Öffentlicher Dienst Ver.di startet Warnstreiks in drei Bundesländern

Die Gewerkschaft Ver.di erhöht den Druck auf die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst. In Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg starten Streiks in Krankenhäusern, Kitas und bei der Müllabfuhr.

Kita in Sachsen-Anhalt
DPA

Kita in Sachsen-Anhalt


Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes haben am Dienstag Warnstreiks in Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg begonnen. In Bayern rief die Gewerkschaft Ver.di rund 5000 Mitarbeiter in mehr als 50 Städten zur Beteiligung auf. Mit Einschränkungen war dort den Angaben zufolge unter anderem in Kitas zu rechnen.

Im baden-württembergischen Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden stand laut Verdi der Nahverkehr weitestgehend still.

Hauptstreiktag in dieser Woche soll nach Gewerkschaftsangaben der Donnerstag sein. Betroffen sein könnten alle Bereiche des öffentlichen Dienstes, also Krankenhäuser, Kitas, Müllabfuhren, Stadtwerke und Verwaltungen, hieß es vorab von Ver.di. Wo nötig seien aber Notdienstvereinbarungen getroffen worden.

Die Gewerkschaft fordert für die gut zwei Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen unter anderem sechs Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber bieten drei Prozent mehr Lohn und Gehalt für zwei Jahre, was die Gewerkschaften aber ablehnen. Die dritte Verhandlungsrunde ist am 28. und 29. April.

ssu/dpa-AFX



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