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28.11.2009
 

Energievisionen

Fünf Geschäftsideen für das Stromnetz der Zukunft

Von Stefan Schultz

Stromleitung: Energienetze werden dem Internet immer ähnlicherZur Großansicht
DPA

Stromleitung: Energienetze werden dem Internet immer ähnlicher

Die Energienetze werden dem Internet immer ähnlicher: Durch schlaue Zähler entsteht eine Plattform, auf der findige Start-ups mit neuen Geschäftsideen schnell reich werden können. SPIEGEL ONLINE stellt fünf Konzepte für den Zukunftsmarkt vor - darunter einen App Store für clevere Kontrollsoftware.

Berlin - Das Stromnetz der Zukunft gleicht einer Plattform, auf der jeder mit jedem kommuniziert. Die Waschmaschine mit dem Wäschetrockner, der Energiezähler mit der Solaranlage auf dem Dach, der Offshore-Windpark in der Nordsee mit dem lokalen Energieversorger.

Immer mehr Geräte versenden Daten, Stromkabel werden zu Quasselstrippen. Profitieren sollen davon alle: die Umwelt, da durch die präzisere Abstimmung der Versorgungsnetze ein höherer Anteil an erneuerbaren Energien verkraftbar wird. Die Strom- und IT-Konzerne, da neue, lukrative Geschäftsfelder entstehen. Und der Verbraucher, der durch effizientere Ressourcennutzung Kosten spart.

Damit die Energiewende kommen kann, sind allerdings noch einige technologische Umwälzungen nötig. Schlaue Stromzähler müssen flächendeckend genutzt werden, damit die Energiemenge, die erzeugt und verbraucht wird, minutengenau gemessen werden kann. Managementsysteme müssen eingesetzt werden, damit die Netze auf die Datenflut reagieren können. Moderne Stromkabel müssen verlegt werden, die Elektrizität über Tausende Kilometer fast verlustfrei transportieren können.

Das Zusammenspiel solch neuer Technologien wird derzeit ergründet. Tausende Haushalte experimentieren mit intelligenten Stromzählern, Schwimmbäder versuchen mit der minutengenauen Regulierung der Wassertemperatur Energie zu sparen. Umwelt- und Wirtschaftsministerium subventionieren die Versuche unter dem Label E-Energy in sechs Modellregionen mit insgesamt 140 Millionen Euro.


Verglichen mit den vielen Milliarden Dollar, welche die USA und China aktuell in eigene nationale Stromnetzprojekte buttern, sind das Peanuts. Auch sonst scheinen die schlauen Stromnetze zumindest im Bundeswirtschaftsministerium nicht gerade oberste Priorität zu genießen. Beim E-Energy-Jahreskongress, der Donnerstag und Freitag in Berlin stattfand, ließ sich Minister Rainer Brüderle (FDP) durch seinen Staatssekretär Hans-Joachim Otto vertreten.

Dennoch tut sich etwas in Deutschland. Erste Experimente zeigen bereits jetzt, wie welch vielfältige Geschäftsideen schlauere Stromnetze eröffnen - und wie stark das wirtschaftliche Denken im Energiesektor im Wandel ist.

Studenten des Münchner Center for Digital Technology and Management (CDTM) präsentierten schon jetzt Geschäftskonzepte für die Zeit nach der Energierevolution: Ideen für das Jahr 2025, in dem sich nach Angaben der Regierung die Strom-Infrastruktur grundlegend und flächendeckend gewandelt haben wird. Das Energienetz gleicht in diesem Szenario dem Internet. Es ist ein Kommunikationsraum, in dem findige Start-ups mit geringem Kostenaufwand clevere Geschäftsideen verwirklichen können.

Fünf solcher Konzepte haben Studenten bereits jetzt entwickelt. SPIEGEL ONLINE stellt sie vor.

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31.07.2011 von finnegan: Ich wäre dafür,

wenn Sie mir eine einzige Unternehmung nennen können, die der Staat effektiv, sinnvoll und ohne Verluste zu machen geführt hätte. Dabei dürfen Sie bis 6000 vor Christi zurückgehen. Nein! Keine, absolut keine Unternehmung [...] mehr...

24.06.2011 von gucky2009: Roller und die einzig wahre Energieübertragung

Hobby blödsinnige Ideen Jahrelang als das einzig Wahre darzustellen? Und jeden der Fehler/Probleme in seiner Idee als Blödmann darzustellen (Roller verwendet hierfür gerne das Wort Dumbatz) Die Idee ist realisierbar (genau [...] mehr...

24.06.2011 von maikalex: weiterdenken

Ich finde das Hobby von Roller nicht so schlimm. Es ist doch kein Beinbruch, wenn technische Ideen nicht sofort realisierbar sind. Eine Anregung zum Nachdenken ist es allemal, sonst würde sich das Thema nicht so lange in den Foren [...] mehr...

24.06.2011 von knifffes:

Ich auch, ist jeden Tag, wenn ich meinen Laptop aufmache, das erste wonach ich suche. Ich überlege schon die Suche nach seinen Beiträgen zu meiner Startseite zu machen. Ausserdem ist es ja auch nicht ganz sinnlos seinen Kram [...] mehr...

24.06.2011 von kein Ideologe: 543453453453

Ärgert mir den Roller nicht. Ich lese die Beiträge über das Roller-Rohr wirklich gerne. mehr...

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