Wirtschaft


  • Drucken
  • Senden
  • Feedback
01.10.2009
 

Auftragsboom

VW plant weitere Sonderschichten

Autostadt in Wolfsburg: VW hat am meisten von der Abwrackprämie profitiertZur Großansicht
AP

Autostadt in Wolfsburg: VW hat am meisten von der Abwrackprämie profitiert

Kein deutscher Autobauer hat so von der Abwrackprämie profitiert wie Volkswagen: Jetzt verhandelt der Konzern über weitere Zusatzschichten bis zum Jahresende. Bei der Konzernmarke Skoda sieht es dagegen weniger gut aus.

Wolfsburg - Der Autobauer Volkswagen (VW) plant an seinem Stammwerk Wolfsburg wegen des hohen Auftragsbestands weitere Sonderschichten bis zum Ende des Jahres. Derzeit gebe es Verhandlungen zwischen Management und Betriebsrat, aber noch keine Vereinbarungen, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. In Wolfsburg baut Volkswagen die Modelle Golf, Tiguan und Touran.

Allerdings gibt es nach dem Ende der Abwrackprämie im VW-Konzern auch erste Überlegungen für Produktionseinschränkungen. Die tschechische VW-Tochter Skoda erwägt für Ende Oktober einen Stopp der Bänder an zwei Tagen, um einen Lageraufbau zu vermeiden. "Es ist noch nicht entschieden, aber darüber wird im Rahmen der Bestandsaufnahme nachgedacht", sagte ein Skoda-Sprecher am Donnerstag in Prag. Vor allem die Nachfrage nach dem Kleinwagenmodell Fabia ist nach dem Auslaufen der staatlichen Stütze in Deutschland geschrumpft.

Volkswagen hatte wegen seines breiten Modellangebots am stärksten unter den deutschen Autobauern von der Abwrackprämie profitiert. Im Wolfsburger Stammwerk waren deshalb in den vergangenen Monaten bereits Sonderschichten gefahren worden.

Ende August hatte VW vor allem wegen der Abwrackprämie europaweit einen Auftragsbestand von 250.000 Fahrzeugen gehabt. Dadurch seien die europäischen Werke bis Mitte kommenden Jahres ausgelastet, hatte Vertriebschef Detlef Wittig Mitte September auf der Automesse IAA in Frankfurt gesagt.

böl/dpa-AFX/Reuters

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

Forum

insgesamt 15 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
21.07.2009 von nomadas: Piech der Größte

Es ist letztlich ganz einfach: was Schrempp & Co. nicht gelang, wird Ferdinand gelingen, weil er der Beste ist: VW als Konzern wird weltweit die Nummer 1 der Autobauer! Das hat schon eine historische Dimension, wofür es zu [...] mehr...

20.07.2009 von nr6527: Österreich

Vielleicht war es mal eine deutsche Industriegeschichte, aber die zunehmende Abwerbung von reichen deutschen Steuerzahlern nach Österreich macht sich auch hier bemerkbar: ---Zitat--- (...)Nach dem Tod des Industriellen und [...] mehr...

20.07.2009 von dasky: Ebend

Ebend, sagt der 0815 - Ossi. Einiges deutet darauf hin, dass die einzige Alternative zur "Herrschaft des Geldes" die Herrschaft der Dummheit ist. Da sollte die "Herrschaft des Geldes" den Vorzug genießen. mehr...

20.07.2009 von Peter Kunze: Kommt auf zu viele Faktoren an

Tach, Das hängt massgeblich ab von folgenden Umständen: - Welche Rechtsform hat die Firma? Ist die Eigentümerfamilie direkt haftbar? Wenn ja ist dies ein Segen für den Laden. Beispiel: Deutsche Merck. Kommanditgesellschaft [...] mehr...

20.07.2009 von Interessierter0815:

Porsche und VW sind das Bild des kranken Systems. Es geht ebend nicht um die Produkte, Arbeiter sondern lediglich um viel Geld und vorallem Macht. Kapitalismus = Herrschaft des Geldes mehr...

Und Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit! zum Forum...

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Wirtschaft
alles aus der Rubrik Unternehmen & Märkte
alles zum Thema Krise der Autoindustrie 2008/09

© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH









TOP



TOP