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12.11.2009
 

Opel-Sanierung

GM rechnet weiterhin mit Staatshilfe

Opel-Fahrzeuge: Sanierungsplan erst mit Betriebsrat abstimmenZur Großansicht
AP

Opel-Fahrzeuge: Sanierungsplan erst mit Betriebsrat abstimmen

Von der herben Zurückweisung aus Berlin lassen sich die Manager von General Motors nicht beeindrucken. Sie gehen weiterhin davon aus, dass der Sanierungsplan den Wirtschaftsminister überzeugt - und Staatshilfe fließt.

Frankfurt am Main - Kritiker haben die GM-Führung noch nie angefochten. Ungeachtet der kritischen Haltung Berlins rechnet General Motors weiterhin fest mit deutscher Staatshilfe für die Sanierung von Opel. "Das Unternehmen geht davon aus, dass die Unterstützung, die von den Regierungen für den mit Magna erarbeiteten Plan zugesagt war, grundsätzlich auch in der neuen Konstellation verhandelbar ist, da auch das GM-Konzept einen ähnlichen Ansatz verfolgt", sagte ein GM-Sprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt.

Bevor GM öffentlich die Details zu den angestrebten Hilfen in den einzelnen Standortländern diskutiert, wolle der Konzern den Opel- Zukunftsplan aber zuerst den Regierungen vorstellen. GM-Chef Fritz Henderson hatte am Dienstag gesagt, das Konzept könne den europäischen Regierungen erst in einigen Wochen vorgelegt werden. Zuerst müsse sich GM mit den Betriebsräten auf einen Restrukturierungsplan einigen.

GM hat den Finanzierungsbedarf für die Opel-Sanierung inzwischen auf 3,3 Milliarden Euro beziffert. Zunächst war von 3,0 Milliarden Euro die Rede gewesen. Die höhere Summe sei gegenüber der ersten Kalkulation genauer spezifiziert worden und liege noch immer deutlich unter den zuvor vom zurückgewiesenen Investor Magna errechneten 4,5 Milliarden Euro.

Nach einem Gespräch mit dem neuen Europa-Chef Nick Reilly und GM- Vize John Smith am Mittwoch in Berlin hatte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) gesagt, er erwarte, dass GM die Finanzierung grundsätzlich selbst aufbringt. Zuvor hatte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Hoffnung des US-Autobauers auf üppige Staatshilfen gedämpft. GM müsse den Hauptanteil der Restrukturierung mit eigenen Mitteln tragen.

mik/dpa

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Die neuesten Beiträge:
29.01.2010 von quibus48: Nur einige Hundert?

Den belgischen Medien zufolge waren es an die 30.000 Demonstranten, die heute in Brüssel für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze auf die Strasse gingen. Da sieht das Bild schon ein wenig anders aus... mehr...

19.01.2010 von japan10:

So ticken halt Amerikaner. Alles toll, alles super, aber keine Entscheidungen. GM ist das Beispiel für Größenwahn. Jetzt will GM noch Mrd-Zuschüsse für Opel. Wie wird wohl der Überflussminister der FDP wohl darauf antworten. [...] mehr...

19.01.2010 von Rainer Daeschler:

Zitat von Rainer Daeschler Genau das passiert im Prinzip, nur eben auf GMs Kosten, statt die des Steuerzahlers. Ich sprach ja auch nicht von der üblichen Grundversorgung von Automobilunternehmen in Deutschland durch die [...] mehr...

19.01.2010 von caheid: ..

Ach so, und ich hab gedacht die Abwrackpraemie, Harz4 und Kurzarbeit das bezahlt der der Steuerzahler. Aber wenn ja nun GM die Ueberkapazitaeten bezahlt, dann koennen wir ja weitermachen wie bisher. mehr...

18.01.2010 von Kampfbuckler: Nach dem Qualitätseinbruch

verursacht durch den Spinner Lopez vom Opus dei,dessen Mitarbeiter die Uhr am rechten Arm tragen MUSSTEN, hat Opel noch nicht zurückgefunden zur Anerkennung als solide Qualitätsmarke.Das ist auch berechtigt nach meinen [...] mehr...

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