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23.09.2009
 

Gasförderung in der Nordsee

E.on emanzipiert sich von Russland

Babbage-Feld: Gas aus dem Meer
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e.on

E.on erschließt sich neue Energiequellen. Der Konzern hat seine erste Plattform zur Förderung von Erdgas aus dem Nordseeboden aufs Meer geschickt - das Projekt macht die Deutschen unabhängiger von russischen Vorkommen.

Hamburg - Unter dem Meeresgrund in der Nordsee liegen noch gewaltige Energiereserven - und E.on will sie jetzt heben: Die erste Gasförderplattform des Konzerns hat ihre Werft verlassen und soll nun in einer Tiefe von 42 Metern auf dem Babbage-Feld installiert werden.

Das Babbage-Feld ist eines der größten Gasvorkommen der Nordsee. Es liegt rund 80 Kilometer vor der britischen Küste und enthält geschätzte Reserven von mehr als fünf Milliarden Kubikmetern Erdgas - rund 3200 Meter unter dem Meeresboden.

Schon ab April 2010 will E.on in dem Feld Gas fördern. Bis 2011 sollen täglich rund zwei Millionen Kubikmeter aus dem Meeresgrund geholt werden. Das Erdgas soll über Unterwasserpipelines an den britischen Markt geliefert werden.

E.on sieht die Förderplattform als wichtigen strategischen Schritt. Der Konzern habe nun sein "Engagement von Großbritannien und Norwegen bis nach Russland und Nordafrika ausgedehnt", sagt E.on-Ruhrgas-Chef Bernhard Reutersberg. "Wir sehen die Suche und Produktion von Erdgas als Wachstumsfeld."

Förderung von mehr als zehn Milliarden Kubikmetern Erdgas

Die Hochsee-Förderung hat zudem noch einen weiteren Vorteil, den der Konzern allerdings nicht explizit nennt: E.on macht sich durch die Erschließung des Babbage-Felds unabhängiger von Gaslieferungen aus dem Osten. Derzeit muss der Konzern große Mengen aus Russland importieren - und ist dem Staatsunternehmen Gazprom Chart zeigen dabei auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Die Produktion der für das Babbage-Projekt zuständigen Tochter E.on Ruhrgas Exploration & Production soll in den nächsten Jahren mit der Erschließung weiterer Gasfelder auf mehr als zehn Milliarden Kubikmeter wachsen. Die Sparte ist Betriebsführer des Babbage-Feldes, sie hält einen Anteil von 47 Prozent. Weitere Partner sind Dana Petroleum aus Aberdeen (40 Prozent) und Centrica Resources aus London (13 Prozent).

Die Babbage-Plattform wurde innerhalb von zehn Monaten fertiggestellt. Während dieser Zeit beschäftigte das Projekt rund 500 Personen. In den ersten zwei Jahren werden rund 15 Menschen auf der Plattform arbeiten, danach wird sie ferngesteuert von der Küste betrieben. Die Gesamtinvestitionen zur Entwicklung des Babbage-Feldes belaufen sich auf umgerechnet rund 300 Millionen Euro.

ssu/wal

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Die neuesten Beiträge:
15.12.2009 von alida80:

Die Zugfestigkeit (und die bestimmt die Druckbeständigkeit der Rohre) der besten Stähle liegt fast 20x so hoch wie die der besten Kuststoffe. mehr...

15.12.2009 von virus-38: Idee!

Alle halten die Luft an! Der private CO2-Ausstoß ist dann null. Und alle Volltrottel sind tot. Nominierung für Nobelpreis o.ä nehme ich nicht entgegen. Die Mio. aber gerne! mehr...

15.12.2009 von bluaMauritius: @flari. Hartplastikrohre

(war Tippgehler) Zitat: Zitat Flari: ---Zitat--- Kann man nicht! ---Zitatende--- - - Antwort: Kann man doch. Hartplastik ist die Zukunft, wenn Stahl nicht mehr preiswert hergestellt werden kann. Gerade deswegen [...] mehr...

15.12.2009 von bluaMauritius: @flari. Hartplastikrohre

Zitat: Zitat Flari: ---Zitat--- Kann man nicht! ---Zitatende--- - - Antwort: Kann man doch. Hartplastik ist die Zukunft, wenn Stahl nicht mehr preiswert hergestellt werden kann. Gerade deswegen darf man das Erdöl [...] mehr...

15.12.2009 von bluaMauritius: Du hast den Weg der Berechnung nicht erklärt, nur deine Ergebnisse mitgeteilt.

---------- Das muss du mit Ft. Roller ausmachen, nicht mit mir. Ausserdem hat du die sonderwuchtigen Ergebnisse deiner kolossalen Berechnungen ohne den Berechnungsweg, die Art der Formel (und deren Berechtigung) angegeben. [...] mehr...

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