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12.11.2009
 

Impf-Offensive

Großkonzerne spritzen gegen die Schweinegrippe

Von Sven Böll, Ole Reißmann und Stefan Schultz

Schweinegrippe-Impfung in Hamburg: Konzerne impfen zusehends selbstZur Großansicht
DPA

Schweinegrippe-Impfung in Hamburg: Konzerne impfen zusehends selbst

ThyssenKrupp hat schon Hunderte Mitarbeiter geimpft, Telekom und BASF wollen bald folgen: Deutschlands Konzerne kämpfen gegen die Schweinegrippe. SPIEGEL ONLINE beantwortet die wichtigsten Fragen zur Immunisierung am Arbeitsplatz und zeigt, welche Firmen ihre Belegschaft schützen.

Hamburg - Jeden Tag melden Ärzte Hunderte neue Schweinegrippe-Infektionen - doch die Impfkampagne stockt. Bis Ende November wird weniger als ein Fünftel der bestellten Dosen bereitstehen, räumte Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) jetzt ein. Millionen Deutsche müssen damit länger auf ihre Impfung warten.

Die Mitarbeiter vieler Konzerne dürfte das Impf-Chaos dagegen nicht treffen: Die ersten Unternehmen nehmen die Vorsorgemaßnahmen bereits selbst in die Hand. "Wir impfen schon", sagt etwa Alexander Wilke, Unternehmenssprecher bei ThyssenKrupp Chart zeigen . "Bislang haben mehrere hundert Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen eine Impfung erhalten, die meisten davon in Duisburg." Die Belegschaft habe auf das Angebot äußerst positiv reagiert. "Mittelfristig ist es unser Ziel, allen 180.000 Mitarbeitern die Möglichkeit zu eröffnen, sich im Betrieb impfen zu lassen", sagte der Sprecher.

Andere Dax-Konzerne planen ebenfalls innerbetriebliche Impfungen. Beim Sportartikelhersteller Adidas Chart zeigen in Herzogenaurach soll im kommenden Monat gegen die Schweinegrippe geimpft werden. "Für den Dezember sind Impftermine geplant, Mitarbeiter können sich dann bei Interesse freiwillig impfen lassen", teilt das Unternehmen mit. Auch die Telekom Chart zeigen will ihre Mitarbeiter schützen. Der betriebsärztliche Dienst habe bereits Impfdosen geordert. "Wann und in welcher Menge uns diese zur Verfügung stehen werden, hängt von der Entscheidung des Gesundheitsamts ab", teilt die Telekom mit.


Autobauer Daimler Chart zeigen dagegen überlässt das Impfen dem öffentlichen Gesundheitswesen. Auch die Deutsche Bank Chart zeigen plant derzeit kein spezielles Programm für ihre Mitarbeiter. "Es gibt in Deutschland ja eine breite Vorsorge über die Gesundheitsstellen", sagt Pressesprecher Christoph Blumenthal.

Wie kommen die Unternehmen an den Impfstoff? Wer muss ihn zahlen? Und dürfen Arbeitnehmer die Spritze verweigern? SPIEGEL ONLINE beantwortet die wichtigsten Fragen zur Immunisierung am Arbeitsplatz.

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16.11.2009 von der M:

Tamiflu wird das Kind auch nicht retten, denn fiebersenkend ist es nicht. Da muss also entweder auf Hausmittel gesetzt werden oder auf herkömmliche Fiebersenker. Ich frage mich gerade, wenn ich Sie nicht verwechsel, wie Sie in [...] mehr...

15.11.2009 von Margrit2:

Zitat von mitbürger (...) Eine Impfpflicht wäre in einer schweren Pandemie natürlich Voraussetzung für ein Gelingen. 1 Gelingen? Was soll denn gelingen? Noch mal. Die ganz normale Gripppe ist um Längen gefährlicher [...] mehr...

15.11.2009 von Orthogräfin:

Nicht ganz. Es *war *unser Geld... mehr...

15.11.2009 von Marlett5:

Anteilsmäßig, völlig egal, ob die Versicherten sich impfen lassen oder nicht. Das wollte ich zum Ausdruck bringen. Bezahlt ist bezahlt. Die Kosten sollten deshalb bei der Entscheidungsfindung des Einzelnen, ob eine Impfung [...] mehr...

15.11.2009 von sailor_84:

Klar doch! Ich hatte Anfang Oktober die SG und soll mich dann auch nochmals impfen lassen, mit irgendwelchen Giften, denen ich danach herrenlos ausgeliefert bin! Was ist das denn für ein Schwachsinn?!? ---Zitat--- [...] mehr...

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