staat unterlegene Präsidentschaftskandidat geht leer aus, ganz gleich wie viele Stimmen der Bürger er auf sich vereinigen konnte - diese Stimmen entfallen.
Präsident wird, wer die Mehrheit der Stimmen von den Wahlmännern bekommt, die jeder einzelne Bundesstaat in das staatenübergreifende Wahlmännergremium (electoral college) schickt. Ob der Präsidentschaftskandidat auch die Mehrheit der in den USA abgegebenen Stimmen (popular vote) bekommen hat, ist für die Präsidentenwahl hingegen nicht entscheidend. So führt das Prinzip "Der Sieger bekommt alles" dazu, dass die Wahl kein genaues Bild vom wahren Kräfteverhältnis im ganzen Land gibt.
Nur in den Bundesstaaten Nebraska und Maine gilt das System des "Winner takes all" nicht. Hier werden die Wahlmänner nach dem Verhältniswahlrecht ermittelt: Die Wahlmännerstimmen werden proportional zu den auf die Kandidaten entfallenen Wählerstimmen zwischen den Parteien aufgeteilt.