Handelsstreit US-Regierung denkt über Treffen mit China nach

Noch ist die Gefahr eines Handelskrieges zwischen den USA und China nicht gebannt. Doch die Hoffnung wächst, dass es nicht dazu kommt: Beide Seiten stellen weitere Verhandlungen in Aussicht.

US-Finanzminister Steve Mnuchin
REUTERS

US-Finanzminister Steve Mnuchin


US-Finanzminister Steven Mnuchin hat im Handelsstreit mit China eine Annäherung in Aussicht gestellt. Er sei "vorsichtig optimistisch", dass den beiden Ländern eine Abmachung gelinge, die ihren Streit in Handelsfragen ausräumen könnte, sagte Mnuchin am Rande der IWF-Frühjahrstagung in Washington. Eine Reise nach China sei angedacht. Zu einem möglichen Zeitpunkt wollte er sich nicht äußern, bestätigt sei das Treffen auch noch nicht. Chinas Handelsministerium teilte am Sonntag mit, dass man von den Plänen der USA wisse, in Peking Wirtschafts- und Handelsfragen zu diskutieren. Man begrüße das Vorhaben.

Verhandlungen wären der erste Schritt, um eine drohende Eskalation in dem Streit abzuwenden. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt waren unter anderem wegen des Ungleichgewichts im bilateralen Handel zuletzt heftig aneinandergeraten. Experten fürchten einen Domino-Effekt bis zum offenen Handelskrieg. US-Präsident Donald Trump hatte Zölle auf Importe im Milliardenwert aus China angekündigt, was China mit gleicher Münze konterte. Trump fasste daraufhin Abgaben auf weitere Einfuhren ins Auge, insgesamt könnten dann Waren im Wert von bis zu rund 150 Milliarden US-Dollar betroffen sein.

mik/dpa-AFX



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redbayer 23.04.2018
1. Was ist denn so schwer
sich in die "Weltherrscher-Hirnis" herein zu denken? Natürlich wird es am Ende einen Deal zwischen USA und China geben. Wichtiger ist, endlich die EU-Deutschen mit ihren unfairen Handelspraktiken & Betrügerbanden einzudämmen, dann ist auch der EU-Wettbewerber am Ende.
Harald Schmitt 23.04.2018
2. Warum nicht vroher verhandeln
Kann doch nicht so schwer sein mal vorher zu reden anstatt eineitig über twitter zu pöbeln. Dazu gibt es doch Minister und Experten und nicht nur Fox-News , Twitter und einen Dealmaker, der keinen einzigen Deal zu stande bringt aber einen nach dem anderen aufkündigt! Selbst seine Schweigevereinbarungen mit Pornodarstellern und Models scheinen nicht sehr erfolgreich zu sein aber von denen weiss er ja angeblich auch nichts.
stadtmusikant123 23.04.2018
3. Da geht noch was
China hat sich schon in den letzten Tagen bemerkenswert bewegt. Da geht noch was. China wird sich weiterbewegen, schließlich haben die den massivsten Beschäftigngsdruck zu bewältigen. Taktisch mal wieder eine Meisterleistung . Mal sehen was Donald mit der EU anstellt.
kado18 23.04.2018
4. Alle sollten erst nachdenken
Zitat von redbayersich in die "Weltherrscher-Hirnis" herein zu denken? Natürlich wird es am Ende einen Deal zwischen USA und China geben. Wichtiger ist, endlich die EU-Deutschen mit ihren unfairen Handelspraktiken & Betrügerbanden einzudämmen, dann ist auch der EU-Wettbewerber am Ende.
in der EU wächst das Geld nicht auf den Bäumen, der EU-Haushalt wird über Zölle und Mitgliederbeiträge finanziert, soll jetzt von 140 auf 280 Mrd erhöht werden. Der zweitgrösste Nettoeinzahler, die Britten fallen bald weg, d.h. sie zahlen viele Mrd mehr in die EU-Kasse ein, als sie von ihr zurück bekommen und das trotz Brittenrabatt. Jetzt sind sogar die Nettoeinzaler I und F die neuen Sorgenländer, deshalb will Macron mit seinen Ideen noch viel mehr Mrd vom Michel. Ein paar andere der wenigen Nettoeinzahler mucken schon, nur viele Michel denken immer noch, D hat den ganz grossen Nutzen, den haben aber nur die, die schon nicht wissen wohin mit ihren Mill / Mrd, die anderen zahlen, auch wenn für einige ein paar Krümel abfallen, nur ein Beispiel ist das Tarnsystem Target-2, die ca. 910 Mrd sind kein Geld mit dem wir uns etwas kaufen können, unsere Eliten werrden davon viel mit Schuldenschnitten verschenken, nicht nur die 105 Mrd der Bankster für GR, die natürlich alle mitbezahlen, für sog. Betriebsausgaben werden weniger Steuern gezahlt,... Von US-Autos werden z.B. 10 Prozent verlangt, der Ami nimmt nur 2,5 Prozent auf europ. Autos, auf US-Rindfleisch will die EU ca. 70 Prozent Zoll usw., die EU und Merkel werden nachgeben müssen, so ganz Unrecht hat Trump nicht. Da man auch ein neues Wettrüsten mit 2 Prozent mehr will und noch mehr Nehmerländer aufnehmen will, muss der Michel sich warm anziehen.
muellerthomas 23.04.2018
5.
Zitat von stadtmusikant123China hat sich schon in den letzten Tagen bemerkenswert bewegt. Da geht noch was. China wird sich weiterbewegen, schließlich haben die den massivsten Beschäftigngsdruck zu bewältigen. Taktisch mal wieder eine Meisterleistung . Mal sehen was Donald mit der EU anstellt.
naja, wenn wir uns mal die Fakten ansehen, hat Donny bisher nichts bewirkt. Unter Obama ist das US-Leistungsbilanzdefizit massiv gesunken - unter Trump stagniert es.
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