Frankfurt am Main - Die Berliner Bank wird nach einem Pressebericht schon bald ihre Eigenständigkeit verlieren. Der Besitzer Deutsche Bank wolle das Institut, das derzeit als Aktiengesellschaft geführt wird, frühestens im kommenden Jahr in eine Niederlassung umwandeln, schreibt die "Financial Times Deutschland". Die Deutsche Bank
verspreche sich davon spürbare Einsparungen, denn die Tochter bräuchte dann kein eigenes Risikomanagement und keine Rechtsabteilung mehr.
Ein weiterer Grund für die Überlegungen ist auch die anstehende Integration der IT-Systeme der Berliner Bank in die Systeme der Mutter. Derzeit nutzt die Berliner Bank im Wesentlichen die Systeme der Landesbank Berlin (LBB). Die Verträge laufen aber 2011 aus. Daher will die Berliner Bank künftig die IT-Systeme der Deutschen Bank nutzen. "Das bedeutet eine engere Anbindung an die Mutter", betonte der Sprecher. Die Umstellung sei mit hohen Investitionen verbunden und solle bis 2011 abgeschlossen werden.
"Die Weiterführung der Berliner Bank in Form einer Niederlassung der Deutschen Bank ist in Prüfung", sagte ein Deutsche-Bank-Sprecher. Die Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen dafür sei allerdings noch nicht abgeschlossen. Die Entscheidung solle spätestens 2010 fallen. Gut informierte Kreise gehen aber schon heute davon aus, dass die Umwandlung erfolgen wird. Der Name Berliner Bank solle aber erhalten bleiben. Wie viele Stellen in der Folge gefährdet wären, ist derzeit noch nicht klar. Insgesamt arbeiten im Unternehmen 1100 Menschen.
Die Deutsche Bank hatte die Berliner Bank vor drei Jahren für 680,5 Millionen Euro übernommen. Verkäufer war die damalige Bankgesellschaft Berlin - die heutige Landesbank Berlin -, die mit Steuermilliarden vor dem Kollaps gerettet wurde und sich im Gegenzug von Beteiligungen trennen musste. Die Berliner Bank besitzt 60 Filialen in der Hauptstadt. Sie hat rund 340.000 Kunden, 6000 davon sind Firmenkunden. Sie war nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr profitabel.
mik/dpa
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Die Idee mit den Holdings gefällt mir prinzipiell, ich würde aber "die Axt" auch im Insolvenzrecht ansetzen, und zwar dergestalt, dass der Staat wie bisher einspringt, um praktisch die Zahlungsverpflichtungen zu [...] mehr...
Dass eine geringere reale Kreditnachfrage vorhanden ist, ist ja ein Teil des Problems. Mangels solventer Kreditnehmer ( immer dran denken, dass die Bilanzen ausgeglichen sein müssen ) wurde eben - -vond er FED initiiert - an [...] mehr...
Ich gebe Ihnen insofern recht, dass die Banken weitermachen müssen. Was Sie beschreiben ist nur eine Seite der Medaille. Das Dilemma ist doch, dass das Geld nun einmal an die Banken ausgegeben ist. Ich bezweifle allerdings, dass [...] mehr...
Hahahaha.....ich kann Sie gut verstehen und finde Ihren Sarkasmus erfrischend. Nur das mit den 68ern sollten Sie sich nochmals überdenken und siedeln Sie bitte Schröder und Fischer nicht bei den "Sozis" an. Sie sind [...] mehr...
Also ich meine so : Auf einer Kleinbank können sich kleine Ärsche den Arsch breitsitzen und auf einer Großbank eben große. Eine Bank ist schließlich eine Bank, zum Sitzen gemacht. Und die Frage "Braucht Deutschland die [...] mehr...
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