Warnstreiks bei Hotline Telekom-Kunden müssen sich auf Warteschleife einstellen

Ver.di hat im Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom zu ersten Warnstreiks mobilisiert. Betroffen war demnach auch der Kundenservice.

DPA


Rund 5000 Beschäftigte bei der Deutschen Telekom sollen laut einem Aufruf der Gewerkschaft Ver.di an ersten Warnstreiks teilnehmen. Schwerpunkt sei der deutschlandweit vertretene Kundenservice mit der Hotline, bei der Anrufer wohl schon mal länger warten müssten, sagte der zuständige Ver.di-Vertreter Peter Praikow.

Erst am Donnerstag war die zweite Runde der Tarifgespräche ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Ver.di fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten ein Gehaltsplus von 5,5 Prozent. Bisher hat der Dax-Konzern den rund 62.000 Tarifbeschäftigten kein Angebot unterbreitet. Die Verhandlungen sollen am 21. und 22. März in Berlin fortgesetzt werden.

"Bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2017 hat sich die Telekom für gute Zahlen feiern lassen. Damit ist auch für die Beschäftigten klar: Es ist genug Geld für eine spürbare Lohnerhöhung vorhanden", erklärte Verhandlungsführer Frank Sauerland.

Von den Warnstreiks am Freitag waren laut Ver.di unter anderem die Telekom-Standorte Heilbronn, Rottweil, Offenburg und Stuttgart betroffen. Die Warnstreiks sollten rund drei Stunden andauern. Für Montag hat Ver.di an den hessischen Standorten Frankfurt, Gießen und Heusenstamm zu mehrstündigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

mmq/dpa/Reuters

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insgesamt 7 Beiträge
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gartenkram 09.03.2018
1. Das
Ist jetzt aber ein witz, oder? Warten in hotline, weil jemand streikt? DER brüller, in deleitung zur sog hotline warten man immer und grundsätzlich hat keiner eine ahnung, aber ein manuskript vor sich kategorie "wie beruhige ich den kunden" in max 5 sätzen, da steht mit sicherheit auch "wenn der kunde zuviel fragt einfach auflegen" ich habe endlose zeiten bei dieser hotline in der schleife gehangen. Jetzt bin ich die telekom zum glück los u erspare mir das. Aber echt witzig, warten nur wegen streiks *g* bei denen ist warten-lassen geschäftsmodell
stefanmargraf 09.03.2018
2. Also ändert sich.....nichts?
Das ist ja fast zum totlachen. Selbst wenn jemand bei der Hotline abhebt bleibt das Problem gerne mal für Wochen ungelöst. Als ein Angehöriger starb erwischte es auch das Telefon durch Blitzschlag. Trotz flehentlichen Bittens den Anschluss zu reparieren (bei einem Trauerfall brauchts das Telefon) geschah dies erst 4 Wochen nach der Beerdigung. Nie wieder TK.
biber01 09.03.2018
3. Warten in der Hotline?
Habe in der Telekomhotline schon über 40 Min in der Warteschleife auf einen Berater gewartet. Allerdings gibt's Warteschleifen mittlerweile überall. Egal ob Arzt, Versicherung o. Finanzamt. An der Warteschleife kommt man nicht vorbei. Eine nervige Entwicklung
Mieze Schindler 09.03.2018
4. Wartezeiten in der Hot-Line der Telekom
wegen eines Streikes? Dann müssen die Servicekräfte der Telekom permanent streiken, Frühling, Sommer, Herbst und Winter von 0.00 bis 24.00.
angst+money 09.03.2018
5.
Da passt der alte Spontispruch: Stell dir vor es ist Streik und keiner merkt's...
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