Umstrittene Äußerung: Scania-Chef entschuldigt sich für Blitzkrieg-Vergleich

Im Übernahmewettstreit um den schwedischen LKW-Hersteller Scania hatte Unternehmenschef Östling dem deutschen Konkurrenten MAN eine Blitzkrieg-Strategie vorgeworfen. Nun bedauerte er seine Wortwahl.

Stockholm - Scania-Chef Leif Östling hat sich für seine Äußerung, das MAN-Übernahmeangebot für Scania Chart zeigen sei mit der deutschen "Blitzkrieg"-Strategie im Zweiten Weltkrieg zu vergleichen, entschuldigt. Östling sagte, er habe niemanden beleidigen wollen. Falls dies aber der Fall gewesen sei, bedauere er das zutiefst und entschuldige sich.

Östling: Verbale Attacke gegen MAN im TV-Interview
Stig-Göran Nilsson

Östling: Verbale Attacke gegen MAN im TV-Interview

Östling hatte zwei Tage zuvor in einem Fernseh-Interview über das von seinem Unternehmen abgelehnte MAN-Übernahmeangebot aus München gesagt: "Der Deutsche ist Experte beim Blitzkrieg. Allerdings hat man auch etliche davon verloren."

Seine eigene Rolle in dem Konflikt verglich er mit der des früheren britischen Premierministers Winston Churchill. Wie der im Zweiten Weltkrieg habe auch er Blut, Schweiß und Tränen versprochen. MAN Chart zeigen hatte mit "völligem Unverständnis" auf die Äußerungen reagiert.

tim/dpa/Reuters

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