Zuwanderer aus Südeuropa: Auf ins Wirtschaftswunderland!

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Deutschland ist nicht sexy - aber reich. Immer mehr junge Südeuropäer wollen der Krise in ihrer Heimat entfliehen und setzen auf eine Zukunft in der Bundesrepublik. Doch die Hürden sind hoch: Wirklich willkommen ist nur, wer deutschen Idealen entspricht. 

Corbis

Hamburg - Weltweit stürzen die Börsen ab. Experten fürchten eine globale Rezession. Und auch in Deutschland ist unklar, ob der Wirtschaftsboom anhält. Doch verglichen mit den Problemen der europäischen Schuldenstaaten wie Griechenland und Portugal sind die Aussichten für die Bundesrepublik noch immer relativ rosig.

Bei vielen Südeuropäern gilt Deutschland allen Turbulenzen zum Trotz sogar als Wirtschaftswunderland. Nicht sexy, aber reich - und deshalb die Chance auf eine bessere Zukunft. Tatsächlich ist die Zahl der Teilnehmer an Deutschkursen in Griechenland, Spanien und Portugal gestiegen, melden die dortigen Zweigstellen des Goethe-Instituts.

Die Aussicht auf einen sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz ist verlockend. Gerade für junge Menschen sieht es in Südeuropa düster aus. Mehr als 40 Prozent der Spanier unter 25 Jahren sind arbeitslos. Viele Akademiker müssen sich mit sogenannten "Müllverträgen" von wenigen Wochen oder Monaten zufriedengeben.

Auch in Portugal zweifeln angesichts der Krise viele an einer erfolgreichen Zukunft in ihrem Heimatland. Einer internationalen Studie des Marktforschungsunternehmens GfK zufolge würde mehr als ein Viertel der Portugiesen für einen guten Job ins Ausland gehen.

Doch wie viele setzen sich dann tatsächlich in das Flugzeug gen Norden? Und läuft dann alles so reibungslos wie erhofft?

Eine Anlaufstelle für deutsche Arbeitgeber, die an Bewerbern aus dem Ausland interessiert sind, ist die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Zusammen mit den europäischen Arbeitsverwaltungen sucht sie mit Hilfe des Netzwerks Eures nach Bewerbern.

Eine massenhafte Abwanderung aus den Krisenländern Richtung Bundesrepublik registrierte die ZAV bisher nicht, sagt Sprecherin Beate Raabe. Genaue Zahlen sind schwer zu ermitteln, da viele Menschen auch auf eigene Faust suchen. Das Interesse an Jobs in Deutschland sei durchaus vorhanden, sagt Raabe. Wenn die spanische Arbeitsverwaltung zusammen mit der ZAV Infoveranstaltungen in Spanien anbiete, sei der Saal voll.

Auch private Vermittler im Internet bieten ihre Hilfe an. So gibt es etwa unter Trabajo-Alemania.net Jobangebote. Auf Facebook treffen sich Gleichgesinnte.

"Hier in Deutschland sprechen wir Deutsch"

Den Schritt ins fremde Land stellen sich viele allerdings leichter vor, als er tatsächlich ist. So wollen die Arbeitsvermittler der ZAV verhindern, dass Jobsuchende ohne Vorbereitung und auf gut Glück hierher kommen. Auf ihrer Web-Seite verweisen die Vermittler auf bürokratischen Aufwand und auf die schlechten Jobchancen ohne Sprachkenntnisse. Denn wer mangels Deutschkenntnissen scheitert oder seine Abschlüsse nicht anerkannt bekommt, verlässt die Bundesrepublik am Ende frustriert.

Und anders als in der Wirtschaftswunderzeit suchen Firmen nicht breitgefächert nach Arbeitern, sondern nach spezialisierten Fachkräften. Laut ZAV sind in Deutschland besonders Ärzte, Pflegekräfte und bestimmte Ingenieursberufe gefragt.

Fehlende Deutschkenntnisse sind häufig der Grund, warum Jobsuchende aus dem Ausland in Deutschland geringe Chancen haben oder selbst lieber den Weg in englischsprachige Länder suchen, sagt Raabe. Der deutschen Botschaft in Madrid zufolge scheitern über 90 Prozent der Jobinteressenten an schlechten Deutschkenntnissen. Spanische Zeitungen warnten bereits: "Pepe, komm nicht nach Deutschland ohne die Sprache zu können" oder "Hier in Deutschland sprechen wir Deutsch" - nur mit Englisch kommt man meist nicht weiter.

Andere Länder locken mit Sorglos-Paketen

Schon wegen der komplexen Sprache habe Deutschland einen Wettbewerbsnachteil, sagt Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Mit besonderen Anreizen oder ganzen Service-Paketen versuchten andere Länder, Hochqualifizierte zu locken. Dänemark etwa bietet einen niedrigen Einkommensteuersatz. In Großbritannien ist die Arbeitsvermittlung kommunal organisiert, dort helfen die Behörden Neuankömmlingen auch bei Alltagsproblemen wie der Suche nach Kindergartenplätzen und nennen Ansprechpartner, um ein soziales Netz zu knüpfen.

Eines der größten Probleme für Zuwanderer in Deutschland sei die Anerkennung von Berufsabschlüssen, sagt Brücker. Nicht nur Behörden reden mit, sondern auch Institutionen wie Handelskammern. Das führe zu einem "komplizierten Gestrüpp". Noch schwieriger ist es für Menschen aus Nicht-EU-Ländern. Sie müssen ein jährliches Mindesteinkommen von 66.000 Euro vorweisen, damit sie in Deutschland arbeiten dürfen. Und die Firmen müssen bei Bewerbern aus Drittländern nachweisen, dass es in Deutschland und der EU keinen geeigneten Kandidaten gibt.

In den vergangenen zehn Jahren seien durchschnittlich 70.000 Menschen nach Deutschland zugewandert, sagt Brücker. Langfristig müssten aber 200.000 jährlich kommen, um den demografischen Wandel auszugleichen. Um das zu gewährleisten, müsse die Bundesrepublik ihren Arbeitsmarkt liberalisieren.

"Wohlfühlfaktor" in Deutschland

Viele Firmen sehen die Krise in Südeuropa als Chance, begehrte Fachkräfte nach Deutschland zu locken. Christof Müller, Personalmanager im Geschäftsbereich Aviation des Ingenieurdienstleisters Ferchau Engineering, flog auf Vermittlung der ZAV nach Sevilla. Zuvor hatte das Unternehmen bereits Stellenanzeigen geschaltet. 17 Bewerber kamen in die Vorstellungsrunde. Am Ende hatten drei Luft- und Raumfahrtingenieure einen Arbeitsvertrag bei der Hamburger Firma. Die in Deutschland raren Fachkräfte hätten in Spanien teilweise über ein Jahr nach einem Job gesucht, sagt Müller. "Die erfolgreichen Kandidaten freuen sich richtig über einen Arbeitsvertrag."

Einige der Bewerber seien schon während des Studiums in Deutschland gewesen und hatten bereits Deutschkenntnisse. "Die Sprache ist der Schlüssel, um in die Gesellschaft einzutreten", sagt Müller. In der Luft- und Raumfahrtbranche sei aber Englisch noch wichtiger. Ferchau Aviation bietet seinen Mitarbeitern eigens Sprachkurse und hilft Neuankömmlingen bei der Wohnungssuche. In den Projektteams nehmen erfahrene Kollegen die Neuen an die Hand. Offenheit und der "Wohlfühlfaktor" seien wichtig, damit die Ingenieure blieben, sagt Müller.

Bei Behördengängen und dem Ausfüllen von komplizierten Formularen hilft die Firma den Arbeitsmigranten. "Die Kandidaten sollen damit möglichst nichts zu tun haben", sagt Müller. "Ich sehe mich als Servicestation." Denn die meisten ausländischen Fachkräfte seien mobil und zögen schnell weiter, wenn sie unzufrieden seien: "Es ist ein dynamisches Marktumfeld. Da muss man schnell sein."

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Forum - Fachkräftemangel in Deutschland - die Chance für Hochqualifizierte aus Südeuropa?
insgesamt 259 Beiträge
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1.
Orthogräfin 08.08.2011
Zitat von sysopIn Deutschland fehlen Fachkräfte...
In Deutschland fehlen nur Fachkräfte, die man fürn Appel und nen Ei bekommt... Warum wohl buhlen Pflegedienste um Personal aus dem Nicht-EU-Ausland?
2. Sprache
depotmaster 08.08.2011
Ich denke da ist die Sprache für viele die größte Hürde. Immerhin braucht man Fachkraft ein höheres Level an Fach- und Umgangssprache, ( außer vielleicht als Zahnarzt ). Ich habe Zweifel, ob die Leute bereit sind hunderte von Kilometern in eine neue Kultur umzuziehen, deren Sprache sie noch erlernen müssen, bei fast gleichem Gehalt wie in ihrem Land, nur für höhere Jobchancen. Das wird wohl nur für einige wenigen Jugendlichen Spanier und Griechen in Frage kommen, die werden auch nicht die große Wende auf dem Arbeitsmarkt bringen. Denkt man nur mal daran wie wenige Polen noch nach Deutschland wollen, trotz Nachbarschaft mit höheren Lohnunterschieden...
3.
gestandeneFrau 08.08.2011
Gegenfrage: Was ist mit unseren Kindern? Die werden seit Jahrzehnten in der Schule verdummt, weil überall eingespart wird, die Wirtschaft hat in die Ausbildung auch immer weniger investiert. Und nun: Sitzen alle da, heulen ´rum und es sollen wieder mal Arbeitskräfte aus anderen Ländern aushelfen. Und bitte: Nicht wieder so, wie beim letzten Mal.
4. Super Idee!!
aloa5 08.08.2011
Zitat von sysopIn Deutschland fehlen Fachkräfte - in Griechenland, Portugal und Spanien sind Hunderttausende ohne Job. Bundesagentur für Arbeit buhlt nun gezielt um Ingenieure, IT-Spezialisten und Pflegepersonal aus den EU-Krisenländern. Die richtige Strategie?
Strategie - wofür? Angenommen folgende Verteilung liegt vor: Deutschland hätte - 100 Ingenieure in Arbeit - 1000 andere, davon 800 in Arbeit Dann wäre eine Empfehlung - 10 Ingenieure aus Spanien importieren (dort ohne Arbeit; Spanien hätte zudem rein zufällig ein Außenhandelsdefizit, wie ein Überschuß) ...genau wofür... eine Strategie? Ach sooo..... Exportsteigerung und "Rettung des Euro" indem wir nach Spanien liefern. Wie sinnvoll. Sagen Sie das doch gleich. Es sind übrigens nur noch drei Jahre zur "Vollbeschäftigung" (http://logicorum.wordpress.com/2010/07/15/hurra-schon-in-vier-jahren-vollbeschaftigung/) welche in etwa die gleichen Weisen uns weiß machen wollen. Bildung tut Not. Nicht nur bei den nicht beschäftigten sondern bei den ganz fleißigen "Denkern" mancherorts. ;) Grüße ALOA
5. her mit ihnen :)
Wolf_68 08.08.2011
Zitat von sysopIn Deutschland fehlen Fachkräfte - in Griechenland, Portugal und Spanien sind Hunderttausende ohne Job. Bundesagentur für Arbeit buhlt nun gezielt um Ingenieure, IT-Spezialisten und Pflegepersonal aus den EU-Krisenländern. Die richtige Strategie?
Wir nehmen die aus Griechenland - die zeigen uns, wie man schnell an Geld kommen kann :)
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Fachkräftemangel
Fehlende Ingenieure
Im Februar 2011 konnten 117.000 Jobs für Spezialisten der Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) nicht besetzt werden. Dabei vergrößerte sich die Lücke im Vergleich zum Vormonat um 21.000 Stellen. Das meldet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft. Viele Experten fürchten, dass der Mangel an Technikern zum Bremsklotz für den deutschen Aufschwung werden könnte.
Arbeitslose Ingenieure
Den vielen freien Stellen stehen trotzdem zahlreiche arbeitslose Ingenieure gegenüber: So berichtete der Verein Deutscher Ingenieure 2009 von 25.000 arbeitslosen Kollegen - bei damals 34.000 offenen Stellen. Einen Teil der Arbeitslosenzahl erklärt der VDI mit den üblichen starken Schwankungen: Wenn ein Ingenieur nur ein paar Monate arbeitslos ist, taucht er bereits in dieser Zahl auf. Ein gewisser Teil der arbeitslosen Techniker sei außerdem schwer vermittelbar.

Trotzdem gibt es Zweifel: Das Forschungsinstitut der Bundesanstalt für Arbeit erkennt zwar "Engpässe in einigen Ingenieurberufen", aber keinen "flächendekcenden Mangel". Fast alle Experten sind sich dagegen einig, dass die Unternehmen das Arbeitskräfteangebot noch besser nutzen könnten, indem sie etwa mehr ältere Ingenieure einstellen. Hier lässt sich teils bereits ein Sinneswandel beobachten.
Mangel - diesmal aber wirklich
Bisher sprach unter anderem gegen einen tatsächlichen Mangel an Ingenieuren, dass die Gehälter in den vergangenen Jahren nicht überdurchschnittlich gestiegen sind. Das würden sie aber, wären die Techniker wirklich so begehrt, wie oft behauptet wird. Derweil gibt es aber tatsächlich Anzeichen einer Trendwende. Alle betroffenen Verbände rechnen mit deutlichen Gehaltszuwächsen für die Techniker.
Hausgemachter Mangel
Die Ingenieursausbildung in Deutschland gilt nicht gerade als Einladung, einen technischen Beruf zu ergreifen. 2008 beendeten beispielsweise nur 52 Prozent aller Maschinenbaustudenten in Deutschland ihr Studium erfolgreich; 34 Proeznt brachen das Studium komplett ab, der Rest wechselte das Fach. Schuld daran ist ein praxisfremdes Grundstudium und Prüfungen, bei denen Durchfallerquoten von 80 Prozent und mehr als Qualitätsausweis angesehen werden.
Fakten zur Euro-Zone

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Milliarden für Griechenland - Die Ergebnisse des Euro-Gipfels
Neue Kredite
Griechenland soll vom europäischen Krisenfonds für wackelnde Eurostaaten (EFSF) Kredite zu niedrigen Zinssätzen von rund 3,5 Prozent bekommen. Die Laufzeiten der Kredite sollen von bisher siebeneinhalb Jahren auf 15 bis 30 Jahre gestreckt werden. Ein umfangreiches Wachstums- und Investitionsprogramm soll Griechenland in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission wieder auf die Beine bringen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird angehalten, sich am Hilfsprogramm zu beteiligen. Auch die Laufzeiten der Kredite aus dem bereits existierenden Rettungsprogramm von 2010 sollen deutlich verlängert werden.
Einbeziehung von Banken
Der Finanzsektor wird sich auf freiwilliger Basis mit einer Reihe von Optionen an der Rettung Griechenlands beteiligen. Der Nettobeitrag der Banken soll bei 37 Milliarden Euro liegen - für die Zeit von jetzt bis 2014. Zusätzlich wird ein Betrag von 12,6 Milliarden Euro genannt für ein Schuldenrückkaufprogramm. Legt man den Zeitraum von 2011 bis 2019 zugrunde, beträgt der Nettobeitrag des privaten Sektors laut Abschlusserklärung 106 Milliarden Euro.
Neue Aufgaben für Krisenfonds
Der EFSF-Fonds bekommt neue Aufgaben. Er kann künftig zum Ankauf von Staatsanleihen genutzt werden - aber unter strikten Bedingungen. Zudem soll der Rettungsfonds vorbeugende Programme für Wackelkandidaten im Eurogebiet auflegen dürfen. Der EFSF wird nicht aufgestockt.
Irland/Portugal
Auch für Portugal und Irland, die ebenfalls von milliardenschweren Hilfsprogramm der Partner profitieren, sollen die Ausleihbedingungen des EFSF gelten.
Budgetdefizite
EU-weit sollen Budgetdefizite bis 2013 möglichst auf unter drei Prozent gedrückt werden. Das Sparpaket Italiens, mit dem dies bis 2012 erreicht werden soll, fand lobende Worte. Ebenso wurden die Reformanstrengungen von Spanien begrüßt.
Banken-Stresstest
Für durchgefallene Banken sollen die Euro-Länder entsprechende Auffangmaßnahmen bereitstellen.
Mehr wirtschaftliche Koordination
Bei der geplanten Wirtschaftsregierung machen die Staats- und Regierungschefs Druck: Die seit Anfang Juli amtierende polnische EU-Präsidentschaft hat den Auftrag, die festgefahrenen Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament voranzubringen.
Weniger Macht für Rating-Agenturen
Die Regierungschefs sind sich einig, dass die Macht der Rating-Agenturen eingedämmt werden muss. Vorschläge der Kommission zum Umgang mit den Agenturen werden erwartet. Außerdem wollen die Europäer eine eigene international bedeutende Rating-Agentur etablieren.
Besseres Krisenmanagement
In der Euro-Zone soll das Krisenmanagement verbessert werden. Bis Oktober sollen EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, Kommissionspräsident José Manuel Barroso und der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, konkrete Vorschläge machen.
Prominente zur Euro-Krise: Die Wirtschaftshalbweisen

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