Hamburg - Siemens und die Deutsche Bahn wollen gemeinsam in das US-Eisenbahngeschäft einsteigen. Nach SPIEGEL-Informationen geht es vor allem um eine Kooperation bei den geplanten Hochgeschwindigkeitstrassen, die durch das milliardenschwere Konjunkturpaket der US-Regierung finanziert werden sollen. Das sei ein interessanter Markt, heißt es bei Bahn und Siemens gleichermaßen.
Die US-Regierung will unter anderem Hochgeschwindigkeitstrassen zwischen Metropolen wie Miami und Orlando sowie San Francisco und Los Angeles bauen. Innerhalb des deutschen Konsortiums würde Siemens die Technologie, wie Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ ICE 3, sowie die nötige Verkehrstechnik liefern, berichtet der SPIEGEL. Die Bahn soll dann die Strecke betreiben. Deren konzerneigene Consulting-Firma DB International beschäftigt sich bereits mit dem Projekt.
Bei der Bahn knüpft man die US-Zusammenarbeit mit Siemens allerdings an eine Bedingung. Beide Unternehmen streiten nach dem ICE-Achsen-Debakel noch darüber, wer die Kosten für den Austausch der problematischen Bauteile übernehmen soll. In dieser Streitfrage hatten sich Bahn-Chef Rüdiger Grube und Siemens-Chef Peter Löscher zuletzt allerdings in Vieraugengesprächen angenähert. Dennoch heißt es aus der Bahn: "Solange diese Kuh nicht vom Eis ist, wird es keine gemeinsamen US-Pläne geben."
Auch intern hat Siemens derzeit noch ein größeres Problem zu bewältigen. Nach SPIEGEL-Informationen klagen zurzeit knapp zwei Dutzend Ex-Angestellte im In- und Ausland gegen ihre fristlose Kündigung oder Beendigung ihrer Verträge als Folge des Schmiergeldskandals. Zu den Klägern soll auch der ehemalige Finanzchef der Kommunikationssparte, Michael Kutschenreuter, gehören.
Der Konzern hatte dem einstigen Top-Manager, der sich ab Herbst vor dem Münchner Landgericht wegen des Vorwurfs der Bestechung und Untreue verantworten muss, bereits im Dezember 2007 vier fristlose Kündigungen geschickt, berichtet der SPIEGEL weiter. Das Münchner Oberlandesgericht erklärte sie in der Zwischenzeit allesamt für unwirksam, da Siemens seinerseits wichtige Fristen versäumt hätte. Sollten die Streitparteien sich nicht einigen, muss sich demnächst der Bundesgerichtshof mit dem Fall beschäftigen.
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Na dann man weiter viel Glück. Sie haben Daimler Benz und die Erfolgsgeschichte in den USA vergessen :O Millardengrab! Hahaha! Daswird sicher nicht so laufen. Wenn Sie gewinnen wollen, bringen Sie die Finanzierungsplanung [...] mehr...
Und wenn Sie noch so viele Quellen zitieren, es bleibt die dunkle Bilanz für Deutschlands Hochgeschwindigkeitszug ICE: Eschede 101 Tote Shinkansen: keine Toten und Verletzten in 40 Jahren TGV: keine Toten in 40 Jahren Aber [...] mehr...
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Natürlich nicht. Ich kenne die asiatischen Entwicklungen der Bahnen kaum. Ich weiß nur, dass Indien, China und Japan "große" Eisenbahnländer sind, die sich in den Anforderungen von Europa noch sehr unterscheiden. [...] mehr...
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