Frankfurt am Main/Berlin - Klare Worte vom Chef der Deutschen Bank: Josef Ackermann hat auf dem Konjunkturgipfel bei Kanzlerin Angela Merkel vor weiteren Erschütterungen der weltweiten Finanzmärkte gewarnt. Es gebe neben der Dubai-Krise und den bereits bekannten Finanzproblemen in Griechenland "noch einige Zeitbomben", sagte Ackermann nach Angaben eines Teilnehmers. Es gehe vor allem um kleinere Länder, deren Finanzprobleme aber durchaus noch zu Erschütterungen führen könnten. Auch die Immobilienkrise in den USA sei noch nicht gelöst, habe Ackermann betont.
Im Mittelpunkt des Treffens am Mittwochabend stand die drohende Kreditklemme in Deutschland. Ackermann schlug dabei auch die
Schaffung eines Kreditfonds der Finanzwirtschaft vor. Mit dem Geld soll das Eigenkapital mittelständischer Firmen gestärkt und somit deren Kreditwürdigkeit erhöht werden. Offenbar will die Deutsche Bank
den geplanten Fonds zu einem beträchtlichen Teil selbst füllen. Ackermann habe auf dem Konjunkturgipfel bei Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt, dass sein Institut zu einem "substantiellen Beitrag bereit" sei, sagte ein Teilnehmer des Treffens.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa ist für den Hilfsfonds eine Summe von zunächst etwa 100 Millionen Euro im Gespräch. Ackermann habe bei Bedarf aber auch mehr Geld in Aussicht gestellt, hieß es weiter. Für einen besseren Zugang zum Eigenkapital sind nach Expertenangaben keine Milliardenbeträge notwendig. Am Fonds könnten sich auch große Versicherer beteiligen.
Die Deutsche Bank wollte sich nicht zu den Ergebnissen des Gipfels äußern. Einzelheiten sollen in den nächsten Wochen ausgearbeitet werden. Umstritten ist aber noch die Ausgestaltung: Während Ackermann einen sektorübergreifenden Hilfsfonds ins Gespräch gebracht hatte, sprachen sich andere Bankenvertreter Kreisen zufolge für separate Töpfe für Sparkassen, Privat- und Genossenschaftsbanken aus.
böl/Reuters/dpa-AFX
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Dann ist es aber wirklich völlig egal, ob die Deutsche Bank deutsch ist. Wir haben absolut nichts davon. Einverstanden? Wir brauchen eine Möglichkeit, die erfolgte Hortung von Geld wieder rückgängig zu machen. Es geht nicht [...] mehr...
Kicher. Und alle, die in "Ketten laufen" und sich damit abfinden hoffen, dass am Ende der Kette der Rettungsanker hängt. Aber auch da irren sich die Leut. www.freiheitswerk.de mehr...
Die gerechte Strafe für die Banken wäre es gewesen, sie plete gehen zu lassen. Das kam aus "systemischen" Gründen nicht in Frage. Daher müsste nach den Verantwortlichen Entscheidungsträgern gefahndet werden. Sie [...] mehr...
So ist es. Der wahre "Skandal" liegt daher nicht im monetären Bereich, sondern in der Offenlegung der wahren Machtverhältnisse. Wir leben nicht in einer "repräsentativen Demokratie", sondern in einem modernen [...] mehr...
Sie haben die Triebkräfte und deren Folgen sowie die mangelnde Bereitschaft, diesen Trieben entgegen zu wirken, gut beschrieben. Einem Videotext-Beitrag zufolge hat der Bundespräsident anlässlich seines Besuchs Benedikts XVI. [...] mehr...
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