Luxemburg/London - In der Euro-Zone geht es wieder aufwärts: Die Wirtschaft in den Mitgliedstaaten hat die erste Rezession in der zehnjährigen Geschichte der Währungsunion beendet. Das Bruttoinlandsprodukt in den 16 Ländern wuchs im dritten Quartal um 0,4 Prozent im Vergleich zur Vorperiode, wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mitteilte. Sie bestätigte damit ihre Schätzung vom 13. November.
Zuvor war die Wirtschaftsleistung seit dem Frühjahr 2008 fünf Quartale in Folge geschrumpft. Auch in der gesamten Europäischen Union endete die Rezession: In den 27 EU-Ländern gab es ein Plus von 0,3 Prozent.
Die Erholung geht vor allem auf das Konto Deutschlands. Die mit Abstand größte Volkswirtschaft Europas wuchs von Juli bis September mit 0,7 Prozent besonders kräftig - angetrieben von steigenden Investitionen und Exporten. Nur die wesentlich kleineren Länder Slowakei (1,6 Prozent), Slowenien (ein Prozent), Österreich und Portugal (jeweils 0,9 Prozent) schafften ein noch stärkeres Wachstum als Deutschland.
Einkaufsmanagerindex steigt leicht
Die zweitgrößte Wirtschaftsnation Frankreich wuchs mit 0,3 Prozent unterdurchschnittlich. Sorgenkinder bleiben Spanien und Griechenland: Dort schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um jeweils 0,3 Prozent.
Auch in den kommenden Quartalen dürfte die Wirtschaft weiter wachsen. Die Geschäfte in der Industrie und bei den Dienstleistern liefen im November so gut wie seit fast zwei Jahren nicht mehr, ergab die Umfrage des Markit-Instituts unter Einkaufsmanagern.
Der Gesamtindex sei von 53,0 Punkten im Vormonat auf 53,7 Punkte gestiegen, teilte das Forschungsinstitut am Donnerstag in London mit. Damit bestätigte das Institut vorläufige Daten. Der Indikator signalisiert damit die höchste Wachstumsrate in der Privatwirtschaft der Eurozone seit zwei Jahren. Im Dienstleistungssektor verbesserte sich die Stimmung nicht ganz so deutlich wie ursprünglich gemeldet von 52,6 Punkten auf 53 Punkte. Der Indikator für die Industrie kletterte nach Zahlen vom Dienstag von 50,7 Punkten auf 51,2 Punkte.
Ab einem Wert von 50 Punkten deuten die Indikatoren auf einen Anstieg der wirtschaftlichen Aktivität hin. Liegen die Kennzahlen unter diesem Wert, kann von einem Rückgang ausgegangen werden.
böl/Reuters/dpa-AFX
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textauszug von der nachricht beim spon vor ca 1er stunde: Wirtschaftsweisen-Chef Wolfgang Franz mahnt: "Wie hoch der Verteilungsspielraum ist, muss jede Branche für sich entscheiden - auch vor dem Hintergrund der [...] mehr...
Wie soll ich einen Autoren ernstnehmen, wenn sich dieser schon in der Überschrift nicht korrekt ausdrücken kann? also: höchste Zuwachsrate statt beste Zuwachsrate mehr...
vor einigen Tagen wurde noch ein Katastrophenszenario heraufbeschworen. Und jetzt dies. Die Industrie gewinnt also an Fahrt! Haben wir die Talsohle etwa durchschritten. Was wird hier nicht von einem auf den anderen Tag an [...] mehr...
Wess Brot ich fress des Lied ich sing...so einfach war es, ist es und wird es immer bleiben. Ist doch bei allen relevanten Themen so. mehr...
Aber die Zahlen stammen nicht von mir, sondern aus dem Bericht. Was im übrigen an den sicherlich "geschätzten" Alo-Zahlen falsch sein soll (die wir in 2010 zu erwarten haben) würde mich schon interessieren. Zum [...] mehr...
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