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02. August 2006, 08:17 Uhr

Top 100

Deutschlands größte Banken

In der Rangliste der größten Banken Deutschlands gibt es Bewegung: Die HypoVereinsbank hat die Dresdner Bank wieder auf Platz drei verwiesen, Sal. Oppenheim macht gleich 26 Plätze gut. Und der Branchenprimus steht kurz davor, eine magische Marke zu durchstoßen.

Berlin – Auch in diesem Jahr hat der Bundesverband deutscher Banken in seiner Zeitschrift "Die Bank" wieder anhand der letzten Jahresbilanzzahlen die Rangliste der 100 größten deutschen Kreditinstitute aufgestellt. Unangefochtene Nummer eins ist wie gehabt die Deutsche Bank , die nunmehr kurz davor steht bei der Bilanzsumme die Eine-Billion-Euro-Marke zu durchbrechen.

Von Platz zwei hat die zur Unicredit gehörende HypoVereinsbank (494 Milliarden Euro Bilanzsumme) wieder die Allianz-Tochter Dresdner Bank (461 Milliarden Euro) verdrängt, die ihrerseits knapp vor der Commerzbank (445 Milliarden Euro) rangiert, bei der die Eurohypo (Platz zehn mit 234 Milliarden Euro) noch nicht konsolidiert wurde.

Auf Platz fünf folgt als nach wie vor größtes öffentlich-rechtliches Institut die Landesbank Baden-Württemberg (406 Milliarden Euro). Den Genossenschaftssektor führt die DZ Bank mit 402 Milliarden Euro Bilanzsumme auf Rang sechs an.

Das größte deutsche Privatbankhaus, Sal. Oppenheim aus Köln, schaffte durch die Übernahme großer Teile der einstigen ING-Tochter BHF-Bank einen Sprung um 26 Plätze auf Rang 40. Die Bilanzsumme der Rheinländer legte um 173 Prozent auf gut 32 Milliarden Euro zu. Größte Direktbank ist die ING Diba (Platz 27, 65 Milliarden Euro), größte Autobank bleibt die Volkswagenbank (50, 19 Milliarden Euro) und den Titel größte Sparkasse Deutschlands verteidigte die Haspa (42, 32 Milliarden Euro) aus Hamburg.

itz/mm.de

Plätze 21-40

Plätze 41-60

Plätze 61-80

Plätze 81-100

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