London - Der schwedische Autobauer Volvo Car ist offenbar begehrter als zunächst angenommen. In das Bieterrennen um das Unternehmen - eine Tochter des US-Konzerns Ford - ist nun auch ein US-geführtes Konsortium eingestiegen, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Insider.
Damit macht die Gruppe dem chinesischen Autobauer Geely Konkurrenz, der sein Kaufinteresse schon bekundet hatte. Das US-Konsortium habe sich bereits die komplette Finanzierung gesichert, schreibt die Zeitung.
Zu den Vertretern des Konsortiums zählen dem Bericht zufolge der ehemalige Ford-Direktor Michael Dingman und das ehemalige Mitglied des Chrysler-Managements Shamel Rushwin.
Bei Ford war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Eine Volvo-Sprecherin lehnte einen Kommentar ab.
Ford will sich im Zuge von Sanierungsmaßahmen von Volvo trennen. Als weiterer Interessent gilt der chinesische Autobauer BAIC, dem in der Vergangenheit ebenfalls Interesse nachgesagt wurde.
wal/Reuters
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