Wo Familien wohnen wollen Stadt, Land, Speckgürtel

Es ist eine Entscheidung, die prägt: Wo wollen wir wohnen? Drei Familien erzählen, was das Leben im Dorf, in der Metropole und in der Kleinstadt für sie ausmacht.

argum / Falk Heller; Annika Nagel

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Akut wird es meistens, wenn das erste Kind kommt. "Rausziehen oder nicht?", fragen sich dann die Stadtbewohner. Und spätestens, wenn die Einschulung ansteht, wird es richtig dringend. Dann sind langfristige Entscheidungen gefragt: Eine größere Wohnung in der Stadt? Kaufen oder mieten? Oder doch raus aufs Land, wo die Kinder mehr Platz zum Spielen haben und sowieso alles entspannter ist?

Oft hängt die Antwort auf diese Fragen vom persönlichen Lebensstil ab: Wie wichtig ist es mir, jede Woche ins Museum oder ins Café um die Ecke gehen zu können - oder eben den Kindern im Garten beim Spielen zuzuschauen?

Manchmal ist die Entscheidung aber auch keine Frage der persönlichen Vorlieben, sondern der finanziellen Lage: In den beliebten Vierteln vieler Großstädte ist das Wohnen mittlerweile so teuer geworden, dass gerade Familien sich keine Wohnungen mehr leisten können (wie viel Sie persönlich sich leisten können, erfahren Sie hier).

Warum auch immer Familien einen bestimmten Wohnort wählen: Die Entscheidung prägt das künftige Leben. Drei Familien berichten, warum sie bewusst in die Millionenstadt, aufs Land oder in die Kleinstadt gezogen sind - und wie es ihnen dort ergeht.


Familie Pickhan: Mitten in der Metropole

Familie Pickhan verdankt ihr neues Zuhause dem Suchalgorithmus eines Onlineportals. Neun Monate hat es gedauert von dem Tag, an dem die Pickhans ihren Suchauftrag starteten, bis sie tatsächlich umziehen konnten. Zufall ist hingegen, dass die neue Wohnung in derselben Straße in Berlin-Schöneberg liegt wie ihre alte - Anna, Patrick und ihr Sohn Erik mussten nur einmal quer über die Straße ziehen.

Drei Zimmer haben sie hier, eins mehr als in der alten Wohnung. Dort wurde es nach Eriks Geburt zu eng. "Wir wollten schon unseren Freunden sagen, dass sie Erik nichts schenken dürften - es passte einfach nichts mehr rein", sagt Anna Pickhan. Selbst im neuen Zuhause stapeln sich Bücher, Snowboards, Kleidung und Kinderspielzeug. Aber drei Zimmer sind das Maximum - mehr Platz in zentraler Lage würde das Budget der meisten jungen Familien sprengen.

Im Video: Der FAIR-Mieter von Berlin

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"Die Frage ist erst mal gar nicht, wie schön oder teuer etwas ist, sondern, ob man überhaupt zum Zuge kommt", sagt Patrick Pickhan. Denn bei öffentlichen Besichtigungen sind Termine mit mehr als hundert anderen Interessenten normal. Für ihre neue Wohnung waren sie die ersten, die den Vermieter anriefen - und den Zuschlag bekamen.

Dass sie in ihrem Kiez in Berlin-Schöneberg bleiben konnten, ist für die Pickhans ein großes Glück. Wie perfekt die Gegend für junge Familien ist, war ihnen gar nicht bewusst, als sie vor drei Jahren nach dem Studium aus Jena herzogen. Hier haben sie alles, was sie brauchen: einen Spielplatz an jeder Ecke, Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, Ärzte. Das Berliner Südkreuz, einen der wichtigsten Bahnhöfe der Stadt, erreichen sie in wenigen Gehminuten. Von hier aus pendelt Anna tageweise nach Jena, wo sie mittlerweile an der Uni lehrt. Patrick fährt zu der Berliner PR-Agentur, bei der er arbeitet.

"Wir sind echte Glückskinder"

Vor allem aber haben sie hier einen Kitaplatz - und das ist alles andere als selbstverständlich. Denn die Suche danach ist in Berlin ähnlich angespannt wie die nach einer neuen Wohnung, zudem muss beides nah beieinanderliegen. Schon bevor Erik im Herbst geboren wurde, schrieben sie rund 30 Tagesstätten an, erst im Umkreis von einem, später von zwei Kilometern. Dass sie eine Zusage wenige Straßen weiter bekommen haben, ist also ein guter Grund, im Kiez wohnen zu bleiben.

Das Familienleben in der Großstadt erfordert viel Organisation. "Wir mussten noch nie so viel planen in unserem Leben", sagt Patrick Pickhan. Trotzdem ist es gerade die Freiheit, für die beide die Metropole lieben. Sind Rahmenbedingungen wie das Wohnen und die Betreuung nämlich erst mal geklärt, ist die Familie hier deutlich flexibler, als sie es auf dem Land wäre. In wenigen Minuten können beide zu Fuß überall hinkommen, vor allem freuen sie sich über die vielen Cafés in der Umgebung. Die Weinbar an der Ecke liegt sogar im Sendebereich des Babyfons. In ihrer alten Heimat, zwei kleinen Orten im Rhein-Neckar-Dreieck, waren Cafés und Bars nur mit großer vorheriger Planung und einem Auto zu erreichen.

"Es ist das Lebensgefühl, das uns hier so glücklich macht", sagt Anna Pickhan - und meint damit nicht nur die Freiheit, vieles schnell erreichen zu können, sondern auch die Freiheit, unkommentiert leben zu können. "Auf dem Dorf gibt es doch immer 'den Schwarzen', 'den Schwulen', 'den Ausländer', alles bekommt ein Etikett. Wir wollen, dass Erik ohne diese Vorbehalte aufwächst." Dazu müsse es zwar nicht unbedingt eine Millionenstadt wie Berlin sein - in ihrer Studienstadt Jena waren jedoch die Jobchancen für Patrick zu schlecht.

Stadtansicht: Blick aus der Wohnung der Pickhans
Annika Nagel

Stadtansicht: Blick aus der Wohnung der Pickhans

Berlin-Schöneberg lockt noch mehr junge Menschen wie Familie Pickhan an, seitdem der Flughafen Tempelhof stillgelegt worden ist. Statt Fluglärm hört man nun Babygeschrei, Start-ups siedeln sich an und mit ihnen neue Bewohner. Für Alteingesessene ändert sich dadurch die Lebenswelt: Vegane Restaurants statt Hausmannskost, Weinbars statt Eckkneipen, Biosupermärkte statt kleiner Läden. Einige reagieren mitunter ruppig auf die jungen Familien, die mit ihren "teuren renovierten Wohnungen" den Mietspiegel anheben.

Die Pickhans sind trotzdem glücklich hier, sie wünschen sich kein anderes Leben. "Wir arbeiten beide viel von zu Hause und sind mit dem Kind noch mehr hier - uns ist eine schöne Wohnung viel wert", sagen sie. Besonders mögen sie den Blick in den Himmel durch die Baulücke gegenüber. Dort unten, zwischen viel größeren Altbauten, liegt eine Kita. Die hat in drei Jahren wieder freie Plätze, wenn Erik aus seiner jetzigen Kleinkinderkrippe raus muss. Die Bewerbung läuft schon.


Familie Steimer: Von der Stadt aufs Land

Daniel hat seinen Lieblingsplatz längst gefunden. Mit seinem roten Fahrrad und passendem Helm saust der Fünfjährige rund um die Linde vor dem Haus. Der Baum steht auf einer großen Verkehrsinsel, sogar zwei Bänke haben darauf Platz. Gegenüber grasen Pferde. "Hier sind wir oft, das ist der Treffpunkt für die Kinder", erzählt Monica Steimer. Der Kreisel in der Sackgasse ist eine perfekte Rennstrecke für Rad, Kettcar und Bobbycar.

Wenn sie unter dem Baum sitzen und Daniel herumsaust, dann sehen Monica und Andreas Steimer, dass ihr Plan aufgegangen ist. 2011 sind sie aus München aufs Dorf gezogen. Sie wollten ein Kind, und es sollte in einem Haus aufwachsen, draußen sollte Platz zum Toben sein. Das Haus hätte auch in München stehen dürfen. Aber in der Stadt hätte es mit dem Budget nur für den Kauf einer Dreizimmerwohnung gereicht. Also wurde der Suchradius immer weiter. Sie schauten in Fürstenfeldbruck, hinter Dachau - und landeten dann in einem kleinen Ortsteil von Jetzendorf, einer Gemeinde 50 Kilometer nördlich von München.

Monica Steimer ist in Rumänien in einer 75.000-Einwohner-Stadt aufgewachsen, ihr Mann im Münchner Westen. Seine Eltern konnten nicht verstehen, warum ihr Sohn aufs Land zieht. "Ich habe früher immer die Kinder mit Garten beneidet", sagt Andreas Steimer. Ein Kettcar kam für seine Eltern in ihrer Wohnung im dritten Stock nicht infrage. Sein Sohn Daniel hat gleich mehrere Fahrzeuge und im Garten eine Schaukel.

Vom Einzimmerappartement ins 180-Quadratmeter-Haus

Den Schritt aufs Land haben Monica und Andreas Steimer noch zu zweit gemacht. Aus ihrem Einzimmerappartement in der Stadt zogen sie in das 180-Quadratmeter-Haus. "Unsere vorherige Wohnung war so groß wie hier Küche und Wohnzimmer", sagt Andreas Steimer.

In der Zeit, bevor Daniel zur Welt kam, spielte sich das Leben des Paares noch viel in München ab. "Der Plan war: Wir wohnen hier, alles andere machen wir in München", sagt Monica Steimer. "Heute sind wir höchstens noch zweimal im Monat privat in München." Viele ihrer Freunde bekamen ebenfalls Kinder und zogen aus München weg, dafür kamen Freunde in und um Jetzendorf dazu.

Die Gemeinde mit ihren zwei Dutzend kleinen Ortsteilen und Höfen hat rund 3000 Einwohner. Der nächste Ort mit S-Bahn-Anschluss ist zehn Autominuten entfernt. Seit ihrem Umzug haben die Steimers zwei Autos, denn der Bus fährt nur dreimal täglich. Jetzendorf mit seinen zwei Kindergärten, der Grundschule, einer Apotheke, einem Arzt und einem Supermarkt ist mit dem Auto fünf Minuten entfernt. Mit dem Rad geht es über Wiesen und Felder etwa genauso schnell. Komplizierter wird der Weg für ältere Kinder: Realschule oder Gymnasium sind mindestens 15 Kilometer entfernt. Und beim abendlichen Ausgehen müssen meist die Eltern Taxidienst machen.

Gegenüber der Haustür der Familie Steimer liegt eine Pferdekoppel
argum / Falk Heller

Gegenüber der Haustür der Familie Steimer liegt eine Pferdekoppel

Andreas Steimer arbeitet als EDV-Fachplaner und pendelt jeden Tag mit Auto, Zug und Tram nach München. Morgens und abends je eine Stunde. "Ich bin froh, wenn ich abends wieder rausfahre", sagt der 37-Jährige.

Seine Frau ist Sozialpädagogin und braucht 20 Minuten mit dem Auto zur Arbeit. Für die 39-Jährige ist die Nähe zur Großstadt wichtig. "Gefühlt wohne ich nicht auf dem Land. Ich bin immer noch sehr gern in München", sagt Monica Steimer. "Die Mischung macht es: Hier die Natur und in der Stadt das kulturelle Angebot." Auch Daniel hat eine Verbindung nach München. Mit Oma und Opa geht er dort gern in Museen und auf den Spielplatz.

Monica Steimer schätzt ihr neues Zuhause. "So, wie wir es jetzt haben, ist es gerade perfekt." Trotz der dörflichen Struktur gibt es auch nachmittags Kinderbetreuung, Daniel und seine Mutter sind im Sportverein aktiv. "Jetzendorf ist eine gute Mischung aus Alteingesessenen und Zugezogenen", sagt Monica Steimer. "Die Leute sind sehr offen."

Aber als endgültig sehen die Steimers ihre Entscheidung für das Leben auf dem Land nicht. Sie könnten sich vorstellen, im Alter wieder in die Stadt zu ziehen, damit Erledigungen auch ohne Auto leichter zu machen sind. "Ich hänge nicht an materiellen Dingen", sagt Monica Steimer mit Blick auf das Haus. "Wohlfühlen hängt von den Leuten um dich herum ab."

Und die Leute rundherum werden mehr. Ein Dröhnen von der Baustelle nebenan lässt den Boden in der Küche zittern. Direkt neben dem Gartenzaun der Steimers beginnt ein neues Baugebiet. Die Familien drängen aus München aufs Land. Von seinem Kinderzimmer aus kann Daniel die Baustelle beobachten. Er sieht die Veränderung positiv - und verbindet damit auch eine Hoffnung: "Vielleicht ziehen ein paar Kinder zum Spielen hierher."


Familie Münch: Im Speckgürtel

Ähnlich wie die Pickhams in Berlin verdankt auch Familie Münch ihr Zuhause einem Algorithmus. Sie hatte bei einem Immobilienportal einen Suchauftrag eingestellt. Ein Haus im Umkreis von München, am besten mit Keller. Unter der Rubrik "Das könnte Ihnen auch gefallen" tauchte dann ein Neubauprojekt in Moosburg an der Isar auf. Eine Doppelhaushälfte - ohne Keller. "Aber mir hat der Stil des Hauses gefallen", sagt Katrin Münch. Puristisch, große Fenster, Dachterrasse, kleiner Garten.

Am 23. Dezember 2016 schauten sie und ihr Mann sich zum ersten Mal das Grundstück in der oberbayerischen Kleinstadt an. Das Erdgeschoss des Hauses stand schon. Bei der Innenaufteilung und -ausstattung konnte man noch mitentscheiden. Nicht einmal ein Jahr später zog das Paar gemeinsam mit den Zwillingstöchtern aus München hinaus ins Umland. Vorher hatten sie von ihrer Mietwohnung aus nur fünf Minuten zu Fuß in den Münchner Olympiapark, jetzt fließt direkt an ihrem kleinen Garten ein Bach vorbei, und zur Isar sind es nur ein paar Hundert Meter. München ist gut 50 Kilometer entfernt. Dafür sind die Großeltern nun schneller erreichbar.

Weitere Strecken - aber weniger Stau

Katrin Münch ist Ärztin. Die 36-Jährige arbeitet in einer Praxis in der 70.000-Einwohner-Stadt Landshut. 20 Minuten braucht sie mit dem Auto zur Arbeit, in der Großstadt war es eine Stunde. "In München ist so oft einfach Zeit im Stau verronnen", sagt Katrin Münch. "Hier ist alles entspannter, ruhiger und weiter. Ich muss diesen Großstadtverkehr nicht jeden Tag ertragen."

Im Gegensatz zu ihr hat ihr Mann nun einen weiteren Arbeitsweg. Aus vorher 15 Minuten wurde für den IT-Manager eine Stunde. Der 37-Jährige fährt jetzt Bahn, mindestens jede halbe Stunde fährt ein direkter Zug nach München. "Zum Glück findet mein Mann das Zugfahren sogar entspannend", sagt Katrin Münch und lacht.

Im Garten der Familie Münch gibt es auch ein Hochbeet
argum / Falk Heller

Im Garten der Familie Münch gibt es auch ein Hochbeet

Entspannter ist auch die Sache mit dem Platz geworden. Vorher verteilte sich das Spielzeug der vierjährigen Zwillinge auf 85 Quadratmetern, jetzt hat die Familie etwa doppelt so viel Platz. Für Oma und Opa gibt es ein eigenes Gästezimmer. Das Leben sei nicht unbedingt günstiger geworden, sagt Katrin Münch. "Wir stecken noch viel Geld ins Haus und in den neuen Garten." Aber die Schulden seien überschaubar. "Es erdrückt mich nicht." Das Paar arbeitet zusammen 150 Prozent. "Trotzdem hätten wir uns in München nichts Vergleichbares leisten können und wollen."

Katrin Münch ist selbst in einer Kleinstadt aufgewachsen, auch ihr Mann kommt vom Land. Sie wussten, worauf sie sich in Moosburg einlassen. "Ich kann mir kein Sushi bestellen, meine Lieblingspizza nicht mehr holen und nicht mehr schnell mal abends aufs Tollwood-Festival im Olympiaparkt gehen", zählt Katrin Münch auf. Ihren Mann irritiert jeden Tag, dass es am gut frequentierten Moosburger Bahnhof nicht mal einen Kiosk mit frischem Kaffee gibt. Aber sie bereuen den Umzug nicht. "Es ist ein Kompromiss, aber wir sind mit unserer Entscheidung zufrieden", sagt Katrin Münch.

Skepsis gegenüber Zuzüglern

Moosburg hat gut 19.000 Einwohner, Tendenz steigend. Eine schöne Altstadt, mehrere Kitas, weiterführende Schulen, ein Wochenmarkt, die Nähe zu Landshut - die Stadt ist mehr als nur ein Münchner Vorort. "Es ist ein eigener Mikrokosmos", sagt Katrin Münch. Die Kinder sollen später alleine zum Eisessen und ins Freibad gehen können. "Die Mädchen haben schon jetzt einen weiteren Radius, wenn sie zum Beispiel mit dem Roller ums Haus fahren können", sagt sie. "Das entspannt uns alle." Auch ein Platz im Wunschkindergarten war kein Problem. Die Krippensuche in München damals war hingegen eine Nervenprobe.

Allerdings merkt die Familie manchmal, dass Zuzügler skeptisch gesehen werden. Sie selbst fährt noch mit Münchner Kennzeichen. Ein Handwerker aus dem Landkreis sprach mit Blick auf die Neubaugebiete frei heraus über "Münchner, die keiner braucht". "Ich kann das verstehen", sagt Katrin Münch. "Hier wird es für die Leute immer teurer, und wir finden es noch immer günstig."

Münch will sich auf ihre neue Heimat einlassen. Beim letzten Freibadbesuch mit ihren Töchtern merkte sie, wie viele Leute sie hier schon kennen. Und dennoch schätzt sie die Nähe zur vertrauten Großstadt. So haben sie etwa den Kinderarzt in München erst mal behalten. "Wir haben München nicht verloren, sondern unser Horizont hat sich erweitert."

Eine Sache gibt es dennoch, die die Familie ärgert: Seit ihrem Umzug hat sie weder einen Telefonanschluss noch Internet. "Das nervt wahnsinnig", sagt Katrin Münch. Eine Verlegung des seit Monaten versprochenen Glasfaserkabels sei nicht in Sicht. Aber die Familie ist sich sicher: Das liegt weniger an der Kleinstadt als am Telefonanbieter.



insgesamt 78 Beiträge
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Seite 1
krautrockfreak 22.08.2018
1. Es lebe die Zersiedelung der Landschaft!
Jeder willl sein 130m²-Häuschen, in dem dann 2-3 Personen leben - der Wahnsinn! Die Lösung muss sein, in die Höhe zu bauen - in der Stadt und auf dem Land.
lynx999 22.08.2018
2. Preisirrsinn
Bei Familie Münch finde ich das sehr krass. Wenn schon eine Ärztin und ein IT Manager zusammen 150% arbeiten und sich nicht in München eine Doppelhaushälfte leisten können... Wie soll das erst Personen ergehen die "nur" eine normale Ausbildung gemacht haben oder gar mehr als 2 Kinder haben?
biber01 22.08.2018
3. Akademiker
Die Leute in den Beispielen scheinen mir zum grossen Teil Akademiker zu sein. Wie wohnen denn in München u. Umgebung die in den letzten Wochen hier mehrfach gepriesenen u. gesuchten Handwerker?
salomohn 22.08.2018
4. Auch noch wichtig
Nicht zu vergessen sind neben den hohen Kosten in den Metropolen der hohe Lärmpegel, die Wasserqualität und die NOx- bzw. permanente Abgasbelastung. Für mich fehlen im Artikel die Großstädte in unmittelbarer Nähe zu den Metropolen. Sie bieten neben der schnellen Anbindung oft die kulturellen und gastronomischen Vorzüge der ganz großen ohne die gravierenden, oben genannten Nachteile.
th.diebels 22.08.2018
5. Es gibt kein Grundrecht
auf "Wohnen in der Stadt" ! Und trotzdem werden in dtsch. Städte die letzten kleinen grünen Oasen zerstört, um immer mehr Wohnraum in der Stadt bieten zu können !
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