Von Timo Kotowski und Marc Pitzke
Hamburg - Manchmal reicht ein Satz, um eine Situation treffend zu beschreiben: "Es besteht regelmäßiger Kontakt mit General Motors, ein Treffen in Berlin wird es heute aber nicht geben", hieß es am Freitag aus Regierungskreisen. Damit ist klar: Die Verhandlungen um die Zukunft von Opel gehen weiter, eine Entscheidung ist weiterhin nicht in Sicht.
Tatsächlich wird seit Wochen und Monaten diskutiert, verhandelt und taktiert, welcher Investor bei der Tochter des amerikanischen Autokonzerns General Motors (GM) einsteigen darf. Das Problem dabei: Das Gezocke um den Fortbestand des traditionsreichen Fahrzeugherstellers ist undurchschaubar geworden - weil viel mehr Personen mitreden und sich einmischen, als am Ende mitbestimmen dürfen: Regierungs- und Oppositionspolitiker, Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre, Manager und mögliche Investoren - und das auf deutscher und auf amerikanischer Seite.
An einem Punkt aber kommen auch die Großsprecher und selbsternannten Interessenvertreter nicht vorbei: Am Ende entscheidet einzig und allein der Verwaltungsrat des Autoriesen, wer zum Zuge kommt. SPIEGEL ONLINE zeigt, wer bei GM und Opel die wichtigsten Akteure sind.
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