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01.10.2009
 

Energiewende

Vorwärts in die Schwarmstrom-Revolution

Von Stefan Schultz

E-Auto und Co.: Bausteine der Energie-Revolution
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MeRegio

5. Teil: Eldorado für Dienstleister

Der Energiemarktplatz, der durch die Modernisierung der Infrastruktur entsteht, soll nach Vorstellung der Bundesregierung zahlreiche neue Geschäftsideen befeuern. Tatsächlich bietet ein System, in dem Energie nach Angebot und Nachfrage gehandelt wird, massenhaft Betätigungsfelder für Dienstleister und Start-ups.

So entwickeln Firmen wie PSI und energy&meteo systems in Pilotprojekten der Regierung Prognosesysteme, die Preisschwankungen auf Basis von Wetterdaten und Verhaltensstatistiken vorhersagen. "Denkbar sind zudem Dienstleister, die den Stromverkauf zahlreicher Mini-Kraftwerke bündeln, um auf dem Energiemarkt bessere Preise herauszuschlagen", sagt Experte Karg. Solche Verfahren entwickelt etwa die Firma in.power. Andere Unternehmer könnten sich zu Experten für Home-Management-Systeme entwickeln und gegen eine Gebühr private oder gewerbliche Lastprofile optimieren.

Zudem werde es Dienstleister geben, die brauchbare Abrechnungssysteme für die flexiblen Stromtarife entwickeln - und es dem Verbraucher ermöglichen, die Übersicht zu behalten. Mobile Software, unter anderem iPhone-Apps, dürften hierbei eine wichtige Rolle spielen. Charmant ist auch die Lösung, die eigenen Stromzähler twittern zu lassen, mit der die EnBW-Tochter YelloStrom experimentiert.

Eine interessante Tarifidee wird derzeit in der E-Energy-Region Smart Watts entwickelt: Die Soptim AG entwickelt dort die Verbrauchswerte zu Einheiten eines Währungssystems weiter. Jede Kilowattstunde, die durch die Leitungen geschickt wird, ist in der Modellregion Aachen mit Zusatzinformationen versehen. Sie weist etwa aus, ob sie aus einer fossilen oder erneuerbaren Energiequelle kommt - und ist entsprechend ihrer Herkunft unterschiedlich teuer.

Findige Start-ups können außerdem Geschäftsideen für ein Energienetz 2.0 entwickeln. Denkbar sind etwa soziale Netzwerke, die das ökologische Verhalten der Nutzer schärfen. So könnte ein schlauer Stromzähler den Energieverbrauch und -bezug einer Person direkt in ihr Nutzerprofil einpflegen - und mit den Ökoprofilen anderer Community-Mitglieder vergleichen.

In den USA bläst eine neue Start-up-Generation auf diesem Weg schon zur Ökorevolution im Internet. Web-Vordenker attestieren dem Netz vor allem in zwei Punkten das Potential, unser Umweltdenken zu revolutionieren: Es kann erstens unsichtbare Umweltsünden sichtbar machen. Zweitens löst es Umweltsünder aus der Isolation. Entstehen soll ein kollektives Gewissen, das uns zwingt, unseren Umgang mit Energie kritischer zu reflektieren.

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31.07.2011 von finnegan: Ich wäre dafür,

wenn Sie mir eine einzige Unternehmung nennen können, die der Staat effektiv, sinnvoll und ohne Verluste zu machen geführt hätte. Dabei dürfen Sie bis 6000 vor Christi zurückgehen. Nein! Keine, absolut keine Unternehmung [...] mehr...

24.06.2011 von gucky2009: Roller und die einzig wahre Energieübertragung

Hobby blödsinnige Ideen Jahrelang als das einzig Wahre darzustellen? Und jeden der Fehler/Probleme in seiner Idee als Blödmann darzustellen (Roller verwendet hierfür gerne das Wort Dumbatz) Die Idee ist realisierbar (genau [...] mehr...

24.06.2011 von maikalex: weiterdenken

Ich finde das Hobby von Roller nicht so schlimm. Es ist doch kein Beinbruch, wenn technische Ideen nicht sofort realisierbar sind. Eine Anregung zum Nachdenken ist es allemal, sonst würde sich das Thema nicht so lange in den Foren [...] mehr...

24.06.2011 von knifffes:

Ich auch, ist jeden Tag, wenn ich meinen Laptop aufmache, das erste wonach ich suche. Ich überlege schon die Suche nach seinen Beiträgen zu meiner Startseite zu machen. Ausserdem ist es ja auch nicht ganz sinnlos seinen Kram [...] mehr...

24.06.2011 von kein Ideologe: 543453453453

Ärgert mir den Roller nicht. Ich lese die Beiträge über das Roller-Rohr wirklich gerne. mehr...

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