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Angst vor Pleite: Kirche will Zypern retten

Die Krise auf Zypern vereint Staat und Kirche: Der Erzbischof des Landes bietet der Regierung das gesamte Vermögen zur Rettung an. Einem Bericht zufolge könnten die Banken bis kommenden Dienstag geschlossen bleiben.

Nikosia - Kirchengeld für die Rettung der zyprischen Banken? Das stellt das geistliche Oberhaupt der Insel zumindest in Aussicht. Die Kirche bietet dem Staat ihr gesamtes Geld an. "Die Kirche und die Klöster werden für die Rettung des Landes alles zur Verfügung stellen", sagte der zyprische Erzbischof Chrysostomos nach einem Treffen mit Staatspräsident Nikos Anastasiades am Mittwoch. Wie groß das Vermögen der Kirche ist, war zunächst nicht bekannt.

Zyperns Parlament hatte am Dienstagabend die geplante Zwangsabgabe auf Bankguthaben abgelehnt. Die politische Führung in Nikosia sucht fieberhaft nach einem Ausweg aus der drohenden Staatspleite. Große Hoffnungen setzt das Land in Russland. Finanzminister Michalis Sarris hielt sich am Mittwoch zu Gesprächen in Moskau auf, wo er mit seinem russischen Kollegen Anton Siluanow zusammenkommen wollte. Zypern hofft dabei auf eine Verlängerung eines russischen Kredits über 2,5 Milliarden Euro.

Banken bereits seit fünf Tagen geschlossen

Zudem wurde bekannt, dass die zyprischen Banken voraussichtlich bis kommenden Dienstag geschlossen bleiben. Es soll daneben für unbestimmte Zeit Einschränkungen für Überweisungen ins Ausland geben, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen der Regierung und der Zentralbank Zyperns erfuhr. Offiziell wurde dies jedoch nicht bestätigt. Eine Erklärung sollte am Mittwochnachmittag ausgegeben werden.

Geplant wird, dass die Banken auch am Donnerstag und Freitag geschlossen bleiben. Sie sind bereits seit fünf Tagen geschlossen. Am kommenden Montag ist Feiertag auf Zypern. Bis dahin hoffen die Behörden, eine Lösung zum Thema des Finanzproblems Zyperns gefunden zu haben. Auch nach der Öffnung werde es jedoch eine Sperre für Überweisungen ins Ausland geben. Ein entsprechendes Gesetz wurde am Mittwoch ausgearbeitet, hieß es aus Kreisen der Zentralbank.

yes/dpa

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insgesamt 146 Beiträge
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1. Hihi
plagiatejäger 20.03.2013
So langsam dämmert es den Zypridioten wie sie von ihrer Regierung verschaukelt wurden und jetzt Banken ohne EU-Geld nie wieder öffnen werden. Auch Russland kann nur Geld verschenken, um seine eig. Steuerhinterzieher zu retten, denn 70% ist russ. Geld. Deshalb sollte Putin 70% der Rettungsgelder Zahlen und nicht die EU.
2. Zyperns Kirche ? Was soll denn dieser Humbug ?
iffel1 20.03.2013
Diese Kirche wird doch noch gebraucht für die Versorgung der Bevölkerung nach dem Staatsbankrott !
3.
flaschenöffner 20.03.2013
Der Erzbischof von Zypern will Geld verschenken, um Gläubigerbanken ausserhalb Zyperns zu befriedigen? Das ist wohl nicht im Sinne der orthodoxen Spender.
4.
j.w.pepper 20.03.2013
Zitat von sysopAP/dpaDie Krise auf Zypern vereint Staat und Kirche: Der Erzbischof des Landes bietet der Regierung das gesamte Vermögen zur Rettung an. Einem Bericht zufolge könnten die Banken bis kommenden Dienstag geschlossen bleiben. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/zyperns-kirche-stellt-komplettes-vermoegen-zur-verfuegung-a-889900.html
Gute Lösung. Sollte man mal dem Vatikan vorschlagen. Damit wäre Europa wieder durchgehend in den schwarzen Zahlen.
5. Sonderkollekte
m-hub 20.03.2013
Vielleicht macht die Kirche ja sogar noch ne Sonderkollekte, für die armen Menschen in Europa XD
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