Mittwoch, 10. Februar 2010

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11.11.2009
 

Robert Benmosche

AIG-Chef dementiert Spekulationen um Rücktritt

Versicherer AIG: Robert Benmosche übernahm erst im August das Ruder, gibt er jetzt auf?
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AP

Versicherer AIG: Robert Benmosche übernahm erst im August das Ruder, gibt er jetzt auf?

Ein Artikel des "Wall Street Journal" sorgte am Mittwoch für Wirbel: Demnach will Robert Benmosche, Chef des weltgrößten Versicherers AIG, wegen der staatlich verordneten Gehaltsgrenzen das Handtuch werfen. Benmosche beeilt sich zu versichern: Er bleibt.

New York - Der Chef des staatlich gestützten US-Versicherungsriesen AIG Chart zeigen, Robert Benmosche, hat Spekulationen über einen möglichen Rücktritt zurückgewiesen. Das "Wall Street Journal" hatte am Mittwochnachmittag berichtet, Benmosche habe wegen der Staatskontrolle und der Vergütungslimits seinen Abgang angedroht. Er stehe absolut zu seiner Aufgabe, AIG durch die schwierigen Zeiten zu führen, schrieb Benmosche am Mittwoch in einem klarstellenden Brief an seine Mitarbeiter.

An seiner Kritik an der US-Regierung wegen der angeordneten Gehaltsgrenzen für Manager rüttelte der Vorstandschef hingegen nicht. US-Präsident Barack Obama hatte über einen eigens eingesetzten Gehaltsbeauftragten Grenzen für Vergütungen und Boni in staatlich gestützten Konzernen eingeführt.

Benmosche, Nachfolger des im August zurückgetretenen Edward Liddy, hatte bereits mehrfach kritisiert, dass Washington es dadurch schwermache, gute Leute zu halten. In seinem von der Zeitung dokumentierten Brief beklagte Benmosche, der Verwaltungsrat und er selbst seien "frustriert". Der Konzern führe zu dem Thema noch Diskussionen mit dem Finanzministerium, hieß es weiter.

Der einst weltgrößte Versicherer AIG musste in der Finanzkrise mit Milliardenhilfen der Regierung vor dem Zusammenbruch bewahrt werden. Insgesamt hatte der Staat einen Rahmen von 180 Milliarden Dollar abgesteckt. Die Regierung kontrolliert dafür eine Beteiligung von 80 Prozent.

can/dpa/AP

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