Unternehmen Anwalt will Royal Dutch/Shell zur Kasse bitten


New York - An der Entschädigung früherer NS-Zwangsarbeiter sollen sich nach Vorstellung von Opferanwalt Michael Hausfeld auch nicht-deutsche Konzerne wie Royal Dutch/Shell beteiligen. Die Shell-Töchter Rhenania und Shell Austria hätten während des Zweiten Weltkrieges 1385 Zwangsarbeiter in Raffinerien in Hamburg, Wien und den Niederlanden beschäftigt, schrieb Hausfeld in einem Brief an US-Vizefinanzminister Stuart Eizenstat. Hausfeld ist einer der führenden Vertreter der ehemaligen Zwangsarbeiter, die in den USA gegen deutsche Firmen Sammelklage eingereicht haben.



© SPIEGEL ONLINE 1999
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.