Zukunft deutscher Städte Tief im Westen - Hoch im Süden

Frankfurt und München stehen rosige Zeiten bevor, für Bochum und Chemnitz sieht es düster aus: Eine neue Rangliste bewertet die Zukunft der 30 größten Städte Deutschlands nach Kriterien wie Wirtschaft, Offenheit und Bevölkerungsentwicklung. Das Ranking zeigt überraschende Bewegung.

Von manager-magazin-Redakteur


REUTERS

Frankfurt am Main, München, Bonn - das sind die wirtschaftsstärksten Städte Deutschlands. Das Trio führt das Städteranking 2013 an, mit dem sich das manager magazin in seiner aktuellen Ausgabe ausführlich beschäftigt. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Düsseldorf und Berlin.

Die Untersuchung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) und der Berenberg Bank analysiert die Standortqualitäten der 30 größten Städte Deutschlands. Faktoren wie die Wirtschaftskraft, die Produktivitätsentwicklung und die Bevölkerungsentwicklung flossen in die Studie ein.

Der Vergleich zur Vorgängeruntersuchung von 2010 zeigt, dass erhebliche Bewegung in die Rangliste gekommen ist. Überraschungsaufsteiger dieses Jahres ist die Stadt Essen, die nun auf Platz 10 gelandet ist, vor drei Jahren aber noch auf Rang 21 lag. Die Gründe für diese enorme Verbesserung analysiert ein Report in der aktuellen Ausgabe des manager magazin.

Bemerkenswert ist das gute Abschneiden Essens auch angesichts der schlechten Werte für andere Ruhr-Städte wie Gelsenkirchen (Rang 28) und Bochum (Rang 29); nur Chemnitz schnitt noch schlechter ab. Abgestiegen sind auch Dortmund und Duisburg; beide Städte fielen um fünf Rangplätze zurück.

Im Folgenden finden Sie Kurzanalysen zu den drei bestplatzierten und den drei am schlechtesten platzierten Städte.



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insgesamt 63 Beiträge
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Seite 1
artusdanielhoerfeld 19.04.2013
1. Und wieder...
...taucht die Geisterstadt Bielefeld auf...
kaischek 19.04.2013
2. Auf den vorderen Plätzen haben Sie...
...Castrop-Rauxel bei Smog vergessen.
jm92 19.04.2013
3. fehlerhaft
so unsympathisch mir die shitstorm-mentalität vieler spon-user ist: sie fordern das teilweise geradezu heraus. beispiel: frankfurt a.m. ist nicht die viertgrößte stadt deutschlands, das ist köln mit etwa einer million einwohnern
Humboldt 19.04.2013
4. Fehler über Fehler
Zitat von sysopDPAFrankfurt und München stehen rosige Zeiten bevor, für Bochum und Chemnitz sieht es düster aus: Eine neue Rangliste bewertet die Zukunft der 30 größten Städte Deutschlands nach Kriterien wie Wirtschaft, Offenheit und Bevölkerungsentwicklung. Das Ranking zeigt überraschende Bewegung. http://www.spiegel.de/wirtschaft/staedte-ranking-frankfurt-top-chemnitz-flop-a-895333.html
Na, wenn der ganze Bericht von der gleichen Qualität ist wie die Kurzanalyse von SPON kann ja dieses Gutachten nicht besonders seriös sein! - Die viertgrößte Stadt in Deutschland ist Köln mit über einer Millionen Einwohner - Auch ist Rhein-Main bei weitem nicht der größte Ballungsraum in Deutschland. Das ist ganz klar die Metropolregion Rhein-Ruhr vor Berlin/Brandenburg. Rhein-Main kommt erst an dritter Stelle, von den Einwohner sogar noch knapp hinter München und nur hauchdünn vor Stuttgart. Liebe Spiegelpraktikanten, geht nach Hause! Echt ärgerlich!
Statler-Waldorf 19.04.2013
5. Frankfurt
... ist nicht die viertgrößte, sondern die fünftgrößte Stadt Deutschlands, nach Berlin, Hamburg, München und Köln.
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