New York - Es könnte der größte Windpark der Welt werden - und er würde dennoch nicht einmal ein Prozent des Energiebedarfs der Mega-Metropole abdecken: New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg will eine gigantische Anlage mit Windrädern vor der Küste der Stadt bauen.
Der Offshore-Park zur alternativen Stromgewinnung könnte bis zu drei Milliarden Dollar kosten, heißt es in einem Bericht der "New York Times" (NYT). Die Anlage solle 350 Megawatt für Long Island und 350 Megawatt für New York City erzeugen können. Bereits Anfang 2010 sollen die Pläne konkreter werden. Der Park soll vor der Insel Long Island entstehen.
Der derzeit weltgrößte Windpark befindet sich vor dem dänischen Esbjerg mit einer Kapazität von 209 Megawatt. Er ging im September ans Netz und trägt den Namen Horns Rev 2. In Deutschlands ist im November der erste Offshore-Windpark Alpha Ventus fertiggestellt worden. Er befindet sich nördlich von Borkum in der Nordsee und soll 50.000 Haushalte mit Strom versorgen.
"Wollen die Leute lieber auf ein Kohlekraftwerk gucken?"
Gleichzeitig plant New York dem Bericht zufolge weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung. So soll unter anderem ein Gesetz zur besseren Isolierung von Häusern den CO2-Ausstoß der Stadt um rund fünf Prozent senken.
Doch der ehrgeizige Windkraftplan stößt nicht nur auf Zustimmung. Zahlreiche Gegner sind der Meinung, die Windräder verschandelten den Ausblick auf das Meer. An diesem Argument waren laut "NYT" zuvor ähnliche Projekte gescheitert. "Ich verstehe einfach nicht, was dagegen einzuwenden ist", sagte Bloomberg. "Wollen die Leute lieber auf ein Kohlekraftwerk gucken?" Windkraft sei doch viel besser als ausländisches Öl zu kaufen und das Geld an Länder zu zahlen, die "unsere Werte nicht schätzen und in vielen Fällen Terroristen unterstützen."
In New York würden die Turbinen außerdem sehr viel weiter weg vom Land platziert als frühere Pläne dies vorgesehen hätten. "An einem klaren Tag kann man sie als winzige Punkte am Horizont ausmachen", sagte der Bürgermeister.
Während eines Besuchs beim Kopenhagener Weltklimagipfel informierte sich Bloomberg unter anderem über die Nutzung von Windkraft in Dänemark. Auf Fragen zu seinen beiden Privatjets reagierte er nicht. Kritiker werfen ihm vor, die Flugzeuge verschwenderisch zu nutzen und dadurch selbst nicht gerade zur Minimierung des CO2-Ausstoßes beizutragen.
fro/dpa
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Die Zugfestigkeit (und die bestimmt die Druckbeständigkeit der Rohre) der besten Stähle liegt fast 20x so hoch wie die der besten Kuststoffe. mehr...
Alle halten die Luft an! Der private CO2-Ausstoß ist dann null. Und alle Volltrottel sind tot. Nominierung für Nobelpreis o.ä nehme ich nicht entgegen. Die Mio. aber gerne! mehr...
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Zitat: Zitat Flari: ---Zitat--- Kann man nicht! ---Zitatende--- - - Antwort: Kann man doch. Hartplastik ist die Zukunft, wenn Stahl nicht mehr preiswert hergestellt werden kann. Gerade deswegen darf man das Erdöl [...] mehr...
---------- Das muss du mit Ft. Roller ausmachen, nicht mit mir. Ausserdem hat du die sonderwuchtigen Ergebnisse deiner kolossalen Berechnungen ohne den Berechnungsweg, die Art der Formel (und deren Berechtigung) angegeben. [...] mehr...
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