Von Sven Böll, Ole Reißmann und Stefan Schultz
Hamburg - Jeden Tag melden Ärzte Hunderte neue Schweinegrippe-Infektionen - doch die Impfkampagne stockt. Bis Ende November wird weniger als ein Fünftel der bestellten Dosen bereitstehen, räumte Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) jetzt ein. Millionen Deutsche müssen damit länger auf ihre Impfung warten.
Die Mitarbeiter vieler Konzerne dürfte das Impf-Chaos dagegen nicht treffen: Die ersten Unternehmen nehmen die Vorsorgemaßnahmen bereits selbst in die Hand. "Wir impfen schon", sagt etwa Alexander Wilke, Unternehmenssprecher bei ThyssenKrupp
. "Bislang haben mehrere hundert Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen eine Impfung erhalten, die meisten davon in Duisburg." Die Belegschaft habe auf das Angebot äußerst positiv reagiert. "Mittelfristig ist es unser Ziel, allen 180.000 Mitarbeitern die Möglichkeit zu eröffnen, sich im Betrieb impfen zu lassen", sagte der Sprecher.
Andere Dax-Konzerne planen ebenfalls innerbetriebliche Impfungen. Beim Sportartikelhersteller Adidas
in Herzogenaurach soll im kommenden Monat gegen die Schweinegrippe geimpft werden. "Für den Dezember sind Impftermine geplant, Mitarbeiter können sich dann bei Interesse freiwillig impfen lassen", teilt das Unternehmen mit. Auch die Telekom
will ihre Mitarbeiter schützen. Der betriebsärztliche Dienst habe bereits Impfdosen geordert. "Wann und in welcher Menge uns diese zur Verfügung stehen werden, hängt von der Entscheidung des Gesundheitsamts ab", teilt die Telekom mit.
Wie kommen die Unternehmen an den Impfstoff? Wer muss ihn zahlen? Und dürfen Arbeitnehmer die Spritze verweigern? SPIEGEL ONLINE beantwortet die wichtigsten Fragen zur Immunisierung am Arbeitsplatz.
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Tamiflu wird das Kind auch nicht retten, denn fiebersenkend ist es nicht. Da muss also entweder auf Hausmittel gesetzt werden oder auf herkömmliche Fiebersenker. Ich frage mich gerade, wenn ich Sie nicht verwechsel, wie Sie in [...] mehr...
Zitat von mitbürger (...) Eine Impfpflicht wäre in einer schweren Pandemie natürlich Voraussetzung für ein Gelingen. 1 Gelingen? Was soll denn gelingen? Noch mal. Die ganz normale Gripppe ist um Längen gefährlicher [...] mehr...
Nicht ganz. Es *war *unser Geld... mehr...
Anteilsmäßig, völlig egal, ob die Versicherten sich impfen lassen oder nicht. Das wollte ich zum Ausdruck bringen. Bezahlt ist bezahlt. Die Kosten sollten deshalb bei der Entscheidungsfindung des Einzelnen, ob eine Impfung [...] mehr...
Klar doch! Ich hatte Anfang Oktober die SG und soll mich dann auch nochmals impfen lassen, mit irgendwelchen Giften, denen ich danach herrenlos ausgeliefert bin! Was ist das denn für ein Schwachsinn?!? ---Zitat--- [...] mehr...
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