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11.11.2009
 

Trotz GM-Absage

Magna plant neue Geschäfte mit Opel

Wegweiser in Rüsselsheim: "Wir ziehen uns jetzt nicht in die Schmollecke zurück"Zur Großansicht
AP

Wegweiser in Rüsselsheim: "Wir ziehen uns jetzt nicht in die Schmollecke zurück"

Die Übernahme ist gescheitert, doch das soll die Geschäfte nicht behindern: Nach einem Bericht der "Welt" peilt der abgeblitzte Auto-Zulieferer Magna eine Kooperation mit Opel an. So könnten neue Modelle gemeinsam entwickelt werden. Auch bei GM besteht angeblich Interesse.

Berlin - Ungeachtet des gescheiterten Opel-Kaufs steht der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna International Chart zeigen einem Zeitungsbericht zufolge weiter als industrieller Partner für den Rüsselsheimer Autobauer zur Verfügung. "Wir ziehen uns jetzt nicht in die Schmollecke zurück", zitierte die in Berlin erscheinende Tageszeitung "Die Welt" Unternehmenskreise. Auch wenn Opel Teil von GM bleibe, seien "verschiedene Ebenen der Partnerschaft denkbar". Unter anderem sei es möglich, bei der Entwicklung neuer Modelle zusammenzuarbeiten.

"Noch ist nichts beschlossen, aber es gibt entsprechende Signale von GM, dass man dafür aufgeschlossen ist", zitierte die "Welt" eine Person aus dem Umfeld von Magna. Ein Magna-Manager habe allerdings klargestellt, dass sich das Unternehmen als Zulieferer nicht am Autobauer Opel beteiligen werde: "Das wird es nicht geben, wir müssen unser Zuliefer-Geschäft und den Automobilbau strikt trennen, sonst verlieren wir wichtige Kunden."

Ungeachtet dessen fordern Magna und die russische Sberbank einen Teil der Kosten für den Bieterprozess um Opel von GM zurück. "Im Verlauf der Verhandlungen entstanden Kosten, und es wurden Konzepte erarbeitet, die GM vielleicht nutzen will. Wir wollen über einen Beitrag dafür mit Detroit reden", hieß es demnach im Umfeld von Magna. Der Zulieferer gibt seine Kosten für den Bieterprozess mit einer Summe "unterhalb der Grenze von 50 Millionen Euro" an.

ore/AFP

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Die neuesten Beiträge:
29.01.2010 von quibus48: Nur einige Hundert?

Den belgischen Medien zufolge waren es an die 30.000 Demonstranten, die heute in Brüssel für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze auf die Strasse gingen. Da sieht das Bild schon ein wenig anders aus... mehr...

19.01.2010 von japan10:

So ticken halt Amerikaner. Alles toll, alles super, aber keine Entscheidungen. GM ist das Beispiel für Größenwahn. Jetzt will GM noch Mrd-Zuschüsse für Opel. Wie wird wohl der Überflussminister der FDP wohl darauf antworten. [...] mehr...

19.01.2010 von Rainer Daeschler:

Zitat von Rainer Daeschler Genau das passiert im Prinzip, nur eben auf GMs Kosten, statt die des Steuerzahlers. Ich sprach ja auch nicht von der üblichen Grundversorgung von Automobilunternehmen in Deutschland durch die [...] mehr...

19.01.2010 von caheid: ..

Ach so, und ich hab gedacht die Abwrackpraemie, Harz4 und Kurzarbeit das bezahlt der der Steuerzahler. Aber wenn ja nun GM die Ueberkapazitaeten bezahlt, dann koennen wir ja weitermachen wie bisher. mehr...

18.01.2010 von Kampfbuckler: Nach dem Qualitätseinbruch

verursacht durch den Spinner Lopez vom Opus dei,dessen Mitarbeiter die Uhr am rechten Arm tragen MUSSTEN, hat Opel noch nicht zurückgefunden zur Anerkennung als solide Qualitätsmarke.Das ist auch berechtigt nach meinen [...] mehr...

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