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Wohltätige Zwecke: Gates und Buffett fordern Super-Reiche zum Spenden auf

Wie sehr hängen Amerikas Millionäre an ihrem Geld? Mindestens 50 Prozent ihres Vermögens sollen aus Sicht von Bill Gates und Warren Buffett wohlhabende Landsleute spenden. Die beiden reichsten Männer der USA sind das beste Beispiel - einer von ihnen will sogar mehr als 99 Prozent abgeben.

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AFP

Bill Gates: Einen "wirklichen Unterschied" machen

New York - Wenn der Staat nicht kann oder will, dann muss die Umverteilung von Reich zu Arm eben direkt erfolgen. So klingt die Botschaft der beiden reichsten Männer der Welt. Bill Gates und Warren Buffett haben gemeinsam an die Spendenbereitschaft ihrer wohlhabenden Landsleute appelliert.

Wer über große Vermögen verfüge, solle mindestens die Hälfte für wohltätige Zwecke spenden, schrieben die beiden US-Milliardäre in einem am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Beitrag für das Magazin "Forbes".

Buffett kündigte an, mit gutem Beispiel voranzugehen: "Mehr als 99 Prozent meines Vermögens sollen zu Lebzeiten oder bei meinem Tode an wohltätige Zwecke gehen." Der Wert seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway Chart zeigenwird auf etwa 47 Milliarden Dollar (gut 38 Milliarden Euro) geschätzt. Gates sagte, er wolle auch andere Super-Reiche zu großzügigen Spenden überreden. Damit könnten sie einen "wirklichen Unterschied" machen, schrieb der Software-Unternehmer und Mäzen, dessen Vermögen auf 53 Milliarden Dollar geschätzt wird.

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"Forbes"-Liste: Die reichsten Amerikaner
Laut "Forbes" hatten bereits im vergangenen Jahr mehrere Milliardäre bei einem exklusiven Dinner in New York zugesagt, mindestens 50 Prozent ihres Vermögens zu spenden. New York ist die Stadt mit den meisten Milliardären. In der US-Metropole leben 60 Superreiche. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Moskau mit 50 Milliardären und London mit 32. Die zehn reichsten Menschen der Welt besaßen im vergangenen Jahr ein Vermögen von 342 Milliarden Dollar.

lgr/AFP

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 69 Beiträge
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1. Warren
siebi 16.06.2010
Zitat von sysopWie sehr hängen Amerikas Millionäre an ihrem Geld? Mindestens 50 Prozent ihres Vermögens sollen aus Sicht von Bill Gates und Warren Buffett wohlhabende Landsleute spenden. Die beiden reichsten Männer der USA sind das beste Beispiel - einer von ihnen will sogar mehr als 99 Prozent abgeben. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,701133,00.html
Warren Buffet soll sich schämen, dass er nur 53 Mrd. Dollar spenden kann - das sind gerade einmal 250 Dollar pro US-Bürger. Hätte er nicht erfolgreicher sein können?
2. Ich warte mit Spannung...
hepra 16.06.2010
... auf die Veröffentlichung der 50-Prozent-Spende von Bill Gates.
3. Gates und Buffets Spendenaufruf
seniorita 16.06.2010
Finde ich gut. Vor allen Dingen die 99% von Warren Buffet. Er weiß, dass er diese 99% nicht selbst erarbeitet hat, sondern dass dieses Vermögen millionen Menschen ungefragt aus der Tasche gezogen wurde via Zinsmechanismus. Der Schritt von 99% des eigenen Vermögens zu spenden, hin zur Forderung, dass wir den Zinsmechanismus endlich überwinden - einfach damit sich diese gigantischen Vermögen nicht mehr anhäufen - sollte nicht mehr weit sein. Wenn Buffet und Gates das noch hin bekommen, dann sind wir alle gerettet. www.freiheitswerk.de
4. xxx
Jochen Binikowski 16.06.2010
Wenn Milliadäre Aktienpakete von ihrem Privatvermögen in eine eigene Stiftung überführen hat das weniger mit Wohltätigkeit als vielmehr mit Steuerersparnis zu tun. Es muß ja nur ein minimaler Prozentsatz für Projekte eingesetzt werden. Die Kontrolle über die Aktien bleibt erhalten. Da wundert es nicht wenn Firmen, bei denen Bill Gates Großaktionär ist, von der Stiftung mit Forschungsaufträgen etc. (z.B. Malaria-Impfstoff) bevorzugt versorgt werden. Damit bleiben die Profite steuerfrei in der Familie.
5. Amerikas Millionäre
heinrichp 16.06.2010
Zitat von sysopWie sehr hängen Amerikas Millionäre an ihrem Geld? Mindestens 50 Prozent ihres Vermögens sollen aus Sicht von Bill Gates und Warren Buffett wohlhabende Landsleute spenden. Die beiden reichsten Männer der USA sind das beste Beispiel - einer von ihnen will sogar mehr als 99 Prozent abgeben. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,701133,00.html
Alle Achtung, wenn deutsche Millionäre es ihnen nachmachen würden, hätten wir noch Hoffnung das unsere Gesellschaft zusammenhält und sich hilft, auch ohne politische Maßnahmen. http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/article-24143655.html
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