Harter Sanierungskurs für Opel
GM ignoriert die deutsche Wut
Von Marc Pitzke und Gregor Peter Schmitz, New York und Washington
Foto: DDP
Video: SPIEGEL TV
General Motors will bei Opel rund 10.000 Jobs streichen, womöglich Werke schließen und hart mit den Arbeitern verhandeln. Dass dieser Kurs in Deutschland Entsetzen auslöst, trifft im Konzern auf Unverständnis - und auch von der Regierung Obama ist keine Unterstützung zu erwarten.
Die Zentrale von General Motors in Detroit ist ein Showroom des Firmenstolzes. Ein Mega-Komplex aus Spiegelglas und Stahl. In den hohen Wandelgängen des Foyers sind Fahrzeuge aller GM-Vorzeigemarken ausgestellt: Buick, Cadillac, Chevy, GMC - die neuesten Modelle, auf Hochglanz poliert.
Nach einem Opel sucht der Gast vergebens.
Das liegt auch daran, dass der Durchschnittsamerikaner die Marke mit dem Blitz gar nicht kennt. Warum also den Platz verschwenden?
Es ist genau diese Haltung gegenüber der europäischen Tochter, die sich in der dramatischen Opel-Kehrtwende von General Motors widerspiegelt. Die neuen Manager des US-Autobauers scheren sich wenig um das Entsetzen, das ihre Entscheidung in Deutschland ausgelöst hat. Ihnen geht es um die Bilanzen. Der von der US-Regierung eingesetzte GM-Verwaltungsratschef Ed Whitacre, der AT&T knallhart durchsaniert hat, will vor allem eines: Wachstum. Ein Schrumpfen des Konzerns durch Anteilsverkäufe in Europa passt da kaum ins Bild.
Also will General Motors nun selbst Opel auf Kurs bringen, und aus Washington kommt kein Widerstand. Auch die US-Regierung, die die Mehrheit an GM hält, siedelt die deutschen Empfindlichkeiten in der Opel-Frage keineswegs weit oben auf ihrer Prioritätenliste an.
Für Opel ist das fatal. Es drohen düstere Zeiten.
Wie düster, machte GM-Chefunterhändler John Smith klar, als er sich am Mittwochabend in einer Telefonkonferenz der Presse stellte. Er forderte "Konzessionen der Gewerkschaften" und berief sich dabei unter anderem auf die früher genannte Zahl von rund 10.000 der 50.000 Stellen bei GM in Europa, die abgebaut werden müssten: "Sie können davon ausgehen, dass dieselbe Zahl im GM-Restrukturierungsplan für Opel vorkommt." Eine Kampfansage an die deutschen Arbeitnehmervertreter. Diese hatten sofort nach der Entscheidung des Mutterkonzerns
Proteste und eine Rücknahme schon gemachter Zugeständnisse angekündigt.
Parallel kündigte auch
GM-Europachef Carl-Peter Forster am Abend eine harte Sanierung an. "Es wird auch bei dieser Lösung massive Einschnitte geben", sagte er der "Bild"-Zeitung - und zeigte sich nicht glücklich über die gesamte Entwicklung. "Wir hatten einen guten Sanierungsplan ausgehandelt, der auf dem Tisch lag und fertig war. Jetzt besteht die Gefahr, dass die vernünftige Verteilung der Lasten wieder aufgeschnürt wird und alles von vorne beginnt."
"Es wird brutal hart"
Smith begründete den Rückzieher vom Opel-Magna-Deal damit, dass sich das Geschäftsumfeld für GM "enorm verbessert" habe. Deshalb habe der im Juli neu installierte Verwaltungsrat schließlich erkannt: "Opel ist wichtig für GM, und GM ist wichtig für Opel." Er verstehe die deutschen Proteste zwar, sagte Smith, stellte dann aber klar: Die Magna-Option sei nie hundertprozentig sicher gewesen. Trotz des "sehr starken Appetits" der Bundesregierung darauf. "Es gab wirklich keine Garantie" auf einen Abschluss, sagte er. Die Entscheidung sei für den GM-Verwaltungsrat ein Coin Toss geblieben, ein Münzwurf.
Mark Phelan, Autoexperte der "Detroit Free Press" und einer der besten Kenner der Szene, nennt die jetzige Lösung "mit größter Sicherheit das beste Ergebnis für GM und Opel". Das heiße aber nicht, dass die Zukunft leicht werde, besonders für Opel. Im Gegenteil: "Es wird brutal hart." Phelan prophezeit "unvermeidliche Schmerzen" für Opel und nennt Werksschließungen möglich. Schließlich müsse GM sein Europageschäft nun "drastisch umgestalten". Die "New York Times" schreibt: "GM wird nun mit der potentiell verzwickten Aufgabe konfrontiert, unter den Opel-Werken Gewinner und Verlierer zu bestimmen."
GM hat schon offen gedroht,
Opel in die Insolvenz zu schicken, falls die deutschen Beschäftigten keine Zugeständnisse machen und sich die Politik querstellt. Smith unterstrich das noch mal, indem er das drastische GM-Sanierungskonzept vom Jahresanfang (PDF siehe linke Spalte) zur Leitlinie für den Opel-Umbau erklärt. Der US-Mutterkonzern hat im Sommer selbst ein Insolvenzverfahren hinter sich gebracht, das sich als überraschend heilsam erwiesen hat - jetzt ist der gleiche Schritt kein Tabu mehr, wenn es um Opel geht.
Zitate zum Opel-Beschluss
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Die knifflige Frage der Staatshilfen dürfte nun in den weiteren Verhandlungen mit der deutschen Seite im Mittelpunkt stehen. GM beziffert die Kosten der Opel-Sanierung auf rund drei Milliarden Euro - doch nun Politiker für Unterstützung in dieser Höhe zu begeistern, wird schwierig werden.
"Wo GM das Geld herholen will, um die Opel-Restrukturierung zu finanzieren, ist ein Rätsel", sagt Autoanalyst Aaron Bragman von IHS Global Insight. Zumal die Staatshilfe, die der Konzern von der US-Regierung erhalten hat, nicht in Übersee ausgegeben werden dürfe. Dies werde jetzt zumindest "kreative Buchhaltung" erfordern.
Der geplatzte Opel-Magna-Deal hat das Verhältnis von GM und der Bundesregierung getrübt. Es könne jetzt noch jahrelang Schuldzuweisungen geben, fürchtet Steve McGrath, der Auto-Blogger des "Wall Street Journal": "GM muss viel verlorenen Boden zurückgewinnen."
Schatten auf der Love Story
Außerdem stellt sich aus deutscher Sicht die Frage: Wann erfuhr Barack Obama von der GM-Entscheidung, den Opel-Magna-Deal platzen zu lassen? Hätte er noch gegensteuern können, als
Angela Merkel ihn wenige Stunden vor dem Eklat in Washington traf? GM-Manager Smith zufolge stand der Beschluss schon am Montag fest. Einen Tag, bevor die deutsche Kanzlerin den US-Präsidenten traf.
Merkel wolle Obama in den kommenden Tagen noch einmal kontaktieren, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm - doch sie wird letztlich auf Unverständnis stoßen. Der US-Präsident nimmt generell keinen großen Einfluss auf seine zahlreichen neuen Staatsbeteiligungen wie GM, und außerdem steht die deutsche Innenpolitik nicht im seinem Fokus.
Dem Staat gehören zwar rund 60 Prozent von General Motors. Obamas Team will sich aber aus Einzelentscheidungen heraushalten. Die Regierungsstrategen fürchten sich davor, den Eindruck eines Government Takeover zu erwecken - einer omnipräsenten Regierung, die auch noch die Unternehmen lenkt. Das US-Finanzministerium beteuerte entsprechend schnell nach dem GM-Beschluss zu Opel: "Die Regierung war an dieser Entscheidung nicht beteiligt."
Scharfe Töne in der US-Presse
Das Mitleid mit der deutschen Seite hält sich auch in der US-Presse in Grenzen. "Der GM-Affront bringt Merkel zurück auf den Boden", schreibt der Wirtschaftsdienst Bloomberg, und das "Wall Street Journal" wird noch schärfer. Der GM-Verwaltungsrat habe den "Bluff" deutscher Politiker durchschaut. Diese hatten sich einerseits in ihren Unterstützungszusagen auf Magna festgelegt - behaupteten andererseits aber, als die EU Bedenken wegen dieser Festlegung äußerte, es könne an sich jeder die Regierungshilfe bekommen.
Jetzt kann GM auf diese Versprechen verweisen und versuchen, Unterstützung von den Deutschen zu fordern. Doch kann sich GM schon als Sieger fühlen?
Keineswegs, sagte Autoanalyst Christoph Stürmer auf CNBC: Er sehe "eine große, große, große kommunikative Herausforderung" auf den US-Mutterkonzern zukommen. Der American Way des Geschäftemachens lasse sich nicht immer auf die deutsche Kultur übertragen. Kollege Mark Phelan stimmte zu: "GM muss viel wieder gutmachen - besonders bei seinen deutschen Arbeitern."
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DAS LANGE RINGEN UM OPEL
14. November 2008: Opel muss in Folge der Schieflage des Mutterkonzerns GM um die Unterstützung aus den USA fürchten und bittet als erster deutscher Autohersteller den Staat um Hilfe. Eine Bürgschaft von Bund und Ländern soll Opel stützen, nach Unternehmensangaben geht es um "etwas mehr als eine Milliarde Euro".
17. Februar 2009: Nach einem Rekordverlust arbeitet General Motors Pläne für einen Jobkahlschlag aus. Der ums Überleben kämpfende Opel-Mutterkonzern will 47.000 Stellen streichen - davon 26.000 außerhalb der USA, viele in Deutschland.
27. Februar: Opel sieht seine einzige Rettung darin, sich weitgehend von GM abzukoppeln. Das von der öffentlichen Hand benötigte Kapital eines neuen europäischen Unternehmens Opel/Vauxhall wird auf jetzt 3,3 Milliarden Euro beziffert.
2. März: Opel-Manager legen der Bundesregierung einen Rettungsplan vor.
31. März: Kanzlerin Merkel stellt Unterstützung in Aussicht, aber keinen direkten Staatseinstieg.
23. April: Fiat will Opel übernehmen - die Arbeitnehmer sprechen sich rasch dagegen aus.
28. April: Auch der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna meldet Interesse an und legt ein erstes Grobkonzept für Opel vor.
12. Mai: Es wird bekannt, dass auch der in Brüssel ansässige Finanzinvestor RHJ International ein Angebot prüft - damit gibt es nun drei Interessenten für Opel.
30. Mai: Die Grundsatzentscheidung für Magna fällt - in einer Nachtsitzung mit Bund, Ländern, GM und dem US-Finanzministerium. Damit ist der Weg frei für einen Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden Euro an Opel sowie die zeitweilige Übernahme von Opel durch eine Treuhandgesellschaft (um den deutschen Autobauer vor den Folgen einer GM-Insolvenz zu schützen). Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg stellt sich als einziger Politiker mit einer Rücktrittsdrohung dagegen und plädiert notfalls für eine Opel-Insolvenz.
1. Juni: GM geht in die Insolvenz.
10. Juli: Steuermilliarden retten GM, der Konzern wird aus der Insolvenz entlassen. Nun mehrheitlich in Staatsbesitz, soll er wesentlich verkleinert überleben. Es fließen mehr als 50 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 36 Milliarden Euro) an Hilfsgeldern.
15. Juli: RHJ International stellt ein neues Übernahmeangebot vor. Die Bundesländer mit Opel-Standorten favorisieren Magna, weil der Zulieferer verspricht, weniger Stellen zu streichen.
19. August: Bund und Länder beschließen: Wenn GM sich für Magna entscheidet, wird Deutschland 4,5 Milliarden Euro an Kreditzusagen und Bürgschaften vorstrecken, ohne dass sich andere europäische Länder mit Standorten beteiligen müssen. GM wird unter Druck gesetzt, sich für Magna zu entscheiden.
25. August: Erneutes Opel-Spitzentreffen zwischen Bund, Ländern und GM in Berlin. Der US-Autokonzern prüft, seine Tochter selbst zu behalten.
2. September: RHJ International bessert sein Angebot erneut nach und fordert nun 600 Millionen Euro weniger Staatshilfen. Dennoch spricht sich die Bundesregierung erneut für Magna aus.
10. September: Der GM-Verwaltungsrat empfiehlt einen Verkauf von Opel an Magna.
14. September: Magna bestätigt, dass in Deutschland mehr als 4000 der rund 25.000 Stellen wegfallen werden. Aus Belgien, Großbritannien und Spanien gibt es Widerstand gegen Magna, weil deutsche Standorte bevorzugt würden. Die EU-Kommission kündigt eine "sehr sorgfältige" Prüfung der Milliardenbeihilfen an.
16. Oktober: EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes äußert schwere Bedenken gegen die 4,5 Milliarden Euro Staatsunterstützung. Die Hilfszusagen dürften nicht an einen Bieter gebunden werden - die Bundesregierung soll sich also keinen Kaufinteressenten aussuchen dürfen, der zum Beispiel deutsche Standorte schont.
3. November 2009: Der General-Motors-Verwaltungsrat stoppt nach monatelangem Verhandlungspoker überraschend den Verkauf seines deutschen Tochterunternehmens an den Autozulieferer Magna International und plant, selbst zu sanieren. Falls es keine Einigung mit den Beschäftigten gibt, schließt GM eine Opel-Insolvenz nicht aus.
4. November: Die Politik reagiert empört auf die Entscheidung von General Motors, die Tochtergesellschaft Opel zu behalten.
5. November: An allen deutschen Standorten machen die 25.000 Beschäftigten ihrer Wut über den US-Mutterkonzern Luft und legen zeitweise die Arbeit nieder. General Motors plant, nach Möglichkeit keine finanzielle Unterstützung des Staates für das deutsche Tochterunternehmen zu verlangen.
6. November: GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster verlässt den Konzern.
7. November: Nach dem geplatzten Opel-Deal stehen mögliche Staatshilfen für General Motors im Fokus.
9. November: Die EU-Kommission erwägt die Einberufung eines Ministertreffens zur Zukunft von Opel.
10. November: Der GM-Manager Nick Reilly wird übergangsweise Chef von Opel/Vauxhall. Opel-Chef Hans Demant bleibt Vorsitzender der Geschäftsleitung der deutschen GmbH.
11. November: Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums braucht GM für die Sanierung des deutschen Autobauers Opel 3,3 Milliarden Euro.
13. November: General Motors will doch Staatshilfen zur Sanierung seiner Tochter Opel.
14. November: Der Opel-Mutterkonzern verlegt seine Europa-Zentrale bis Jahresende nach Rüsselsheim.
16. November: Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) gerät wegen seiner Ablehnung von Staatshilfen für Opel in die Kritik der Bundesländer.
19. November: Opel dementiert Bericht über einen Verzicht von GM auf Standortschließungen.
23. November: Nach heftigem Streit über die Zukunft von Opel wollen die betroffenen EU-Länder künftig gemeinsam mit dem Mutterkonzern General Motors verhandeln.
24. November: Reilly kündigt den Erhalt der Standorte Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern an.
25. November: Auch Eisenach ist gerettet. Die Opel-Beschäftigten in Deutschland trifft die Hauptlast des Stellenabbaus bei der Sanierung des Autobauers: Etwa 4500 bis 5400 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden.
30. November: Der Autobauer Opel gehört wieder vollständig General Motors.
1. Dezember: General-Motors-Chef Fritz Henderson tritt nach acht Monaten im Amt zurück.
2. Dezember: Der als harter Sanierer bekannte GM-Verwaltungsratsvorsitzende Ed Whitacre übernimmt vorerst das Ruder beim US-Hersteller.
12. Dezember: Die GM-Europa-Zentrale zieht nicht nach Rüsselsheim um, sondern wird aufgelöst.
8. Januar 2010: Opel-Chef Hans Demant muss seinen Posten an der Spitze des Autobauers räumen.
15. Januar: Reilly übernimmt offiziell das Steuer bei Opel.
21. Januar: Das Opel-Werk in Antwerpen mit seinen 2400 Mitarbeitern wird noch 2010 geschlossen.
22. Januar: Der Opel-Betriebsrat ruft die europäischen Mitarbeiter zu Protesten gegen die angekündigte Werksschließung auf.
09. Februar: Opel-Konzernchef Reilly stellt den Sanierungsplan vor. Danach sollen in Europa 8300 Stellen wegfallen. Allein in Deutschland werden demnach 3911 Jobs gestrichen.
OPEL-STANDORTE
Das jüngste Opel-Werk wurde 1992 im westlichen Thüringen
eröffnet. Der Schwerpunkt der Produktion liegt auf dem kleinen Corsa. Insgesamt bietet der Autobauer in Eisenach rund 1800 Menschen Arbeit.
Das Stammwerk südwestlich von Frankfurt am Main ist das Herz der Adam Opel GmbH. Rund 750 Millionen Euro wurden 2002 in seine Modernisierung investiert. Die Beschäftigtenzahl liegt aktuell bei rund 15.500, davon sind etwa 5500 Mitarbeiter im internationalen Entwicklungszentrum angesiedelt, der Denkfabrik des Autobauers.
In Rüsselsheim läuft derzeit der Mittelklassewagen Insignia in den drei Versionen Limousine, Fließheck und Kombi vom Band. Im Durchschnitt werden täglich 720 Einheiten des neuen Zugpferds der Marke mit dem Blitz produziert. In der Anlaufphase befindet sich außerdem die Produktion des Insignia Sports Tour, von dem in Kürze pro Tag mehr als 80 Fahrzeuge in Rüsselsheim gebaut werden sollen.
Das 1962 eröffnete Werk, einst Produktionsstätte des Opel
Kadett, baut den Astra und den Kompakt-Van Zafira. Außerdem werden in
Bochum Achsen und Getriebe hergestellt. Insgesamt arbeiten an diesem Standort etwa 5300 Menschen. Pro Jahr laufen etwa 240.000 Autos vom Band.
In der Westpfalz stellt Opel Fahrzeugkomponenten
für Karosserie, Chassis und Innenraum her. Die Powertrain GmbH, ein
Gemeinschaftsunternehmen von Opel und Fiat, produziert dort Motoren.
Der Standort spielt eine wichtige Rolle im weltweiten
Fertigungsverbund von GM. Insgesamt sind dort 2360 Mitarbeiter im Komponentenwerk beschäftigt. Weitere 1130 Menschen fertigen Motoren an.
Opel-Autos werden außerdem in folgenden europäischen Werken
produziert: Antwerpen/Belgien (Astra), Gleiwitz/Polen (Agila, Astra Classic, Zafira), Ellesmere Port/England (Astra), Luton/England (Vivaro) und Zaragoza/Spanien (Corsa, Meriva, Combo).